Wurzelfäule bei SRST, Lechuza Pon

    • Wurzelfäule bei SRST, Lechuza Pon

      Hi ihr Lieben,

      ich bin erst seit ein paar Monster intensiv in der Pflanzenwelt unterwegs. Ich habe meine tropischen Pflanzen (3 Syngonien, 1 Alocasia Dragonscale) in einem Indoor Gewächshaus mit Beleuchtung und Luftbefeuchter untergebracht und das Substrat umgestellt auf die Lechuza Töpfe mit Pon. Das System ist das mit dem synthetischen Strick, der in das Reservoir reicht und durch die Kapillarkräfte den Pon um den Wurzelballen herum befeuchtet. Bei 2 Syngonien waren die Wurzeln selbst so lang, dass sie selbst auch in das Reservoir reichen. Bei meiner Tricolor sind diese Wurzeln nun abgefault, obwohl sie erst seit kurzem Wasserkontakt hatten. Die andere Syngonie wurzelt fleißig weiter im Wasser. Die Alocasie hat braune Spitzen bekommen, an einer zu geringen Luftfeuchte kann es nicht liegen. Reicht dort die Befeuchtung nur durch den einen Strick evtl. nicht aus? (Ich konnte leider keine Bilder hochladen :| )

      Habt ihr Erfahrungen mit dem Lechuza Bewässerungssystem? Vor allem mit dem kleinen mit "Strick"?

      Ich wäre euch wahnsinnig dankbar für Hilfe :)

      LG Alina
    • Danke für die Antwort! Es ist Lechuza Pon. Ich habe den Wurzelballen am oberen Ende der Schnur angesiedelt, sodass die Wurzeln im angefeuchteten Pon sein sollten. Dass 2 Wurzeln im Wasser waren, war Zufall. Das sind sie jetzt nicht mehr, da ich die gefaulten Anteile entfernt habe. Das Reservoir war noch nicht leer, daher habe ich nicht nachgegossen bzw daher hatten die Wurzeln noch keine Trockenzeit.

      Ich habe erfahren, dass der Lechuza Pon vorgedüngt sein soll, das wusste ich bisher nicht. Vielleicht hat der Dünger bei der Jungpflanze direkt nach dem Umtopfen zu den braunen Spitzen geführt? Die Wurzeln sehen sehr gut aus, sie sind hell und kräftig.

      Vielen Dank für die Hilfe

      LG Alina
    • Okay, vielleicht liegt es tatsächlich daran. Danke! Ich habe neues, ungedüngtes Substrat bestellt und werde es tauschen.

      Allerdings verstehe ich den Unterschied der beiden Lechuza Systeme im Bezug auf die Wurzelfäule nicht. Das größere System basiert einzig und allein darauf, dass die Wurzeln selbst im Wasserreservoir liegen. Wieso faulen die darin offenbar nicht, aber meine Wurzeln faulen in dem kleinen System mit dem Strick, sobald die Wurzeln ins Reservoir wachsen?

      Vielen Dank schonmal! Vielleicht ist hier ja jemand, der schon länger mit den Systemen arbeitet und mir das erklären kann :huh:

      LG Alina
    • Haaaalt und alles auf Anfang. Vorgedüngt ist halt so und schadet nicht.

      Nur sollte man halt jetzt nicht auch noch zusätzlich düngen. Alles so lassen wie es ist.

      Es kann sein, dass durch den Sog in Wurzelnähe zuviel an Nässe herrscht. Vielleicht umbauen und entschärfen?


      Das Reservoir ist der Untergrund für einen internen Wasserkreislauf. Das heisst nicht, dass die Wurzeln ernsthaft ins Wasser müssen. Es herrscht auch so eine Versorgung von unten nach oben.
    • Achso, aber durch den Dünger im Substrat ist ja schon ein Schaden entstanden: Große braune Spitzen an allen Blättern der Alocasie. Daher ist es doch bestimmt nicht sinnvoll, weiterhin das gedüngte Substrat zu verwenden?

      Wie gelangt das Wasser denn von unten nach oben, wenn nicht durch einen Strick (wie bei der kleinen Version) oder Wurzeln im Wasser? Es gibt ansonsten keine Verbindung zwischen den beiden Ebenen.

      Danke für Ihre Mühe