Philodendron Rojo Congo verformte Blätter

    • Philodendron Rojo Congo verformte Blätter

      Hallo liebes Forum,

      Hoffentlich kann mir jemand einen Tipp zu meinem Rojo Congo geben.

      Ich habe ihn vor ca einem Jahr (scheinbar) gesund gekauft. Erst ist er gar nicht gewachsen, weil er wohl zu dunkel stand. Nun wächst er seit einigen Monaten, aber die Blätter sind total verkrüppelt. Ein besseres Wort fällt mir dafür wirklich nicht ein. Sie brauchen ewig um sich auszurollen und wirken dann ganz oder teilweise verknittert. Einige reißen auch. Kein einziges hatte bisher die normale blattform.
      Die Blätter auf den Fotos sind alle einige Wochen alt bis Monate alt.

      Sonst sehe ich an der Pflanze keine Schädlinge und pflege sie nach besten gewissen.

      Hat dazu jemand eine Idee?

      Liebe Grüße!
      Franzi
      Bilder
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    • Jawohl

      Sie steht ca 2m von einem großen Südostfenster entfernt, zwischenzeitlich stand sie auch mal direkt vorm Fenster. Keine direkte Sonne.

      Einen Luftfeuchtigkeitsmesser habe ich nicht, aber für einen Wohnraum ist sie eher hoch, da ich hier immer Wäsche trocken und den Luftbefeuchter anhabe - allerdings nicht neben dem Philodendron.

      Die Temperatur liegt jetzt im Winter bei 18 - 20 Grad tagsüber, nachts ca 16. Wärmer kriege ich es hier leider nicht... im Sommer schätze ich bis zu 26 Grad tagsüber.

      Gießen tue ich wenn die Erde angetrocknet ist, definitiv nie zu viel. Ca 2 mal die Woche würde ich schätzen. Ich wohne in Berlin und das Wasser ist hier leider sehr kalkhaltig.

      Ich habe sie seit dem Kauf einmal umgetopft und da ein düngestäbchen mit reingetan, sonst dünge ich nicht. (ich dünge fast keine Pflanze )

      Ich muss zugeben dass ich sie immermal umgestellt habe, weil ich gehofft hatte, dass mehr oder weniger Sonne helfen könnten. Allerdings nur innerhalb des Zimmers, da hat sich also nur die Helligkeit geändert.

      Ich danke dir schonmal für deine Hilfsbereitschaft :)
    • Nach dem Umtopfen bitte keine zusätzlichen Düngerstäbchen. Substrate sind vordegüngt. Eine gleichzeitige Düngung zusätzlich ist zu viel des Guten.

      Das kalkhaltige Wasser sollte entschärft werden. Das tut ihnen über kurz oder lang nicht gut. Giesswasser sollte auch angewärmt sein. Tropischen Pflanzen macht Kälte Bauchweh.

      Gibt es in der Nähe ein Kälteloch? Lüften im Winter? Steht sie an einem Heizkörper und kriegt die warme Luft ab?

      Die Schäden/Blattveränderungen hätte ich unter ungünstigen Haltungsbedingungen verbucht. Da braucht es eine penible Situationsbeschreibung, soll das kein stochern im Nebel werden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kuerzlich ()

    • Danke dir kuerzlich!

      Dann wird es wohl wirklich mal Zeit einen Entkalker zu kaufen... Dass es zu kalt sein könnte, dachte ich auch schon, aber das ist es mir auch und da nimmt der Vermieter schon keine Rücksicht drauf :D allerdings kamen die meisten Blätter letzten Sommer.
      Sie steht weit weg von der Heizung und ich lüfte den Raum mehrmals täglich, auch im Winter. So ganz direkten Zug bekommt sie allerdings nicht ab.

      Ich bin schon froh, wenn du darin keine Krankheit erkennst, die am Ende noch die anderen ansteckt!

      Meinst du das düngestäbchen entfernen macht jetzt noch Sinn?
    • Nein, ein Düngestäbchen löst sich irgendwann auf. Das Thema ist durch.

      Solche Pflanzen vertragen keine Temperaturen tiefer als 15 Grad ca. Ist die Aussenluft auch nur 0 Grad kalt, so liegt die Zugluft im Raum meilenweit unter jeder pflanzlichen Toleranz. Das kann nicht funktionieren.

      Wird gelüftet, dann kommt die Pflanze weg und in Sicherheit. Erst wenn wieder die übliche Raumtemperatur herrscht, zurück an den Platz.

      Bitte mal durchrechnen. Zimmertemperatur 16 Grad trifft auf Aussentemperatur 0 Grad. Da fühlt man sich selber auch extrem unwohl bei dem Temperaturunterschied. Und tropische Pflanzen können sich weder einen Schal umbinden, noch sich irgendwie dran gewöhnen.
    • Ganz so dramatisch ist es ja nun auch nicht. Die 16 grad sind wirklich schon die Minimaltemperatur, auf die es nachts fällt. Da würde ich einen Teufel tun, auch noch das Fenster aufzureißen :D der philodendron steht außerdem hinter dem Fenster, also nicht im Zug. Aber da ich in einer wg wohne, ist "wegtun" halt nicht möglich.
      Auch wenn du sicherlich recht hast, dass es dem philodendron wärmer besser gefallen würde. Ich werde mal mein bestes tun, ihn etwas wärmer zu halten.
    • Ich will dir ja wirklich nicht widersprechen. Aber etwas wundern würde es mich doch, wenn das Problem ausschließlich an der Kälte liegt. Hier gedeihen 14 verschiedene Pflanzen ganz super und die stehen teilweise direkt im Zug, wenn das Fenster offen ist. Und der philodendron wie gesagt hinter der Glasscheibe. Außerdem hat das Problem ja im Sommer angefangen...
      Aber wie gesagt, drauf achten werde ich auf jeden Fall, vielleicht kommt er lieber weg von der aussenwand.