Elefantenfuß nach sehr vielen Jahren erkrankt - was tun?

    • Elefantenfuß nach sehr vielen Jahren erkrankt - was tun?

      Hallo zusammen,
      erstmal freu ich mich hier ein Forum gefunden zu haben, wo mir mit meinem Problem hoffentlich geholfen wird.

      Mein Elefantenfuß macht mir seit einigen Wochen sorgen.... Die Blätter werden immer gelber/bräuner und kommen teils schon mit braunen Verfärbungen aus dem Stamm.
      Ich gieße den Elefantenfuß sehr sparsam... also allerhöchstens 1 x alle 1-2 Wochen.... Staunässe hat er auch keine, das überprüfe ich immer wieder. Er steht seit eh und je schon auf meiner Fensterbank Südseite. Darunter ist kein Heizungskörper, da wir nur mit einem Holzofen oder Fußbodenheizung heizen.

      Nach dem er vor ein paar Wochen angefangen hat, seine Blätter gelb zu färben, habe ich Ihn umgetopft, da sein alter Platz begrenzt war.
      Ich habe beim Umtopfen ein paar lange Wurzeln abgeschnitten (vielleicht war auch das der Fehler?)
      Nun hat er wieder Platz aber, sieht von Tag zu Tag schlechter aus....

      Hab hier mal zwei Bilder angehängt, damit Ihr Euch mal ein Bild davon machen könnt.

      Würde mich freuen, wenn mir hier jemand Tipps geben kann, wie ich meinen Elefantenfuß noch retten kann.

      Grüße
      Alex
      Bilder
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    • Hallo Alex und willkommen in dem Forum. ^^

      Wenn man bei Pflanzen Wurzeln verschneidet, ist das an sich kein Problem, aber dadurch hat er natürlich weniger um genügend Wasser aufzunehmen. Jetzt kommt es natürlich darauf an, wie viel du wirklich weggenommen hast. Eine Regel bei Wurzelschnitten ist es, die Pflanze dann aus der direkten Sonne zu nehmen, da die Verdunstungsfläche zu hoch ist. Bei Bonsai arbeitet man nach folgendem Prinzip, nimmt man unten (also an den Wurzeln) etwas weg, sollte man auch oben wegnehmen.
      Ich würde es erst einmal so versuchen, die Pflanze aus der direkten Sonne zu nehmen, da es ja auch die Südseite ist, die braunen Teile wegschneiden und abwarten. Aber stelle ihn auch nicht zu dunkel, viellei lacht hast du die Möglichkeit ulihn so zu stellen, daß er indirektes Licht bekommt, aber noch hell steht.
      Liebe Grüße und ich hoffe, er wird wieder. :thumbsup:
    • War da irgendwie die große Trockenheit vorher? Ist in der Zeit gedüngt worden?

      Ich würde, so noch möglich, ein mageres Substrat untermischen. Sie brauchen nicht viel an Nährstoffen, eventuell kriegt die Patientin aktuell zu viel davon.

      Ist die jetzige Pflanztiefe ident mit der vorherigen? Oder sitzt sie tiefer?

      Kriegt sie einigermaßen Wasser? Oder dürstet mehr oder weniger?
    • Ich hab sie die letzten Jahre eher unregelmäßig gegossen.... Seit einigen Wochen / Monaten hab ich ihr regelmäßig 1 x wöchentlich Wasser gegeben... vllt war auch das zuviel...
      Hab sie noch nie gedüngt... heute hab ich etwas Kaffeesatz genommen und etwas unter die oberste Schicht Erde gemischt...

      Ich werde jetzt mal versuchen was passiert wenn ich sie nur noch alle 2-3 Wochen etwas gieße...

      Tie Pflanztiefe ist genau wie zuvor....
    • Das würde ich nicht machen. Es gibt immer irgendwann im Jahr mal eine Art Regenzeit und versorgt so, wenn auch nur kurzfristig, die Pflanzen mit Wasser.

      Ich würde, weil frisch umgetopft, mehr Wasser geben. Gibts z.B sonst einen Viertelliter, jetzt halt einen halben Liter. Eine Woche später nochmal und dann eben wieder auf trockener
      umstellen.

      Nach der langen Trockenphase in der winterlichen Wärme geht langsam die Reserve aus und sie sollte auftanken können.

      Die Pflanzen werden langsam wieder lebendig und fangen an zu assimilieren, da sollte genug Wasser da sein zum Anschieben.