Monstera Luftwurzeln

    • Das Abschneiden einiger Luftwurzeln schadet der Pflanze nicht.

      Das Gießen muss dann wohl dosiert werden, wenn du beide in einen Topf setzen willst. Die größere Pflanze braucht nicht so oft gegossen zu werden, wie es die Jungpflanze braucht. Dh ich würde die Erde um die Jungpflanze feuchter halten.

      Der Topf muss dann aber auch ausreichend groß sein, um beiden Wurzeln genügend Platz zu bieten.
      Ich würde nicht unter 30-40l (30 x 40) gehen, sonst musst du nächstes Jahr gleich wieder umtopfen, was deutlich zu viel Stress für die Pflanzen ist.
      Wenn etwas wächst, gibt es auf der anderen Seite etwas anderes, das wächst auch...nur negativ.
    • Luftwurzeln haben eine statische Aufgabe und sind auch für die Ernährung aus der Luft zuständig. Es gibt also einen Grund für sie und daher sollte man sie auch nicht abschneiden.

      Werden sie geschnitten, so treiben sie neue nach, weil sie für die Statik und Versorgung nötig sind. Das wird also ein Kreislauf.

      Entsprechend großzügige Rankgerüste geben ein Gefühl von Stabilität und so muss die Monstera sich nicht durch übertriebene Luftwurzeln behelfen.

      Wird sie ausreichend feucht gehalten und gedüngt, dann fällt auch die Hektik in der Wurzelbildung weg. In Summe ist das eine Geschichte von ordentlicher Pflege. Geht es der Pflanze gut, dann übertreibt sie es auch nicht mit Luftwurzeln.
    • Dann geh ich mal Töpfe kaufen… Nicht allzuoft umzutopfen ist ja auch im Sinne meines Rückens☺️
      und ich wage ich es ein paar Luftwurzeln abzuknipsen um Platz zu schaffen…

      Caleb schrieb:

      Das Abschneiden einiger Luftwurzeln schadet der Pflanze nicht.

      Das Gießen muss dann wohl dosiert werden, wenn du beide in einen Topf setzen willst. Die größere Pflanze braucht nicht so oft gegossen zu werden, wie es die Jungpflanze braucht. Dh ich würde die Erde um die Jungpflanze feuchter halten.

      Der Topf muss dann aber auch ausreichend groß sein, um beiden Wurzeln genügend Platz zu bieten.
      Ich würde nicht unter 30-40l (30 x 40) gehen, sonst musst du nächstes Jahr gleich wieder umtopfen, was deutlich zu viel Stress für die Pflanzen ist.
    • ich möchte ja nur welche abschneiden um der Jungpflanze Platz zu schaffen.
      Die Luftwurzeln stören mich gar nicht, darf gern auch noch mehr machen…
      Danke allen für die Antwort

      kuerzlich schrieb:

      Luftwurzeln haben eine statische Aufgabe und sind auch für die Ernährung aus der Luft zuständig. Es gibt also einen Grund für sie und daher sollte man sie auch nicht abschneiden.

      Werden sie geschnitten, so treiben sie neue nach, weil sie für die Statik und Versorgung nötig sind. Das wird also ein Kreislauf.

      Entsprechend großzügige Rankgerüste geben ein Gefühl von Stabilität und so muss die Monstera sich nicht durch übertriebene Luftwurzeln behelfen.

      Wird sie ausreichend feucht gehalten und gedüngt, dann fällt auch die Hektik in der Wurzelbildung weg. In Summe ist das eine Geschichte von ordentlicher Pflege. Geht es der Pflanze gut, dann übertreibt sie es auch nicht mit Luftwurzeln.
    • Die Jungpflanze wird so oder so unter der Konkurrenz leiden und wieder versuchen, sich irgendwie zu behaupten. Die große Pflanze nimmt der kleinen den Platz und die Versorgung im gleichen Topf. Das wird nicht dauerhaft funktionieren.

      Eine Monstera erreicht an ihrem Heimatstandort Höhen von um die 25 Metern. Auch in Zimmerkultur können problemlos 4 und mehr Meter zusammenkommen. Das muss eingeplant werden.

      Ich würde die Juniorin separat kultivieren, damit sie Raum für ihre Entwicklung hat. Sonst wird sie sich nicht durchsetzen können.

      Nur ein kleiner Denkanstoss.
    • Die Pflanze ist unten recht kahl durch ihr hohes Alter und ein kurzzeitig hoher Blattverlust vor 2-3 Jahren…
      Ich mag sie sehr, fände es aber schön der Kahlheit etwas entgegen zu setzen.
      Ich probiere es mit grossem Topf und gezielter Wässerung.
      Danke für die Tipps✌
      Bilder
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    • Es gibt den Spruch "einen alten Baum verpflanzt man nicht".

      Die alte Dame hat sich in ihrem Habitat eingerichtet und sie lebt ihr Leben. Mehr braucht sie nicht. Ausser vielleicht wirklich einen größeren Topf für sich und die Verbesserung ihrer Versorgung. Weil die gelben Blattränder nicht gut sind und sagen, da passt was nicht. Sei es das Wasser, sei es mangelnde Düngung.

      Soll die kahle untere Stelle kaschiert werden, dann geht das auch einfach mit der Jungpflanze im separaten Topf davor.

      Ich würde die Idee wirklich nicht umsetzen. Der Platzbedarf wäre enorm (ein riesiger Topf muss her) und bringen tut es nix. Ganz simpel weil das komplette System gestört wird und das mehr Schaden anrichtet als es Nutzen bringt.
    • Also, das sieht doch gut aus. Kahl finde ich die gößere Pflanze übrigens nicht. Da sehen manche Exemplare deutlich schlechter aus.

      Schön aufpassen, dass die beiden genügend Licht erhalten, ohne zu lange in der prallen Sonne zu stehen. Dann wirst Du mit beiden bestimmt Freude haben.
      Wenn etwas wächst, gibt es auf der anderen Seite etwas anderes, das wächst auch...nur negativ.