Neue Triebe der Zamioculcas sterben

    • Neue Triebe der Zamioculcas sterben

      Hallo ihr lieben Pflanzenfreunde!

      Ich bin neu hier im Forum, habe allerdings in der Suche keinen ähnlichen Thread mit dem Thema gefunden.
      Folgendes ist mein Prolem:

      Ich habe zu Beginn des Sommers meine 2 Zamioculcas umgetopft und geteilt, da sie ihre Übertöpfe gesprengt haben :)
      Das war nicht das erste Mal, dass ich sie umgetopft habe und den Standort habe ich danach auch nicht geändert.
      Seit der Aktion schieben alle 3 Pflanzen zwar regelmäßig neue Triebe, die aber nach einer Zeit aus mir völlig unbekannten Gründen absterben. Zuerst fangen die Wedel etwa eine handbreit über der Erde schrumpelig zu werden und irgendwann werden dann die Blätter gelb.

      Ich habe Pflanzen- und Sukkulentenerde benutzt, in der Zeit 2x durchtränkend gegossen und ansonsten nur gegossen, wenn die Erde oberflächlich trocken war, wie sonst auch.
      Schädlinge hat sie keine, zu viel gedüngt habe ich auch nicht.

      Hat hier vllt jemand eine Idee, was mit meinen Mädels los ist? Es tut mir in der Seele weh, sie so zu sehen ?(

      Liebe Grüße

      Katha

      P.S. ich habe versucht Bilder hochzuladen aber die Dateien sind scheibar zu groß obwohl es nur Handybilder sind, sorry...
    • Würde auch auf zu feucht tippen und mit dem Unmtopfen/Teilen ergibt das ein Bild.

      Die Pflanze sollte hier erstmal sich um die Wurzeln kümmern und diese erneuern. Durch das Umtopfen ist ein nicht unerheblicher Schaden entstanden, zumal die Pflanze geteilt wurde.
      Nun will sie oberirdisch wachsen, weil Nährstoffe, Wasser, Licht da sind. Ich vermute hier, dass die Pflanze einfach diese neuen Triebe abstösst, weil sie gerade eigentlich noch mit Wurzelerneuerung beschäftigt ist.

      Hier sollte die Pfanze etwas dunkler gestellt werden, um das oberirdische Wachstum zu hemmen. Im Topf soll sie schön verankern und neue Wurzeln bilden, die auch Nährstoffe aufnehmen und die oberirdische Blätter versorgen können.

      Es kommt eh bald die winterliche Zeit und da sollte eine Pause eingelegt werden. Die würde ich hier vorziehen und die Pflanze auch deutlich trockener halten. Zamis vertragen durchaus trockenere Zeiten und oben 2cm abgetocknet, heißt idR noch genügend Feuchte im Innern. Dh sie steht auch für ihre momentane Situation zu feucht.
      Wenn etwas wächst, gibt es auf der anderen Seite etwas anderes, das wächst auch...nur negativ.
    • kuerzlich schrieb:

      Wie hell stehen die Pflanzen aktuell?

      Es kann sein, dass da eine Schieflage zwischen brauchbarem Licht und Topffeuchte ist. Also zu wenig hell/feucht um zu trocknen und dann zeigen sich Nässeschäden.

      Kann das hinkommen?
      Mh, interessant. Ich habe sie eigentlich ziemlich trocken gehalten und sie stehen an Ost- bzw Südfenster auf der Fensterbank. Wenn dann hätte ich eher auf zu viel Sonne getippt aber da es die letzten Monate ja eher bewökt war, habe ich das ausgeschlossen.
    • Caleb schrieb:

      Würde auch auf zu feucht tippen und mit dem Unmtopfen/Teilen ergibt das ein Bild.

      Die Pflanze sollte hier erstmal sich um die Wurzeln kümmern und diese erneuern. Durch das Umtopfen ist ein nicht unerheblicher Schaden entstanden, zumal die Pflanze geteilt wurde.
      Nun will sie oberirdisch wachsen, weil Nährstoffe, Wasser, Licht da sind. Ich vermute hier, dass die Pflanze einfach diese neuen Triebe abstösst, weil sie gerade eigentlich noch mit Wurzelerneuerung beschäftigt ist.

      Hier sollte die Pfanze etwas dunkler gestellt werden, um das oberirdische Wachstum zu hemmen. Im Topf soll sie schön verankern und neue Wurzeln bilden, die auch Nährstoffe aufnehmen und die oberirdische Blätter versorgen können.

      Es kommt eh bald die winterliche Zeit und da sollte eine Pause eingelegt werden. Die würde ich hier vorziehen und die Pflanze auch deutlich trockener halten. Zamis vertragen durchaus trockenere Zeiten und oben 2cm abgetocknet, heißt idR noch genügend Feuchte im Innern. Dh sie steht auch für ihre momentane Situation zu feucht.
      Ahh, das mit dem Wurzelwachstum hört sich sehr logisch an! Obwohl ich mich wundere, dass die Pflanzen die letzten Jahre keine Probleme nach dem Umtopfen hatten.

      Aber dann versuche ich sie jetzt erstmal dunkler zu stellen. Sollte ich dann nochmal düngen, um das Wachstum zu unterstützen oder ist es dafür jetzt schon zu spät/kühl?

      Danke für eure Antworten!! :thumbsup:
    • Katha schrieb:

      Ich habe Pflanzen- und Sukkulentenerde benutzt, in der Zeit 2x durchtränkend gegossen und ansonsten nur gegossen, wenn die Erde oberflächlich trocken war, wie sonst auch.
      Schädlinge hat sie keine, zu viel gedüngt habe ich auch nicht.


      So, dann nochmal auf Anfang.

      Sie hat zusätzlich noch Dünger erhalten? Das dürfte dann zuviel gewesen sein an Nahrung. Jedes Pflanzsubstrat ist vorgedüngt, Schwachzehrer kommen bei zusätzlichen Düngergaben an ihre Grenzen.

      Durch das Nährstoffangebot treiben die Pflanzen natürlich kräftig an, allerdings dürfte dann bei trübem Wetter (wenig gutes Licht) und eventuell auch zu kühl plus zu feucht, das Zellwachstum mit dem ganzen Spiel überfordert gewesen sein. Einfach so faulen keine Triebteile, das hat einen Grund.

      Ich würde im Moment nicht dunkler stellen, im Gegenteil, das Licht ausnutzen und sparsamer giessen.

      Wenn der Stickstoff aktuell noch schiebt, dann tut er das halt. Irgendwann ist der Zauber vorbei und die Pflanzen beruhigen sich wieder. Hell, warm und mäßig feucht halte ich für zielführender.