Was kann man gegen Angst machen? Erfahrungen?

    • Was kann man gegen Angst machen? Erfahrungen?

      Hi zusammen, ich dachte mal ich versuche hier mein Glück. Meine Schwägerin leidet nun schon seit Beginn der Pandemie immer mal wieder unter Ängsten. Also mittlerweile ist sie über Tage, wenn nicht sogar Wochen von Ängsten geplagt und kann über nichts anderes mehr reden. Anfangs bekam sie diese Sorgen durch Mediation und Ablenkung nach kurzer Zeit wieder in den Griff, aber im Moment geht es irgendwie gar nicht mehr so richtig weg. Sie hat mir heute davon berichtet, dass sie sogar manchmal nachts aufwacht und dann nurmehr schwer in den Schlaf findet, weil die Ängste so präsent sind. Gibt es Pflanzen, die gegen diese Zustände helfen? Eventuell was beruhigendes? Eine Freundin hätte ihr Lasea empfohlen, kennt das jemand, könnte meiner Schwägerin dieses Mittel helfen? Ich wäre dankbar für alle Tipps!
    • Sie sollte sich Hilfe suchen und die Ursache der Angst erforschen bzw Mechanismen erlernen, die Angst in den Griff zu bekommen.

      Ich halte Pflanzen wie auch Medikamente ohne Einordnung, was hier vorliegt, einfach für nicht hilfreich.

      In jeder Stadt gibt es Angebote, die auch niederschwellig sind.

      Alles Gute für die Schwägerin.
      Wenn etwas wächst, gibt es auf der anderen Seite etwas anderes, das wächst auch...nur negativ.
    • Ich finde es nicht sooo verkehrt wenn man mit der Pflanzenheilkunde arbeitet. Es wächst ja laut Maria Treben ein Kraut gegen jeden Schmerz. Was ich soeben lese ist, dass es sich um ein Konzentrat bei diesem Arzneilavendel handelt. Ich denke, was schon etwas bringt, wäre eine Beratung aus der Apotheke. Es gibt hier in Österreich einige Pharmazien, die sich auf komplementäre Mittel spezialisieren. So habe ich tolle Informationen erhalten, die ich dadurch besser einordnen kann und mit dem Bücherwissen besser verbinde.

      Was sicher richtig ist, das wäre einmal eine ärztliche Abklärung im Sinne von Störungen im Hormonhaushalt, Mineralstoffmangel, diese Dinge. Ich war mal ziemlich aus dem Lot mit der Periode und es war ein arger Eisenmangel. In der Zeit war ich auch emotional und psychisch extrem dünnhäutig. Also ja, man muss dem auf den Grund gehen.

      Ich nehme jetzt an, dass du ihr eine Stütze bist. Spricht sie offen mit dir über diese Dinge? hast du den Eindruck?
      artgerecht
    • Mighty Mint schrieb:

      Ich finde es nicht sooo verkehrt wenn man mit der Pflanzenheilkunde arbeitet.


      Es muss aber vorher geklärt werden, woher die Ängste kommen. Ist das wirklich ein aktuelles Problem mit und um die Lebensprobleme, die sich mittlerweile verstärkt finden lassen, dann muss man da ansetzen.

      Tut sich in der Beziehung nix sorgenerregendes, dann lohnt ein Blick auf die körperlichen Begebenheiten. Massive Angstzustände kriegt man rein pflanzlich nicht unbedingt weg.

      Wäre das so, es gäbe nicht so viele diagnostizierte Angstpatienten. Ich würde das alles gründlichst durchleuchten und dann anfangen zu therapieren.
    • hallo zusammen und vielen Dank für die hilfreichen Antworten!

      Caleb schrieb:

      Sie sollte sich Hilfe suchen und die Ursache der Angst erforschen bzw Mechanismen erlernen, die Angst in den Griff zu bekommen.

      Ich halte Pflanzen wie auch Medikamente ohne Einordnung, was hier vorliegt, einfach für nicht hilfreich.

      In jeder Stadt gibt es Angebote, die auch niederschwellig sind.

      Alles Gute für die Schwägerin.
      alles klar, werde ich so weiter geben. bezüglich psychologischer angebote, wenn das gemeint war, sind in unmittelbarer umgebung eher rar, bzw. mit erheblichen kosten verbunden. wahrscheinlich wäre ein gang zum hausarzt/zur hausärztin da einmal ein guter schritt nehme ich an?

      kuerzlich schrieb:

      Ich empfehle hier dringend einen Arztermin zur weiteren Vorgehensweise. Mit ein bisschen Lavendel lassen sich solche Beschwerden nicht zuverlässig abschalten.

      Ängste haben einen Grund, den muss man suchen und finden und dann daran und damit arbeiten.
      ja, wahrscheinlich wäre es tatsächlich mal sinnvoll, sich untersuchen zu lassen.

      Mighty Mint schrieb:

      Ich finde es nicht sooo verkehrt wenn man mit der Pflanzenheilkunde arbeitet. Es wächst ja laut Maria Treben ein Kraut gegen jeden Schmerz. Was ich soeben lese ist, dass es sich um ein Konzentrat bei diesem Arzneilavendel handelt. Ich denke, was schon etwas bringt, wäre eine Beratung aus der Apotheke. Es gibt hier in Österreich einige Pharmazien, die sich auf komplementäre Mittel spezialisieren. So habe ich tolle Informationen erhalten, die ich dadurch besser einordnen kann und mit dem Bücherwissen besser verbinde.

      Was sicher richtig ist, das wäre einmal eine ärztliche Abklärung im Sinne von Störungen im Hormonhaushalt, Mineralstoffmangel, diese Dinge. Ich war mal ziemlich aus dem Lot mit der Periode und es war ein arger Eisenmangel. In der Zeit war ich auch emotional und psychisch extrem dünnhäutig. Also ja, man muss dem auf den Grund gehen.

      Ich nehme jetzt an, dass du ihr eine Stütze bist. Spricht sie offen mit dir über diese Dinge? hast du den Eindruck?
      möglicherweise wäre es hilfreich, zur unterstützung mit phytotherapie zu arbeiten. ach okay, daran hätte ich gar nicht gedacht, dass die ursache hormonell bedingt oder aufgrund von nährstoffmangel sein kann. jaja, sie spricht offen darüber. ich höre ihr zu, bin aber keine psychologin und kann ihr dementsprechend auch nichts professionelles raten.
    • Hi :sun:

      Also ja, natürlich. Alles genau abklären ist schon wichtig. Ist es aber nicht so, dass Kräuter, Essenzen und Öle als Unterstützung eingesetzt werden?

      @'blumentopf007 manchmal braucht der Mensch einfach nur jemanden der oder die zuhört. Das ist ja mittlerweile im Zuge der Placebo Forschung "erwiesen" dass die Zuwendung ein ausschlaggebender Faktor sein kann, für eine erfolgreiche oder zumindest raschere Genesung.

      Wie geht es deiner Schwägerin mittlerweile?
      artgerecht
    • ja, da hast du eigentlich recht. zuhören ist auch viel wert, ich merke das natürlich selber auch, wenn ich mich mal bei wem aussprechen muss. das kann eine ganz schön große erleichterung sein. auch, wenn man mit negativen gedanken zu kämpfen hat, kann das soziale umfeld behilflich dabei sein, diese besser zu verarbeiten.
      danke der nachfrage, meiner schwägerin geht es zurzeit deutlich besser. sie hat sich ein paar hobbys gesucht, denen sie nachgeht, trifft sich viel mehr mit freundinnen und zur unterstützung nimmt sie lasea ein, das hilft ihr auch ganz gut. :) im juni ist sie zwei wochen auf einem damenurlaub, der wird ihr auch bestimmt sehr gut tun.