A. Warocqueanum Wetstick kämpft..

    • A. Warocqueanum Wetstick kämpft..

      Ihr Lieben!
      Ich brauche dringende Hilfe bei meinem Anthurium Warocqueanum Wetstick! ☹️ Sie ist tapfer, sie kämpft seit Januar, aber ich weiß grade nicht mehr weiter..



      Pflegehistorie:

      Anfang Januar erhalten.
      3 kleine Austriebspunkte, 2 kleine mini-Wurzeln (sehr dünn).

      In einen Glasdom auf lebendes Moos gelegt (unten Leca für konstante Wasserversorgung). Glasdom in Vitrine, Growlights 12h/Tag, Heizmatte. Hat sie geliebt, Triebe sind langsam gewachsen.

      Dann hatte ich Corona, habe ein paar Tage nicht nachgesehen - hatte den Dom-Deckel nicht richtig aufgesetzt, alle Triebe eingetrocknet. Dom wieder befeuchtet, Wasserreservoir gefüllt. Wurzeln sind ganz langsam etwas länger geworden, der Chonk oben kartoffelgrau geblieben, Unterseite aber wieder grünlich.

      Einige Tage später: weißer Schimmel.
      Mit H2O2 desinfiziert, Moos gewechselt etc.
      2 Tage später: weißer Schimmel.

      Und so geht es eigentlich weiter:
      Steht nun außerhalb der Vitrine, in einem Meshpot mit Perlite (nur luftig umgeben davon), dieser im Anstau in einer Schale mit destilliertem Wasser und H2O2, keine Abdeckung, Fensterbank. Sobald Schimmel erscheint (etwa alle 2 Tage) besprühe ich mit Wasser, Apfelessig, H2O2. Chonk ist fest, nicht matschig, sieht aber aus wie eine eingetrocknete Kartoffel. Wurzeln wachsen tatsächlich ein wenig (2 neue Babywurzeln bilden sich, die anderen 2 werden länger).

      Kann ich sie retten?
      Wenn ja, wie vorgehen? Hab das Gefühl sie bräuchte höhere LF um nicht so eingetrocknet zu sein, dann kommt der Schimmel aber schneller.

      Wenn ich zu hause bin, kann ich Bilder nachreichen.
      Danke für eure Tipps & Meinungen dazu!
    • Wäre das meine Pflanze, ich würde auf Anfang gehen und das komplette System überdenken. Respektive die ganze Sache neu aufstellen.

      Ich habe recherchiert und dabei x verschiedene Kulturanleitungen gefunden. Die einen sagen epiphytisch, die anderen Topfsubstratkultur und die nächsten Orchideensubstrat.

      Reines Perlite ist ein Wasserspeicher, der so nicht nötig ist. Der Zyklus von feucht auf angetrocknet zieht sich in die Länge.

      Schimmel entsteht durch mangelnde Zirkulation. Da braucht es Abhilfe durch gezielte Lüftung und/oder einen Ventilator. Eine Luftfeuchte von um die 70% Prozent sei ideal, nur muss halt unbedingt gelüftet werden, sonst geht das schief.

      Die 12 Stunden-Belichtung ist für mich zu viel. Am Heimatstandort kommt am Fuß der Baumriesen nur bedingt Licht an, einen Sonnenanbeter wird man aus der Pflanze nicht machen. Wobei ich die Werte dieser Grow-Lampe jetzt nicht kenne, ich wäre damit aber sparsamer oder würde den Abstand vergrößern.

      Destilliertes Wasser als Giesswasser ist keine gute Idee, das Wasser ist tot. In dem aufgebauten Lebensraum gibts keine organische Versorgung ausser dem Moos und das halte ich für bedenklich und anfällig.

      Zusammengefasst: Wäre es meine, ich würde grobes Orchideensubstrat verwenden. Die Komponenten Moos und Perlite als Zuschlagstoffe, nicht als alleinige Träger. Regenwasser oder destilliertes mit Leitungswasser gemischt. Heizmatte lassen, das kann zu viel sein. Die Rosskuren an Schimmelbekämpfung sein lassen und auf Zirkulation gehen.

      Da passt einfach das Kulturprinzip nicht zusammen, sonst gäbe es nicht ständig irgendeinen Notfall an Reaktionen, die, wäre alles solide organisiert, nicht auftauchen würden.

      Wie gesagt, meine Idee an Gesundungsmöglichkeiten, ich halte es da eher einfach und ohne Schnörkel.
    • Hallo und nicht verzweifeln. Die Pflanze ist einfach mit den Bedingungen gestresst.

      Die Anthurium mag es einfach nicht zu feucht. Es sollte hier ein Substrat gegeben werden, dass nicht zu viel Wasser speichert und viel Luft an die Wurzeln lässt. Ideal wäre eine Mischung aus nicht zu grobem (Orchideen)substrat (Rinde, Tonkörner) mit etwas Lava bzw Anzuchterde vermischt. Es darf weder Wasser zu lange halten, noch Nährstoffe anreichern oder zum Verdichten neigen. Sie kann natürlich auch in mageren (tonarmen) Lehmsubstrat mit Zuschlägen gepflanzt werden, aber das ist eher selten. Die Pflanzen sind eigentlich wie Nestfarne, die Blätter ua organische Materie sammeln und so Nährstoffe langsam der Pflanze zugeführt werden. Etwas Wasser bleibt auch immer in dem verrottenden Material. Da es im tropischen Wald jeden Tag regnet und hohe Luftfeuchten herrschen, können die Pflanzen extrem lange Luftwurzeln ausbilden, die Wasser aufnehmen. Aus diesem Grund ist eine aufgebundene Haltung bzw Haltung in dem Orchideen-Mix am Besten.
      .
      Zum Licht: Die Pflanze braucht Licht und kommt in Zimmerhaltung auch mit direktem Sonnenlicht zurecht, nur nicht 12h am Tag. Also hier wäre eine Ausrichtung nach Osten, Norden bzw maximal Westen möglich bzw die Beleuchtungsdauer der Lampe einfach zu reduzieren. Die Pflanze sollte dann aber nicht den Rest der Zeit zu dunkel stehen.

      Zur Luftfeuchte: Die Pflanze braucht es luftfeucht, aber da reichen idR auch 60-70%. Dazu muss man sie auch nicht unter Glas halten. Nimm Dir ein altes Backblech, fülle Wasser rein und stelle den Topf hinein (natürlich nicht so, dass der Topf direkt Wasser ziehen kann). Die Luftwurzeln dürfen dann auch jeden Tag früh und abends besprüht werden. Die brauchen halt am Anfang Unterstützung, sonst trocknen sie ein oder wachsen sehr depressiv. Die Triebe sind eingetrocknet, weil die Luftfeuchte vermutlich zu stark schwankte. Die Pflanze sollte frei gehalten werden, weil sie Größen erreicht, dass sie eh nicht mehr in einer Vitrine Platz findet, wenn man nicht gerade was Oppulentes bauen mag.

      Zum Gießen: Am Anfang reicht es aus, dass die Luftwurzeln besprüht werden, die suchen sich ihren Weg ins Substrat bzw wachsen überhängend. Später kann das Substrat ca jede Woche getaucht werden, darf dann aber auch fast vollständig abtrocknen. Die kommen mit leichter Trockenheit zurecht, wenn die Luftfeuchte hoch ist. IdR ist es so, dass die Pflanze oberhalb des Substrats Wurzeln hat. Also hier muss man schauen, dass die immer feucht bleiben an der Luft. Dh hohe Luftfeuchte und jeden Tag besprühen bzw beregnen. Destilliertes Wasser ist ungeeignet. Entweder Regenwasser oder Leitungswasser mit dest. Wasser gemischt nehmen zum Besprühen und Tauchen/Gießen.

      Zum Dünger: Die Pflanze braucht immer ein geringes, aber beständiges Nährstoffniveau. Was anderes kennt die halt nicht. Hier bietet es sich an, aller 2 Wochen ca 1/4 der normalen Konzentration lt Hersteller zu düngen, sollte die Pflanze sich gut entwickeln, kann man später auf 1/3 hochgehen, aber mehr nicht. Da tuts auch ein stinknormaler Dünger, wenn er auch Mikronährstoffe enthält.

      Der Wetstick (leider kein Bild) sollte einfach komplett gereinigt werden. Mit Wasser. Und dann wird der in neues Substrat gesetzt. Die Pflanze macht Arbeit und da muss man sich jeden Tag kümmern. Wenn die etabliert ist, wird sie schon wachsen. Ich gebe halt zu bedenken, dass die Pflanze schnell ein Monster wird, wenn die Pflege ideal ist. Also solltest Du schon 2x2x2m Platz einplanen. Die Babypflanzen, die man überall sieht, sind einfach keine Größenreferenz.




      Viel Erfolg. :)
      Wenn etwas wächst, gibt es auf der anderen Seite etwas anderes, das wächst auch...nur negativ.
    • Hey ihr zwei,

      erstmal vielen, vielen Dank für eure Antworten!!


      Kurz zur Luftfeuchte:
      Nachdem ich sie aus dem Glasdom genommen habe, stand sie noch eine Weile in einer Vitrine, direkt neben dem Lüfter - die V. habe ich jeden Tag für etwa 1h gelüftet, trotzdem hat sich Schimmel gebildet. Derzeit hab ich ihn im Griff (seit 4 Tagen nun kein Schimmel mehr), aber sie hat auch keine hohe LF zur Verfügung. Deswegen bin ich so hin und her gerissen :/

      Bin sehr froh über eure Antworten! Ich hänge wirklich sehr, sehr an ihr, wir haben viel zusammen durchgemacht X/
      Hab bezüglich solcher Notfälle noch nicht viel Ahnung in Bezug auf Anthurien, den restlichen geht und ging es immer blendend, Klopf auf Holz! Diese Art von Stress hab ich mit sämtlichen Aroids durch und weiß jetzt was zu tun ist, aber bei Anthurien ist bis jetzt alles gut gelaufen, das Internet gibt 1000 unterschiedliche Ratschläge zum besten und augenscheinlich kennen sich recht wenige Leute mit Anthurien aus – zu "unpopulär"? Deshalb, nochmal, danke für eure Hilfe!

      Also. Habe mich auf die Suche nach Erde gemacht (hab fast alles in Pon). Habe noch etwas übrig, ist allerdings eine Mischung, kann nicht genau sagen was drin ist - sieht aber recht luftig aus und hat in jedem Fall Rinde und Kokosfasern drin. Soll ich noch mit Perlit aufmischen oder so lassen? Anzuchterde habe ich leider nicht, nur Pon, Perlit, Seramis und Moos, raus kann ich derzeit leider auch nicht. Eventuell kann ich noch etwas Kaktuserde auftun.
      Soll ich sie in einen Meshpot setzen? Dann ist's noch luftiger. Habe ganz kleine (5cm Durchmesser) und größere (12cm Durchmesser).

      Würde den Aufbau nun so gestalten:
      - meinen Erdmix in Meshpot, Chonk oben draufsetzen, aber so, dass die Wurzeln leicht mit Erde bedeckt sind
      - täglich mit gefiltertem Leitungswasser besprühen
      - Topf in etwa 20-30cm Entfernung vom Westfenster (habe nur West und Ost) platzieren
      - Schale mit Wasser unterstellen, Topf dabei erhöht, damit er nicht im Anstau steht/keinen Kontakt hat
      - Ventilator? Eigentlich ja nicht nötig, da sie sich im Raum befindet, oder? Habe die Türen regelmäßig auf sodass die Luft zirkuliert (aber keine Zugluft)

      Passt das so?
      Ich hänge nochmal Bilder der Armen an (Wurzeln sind tatsächlich immer noch intakt und werden langsam länger), nicht erschrecken, sie sieht wirklich traurig aus. Aber wir schaffen das! :yes:

      Oh, und dass die Gute viel Platz braucht ist überhaupt kein Problem. Altbau, 4m hohe Decken und ich konnte inzwischen ein "Pflanzenzimmer" durchsetzen :D Hab noch 96 weitere Pflanzen, sie bekommt alles was sie braucht – dafür muss ich nur erst lernen, was genau sie braucht.
      Danke euch!!!

      Liebe Grüße!
      Bilder
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    • Ich würde beim Substrat auf mehr Sorgfalt achten und eben nicht behelfsmäßig irgendwas verwenden, bloss weil das grade da ist.

      Kein Seramis und nix von wegen Pon. Es sollte organisches Material sein. Substrate lassen sich online bestellen und vielleicht gibts auch nette Nachbarn, die aus dem Haus dürfen und einkaufen gehen. Ansonsten halt die Zeit überbrücken und abwarten.

      Ein Ventilator ist ausserhalb von dichten Gefäßen so natürlich nicht zwingend und bei der geringen Größe auch nicht unbedingt eine Hilfe. Das fällt also aktuell flach.

      Ich würde unter das vorhandene Substrat noch gröbere Teile mischen (Orchideensubstrat wäre meine Wahl) und zusätzlich tunlichst auf kalkhaltige Stoffe achten, weil das eben nicht geht und die Pflanze das nicht packt.
    • Noch was: Diese Anthurie ist über Zugluft nicht so erfreut. Also direkt neben einem Ventilator oder Lüfter ist das nicht gut und sollte nicht mehr gemacht werden.

      Ich würde hier einfach kleine und mittlere Rindenstücke, Lava und Anzuchterde (ca 1/3 der normalen Aufdüngung) mischen. Lava ist immer ein Problem, weil das nicht in kleinen Mengen erhältlich ist, stattdessen kannst Du auch Perlit nehmen. 3 Teile Rinde, 1 Teil Erde und 1 Teil Perlit sollten es tun.
      Das ist nur, damit der Stick vernünftig Wurzeln entwickeln kann und iwann auch mal Blätter ausbildet.

      Wenn die Pflanze größer ist kann sie in entprechend gröberes Material gesetzt werden

      Anthurien sind nicht ganz einfach, giftig und meist sehr teuer. Da sie zT sehr groß werden, sind sie in einem Tropenhaus oft besser aufgehoben. In der Wohnung findet man dann oft die kleine oder große Anthurie. Da sie giftig sind, hält sie nicht jeder, der Kinder oder Haustiere hat.
      Wenn etwas wächst, gibt es auf der anderen Seite etwas anderes, das wächst auch...nur negativ.
    • Lava gibts nach Anfrage bei verschiedenen örtlichen Bauhöfen oder Händlern von verschiedenen Gesteinen für Haus und Hof. Hab meine Lava seinerzeit auch als lose Schüttware auf dem Kommunalhof gekriegt. Ist halt eine mittlere Telefoniererei.

      Luftbewegung muss nicht mächtiger Deckenventilator heissen. Es gibt die Winzlinge, die nicht alles gnadenlos umwälzen. Alles eine Sache von Fingerspitzen.
    • Eine kleine Menge an Lava kann man auch online bei Plnts bestellen

      Ich bin zwar noch nicht lang dabei aber meinen Anthurien (Luxurians, Forgetii, Crystallinum, Warocqueanum, Villenaorum, usw...) stehen alle in einem Mix von:
      * ein Teil Kokosfasern
      * einige Kokos-Chips
      * ein Teil Perlite
      * ein Teil mittelgrobe Pinienrinde mit ca. 6-12mm
      * ein Teil grobe Pinienrinde mit ca. 12-20cm
      * 1/3 Wurmhumus.

      Und zudem nehme ich immer durchsichtige Behältnisse und mache dort m herum einige Löcher rein, dann ist die Luftzirkulation noch besser

      Da gedeihen sie sehr gut und hab dort auch einen Warocqueanum-Wetstick *groß gezogen"

      Wenn du nur kleine Mengen an den "Zutaten" benötigst, kann ich dir Kern
      Plants and Herz legen. Die verkaufen auch auf Willhaben (zB mit dem
      Willhaben Code 559250165).

      Und Last but not least:
      Auf Youtube gibt es eine Anthurien Liebhaberin, die zwar noch nicht viele Abonnenten hat aber sich damit sehr gut auskennt, da Anthurien ihre "Lieblings-Aroids" sind (=Plentyplants). Der kann man jederzeit eine Frage stellen und sie beantwortet sie

      Viel Glück mit deinem Schatz

      Lg Carina
    • Carina1989 schrieb:

      ....
      Ich bin zwar noch nicht lang dabei aber meinen Anthurien (Luxurians, Forgetii, Crystallinum, Warocqueanum, Villenaorum, usw...) stehen alle in einem Mix von:
      * ein Teil Kokosfasern
      * einige Kokos-Chips
      * ein Teil Perlite
      * ein Teil mittelgrobe Pinienrinde mit ca. 6-12mm
      * ein Teil grobe Pinienrinde mit ca. 12-20cm
      * 1/3 Wurmhumus.

      Und zudem nehme ich immer durchsichtige Behältnisse und mache dort m herum einige Löcher rein, dann ist die Luftzirkulation noch besser
      ....

      Klingt wie der Aroids-Mix.

      Das mit den Löchern ist jedenfalls eine gute Möglichkeit.
      Wenn etwas wächst, gibt es auf der anderen Seite etwas anderes, das wächst auch...nur negativ.
    • Ihr Lieben,

      vielen Dank für eure Antworten!
      Habe sie jetzt in den oben gezeigten Mix gesetzt (war leider nicht anders möglich und nur als Übergangslösung gedacht). Bin jetzt gleich auf dem Weg zu einer Gärtnerei, die haben eine Erdbar, ich hoffe da auch Lava zu finden

      Bis jetzt sitzt sie in oben gezeigtem Substrat + etwas Perlit in einem Meshpot. Das Substrat trocknet sehr zügig ab und die Wurzeln sahen trotz mehrfachem Besprühen nach einem Tag furztrocken aus - hab heute morgen nochmal gut gewässert.

      Werde sie dann heute Mittag in den empfohlenen Mix setzen.
      Aber habe ich das richtig verstanden: oben aufsetzen? Habe sie ca. 0,5cm tief in die Erde gesetzt, damit die Wurzeln bedeckt sind. Luft zirkuliert, allerdings ohne Ventilator (hab in den Vitrinen diese kleinen CPU-Lüfter).

      Regenwasser werde ich beim nächsten Mal sammeln! Traue mich nicht ganz an das Leitungswasser trotz Filter, da wir sehr, sehr hartes Wasser haben (Altbau Wiesbaden).

      Oh, und noch als Zusatz, wegen Anthurien und Pon, weil ihr so „erschrocken“ reagiert habt: ich hab alle meine Anthurien in Pon sitzen (Clarinervium, Crystallinum, Silver Blush, Bakeri, Magnificum, Magnificum x Forgetii, Luxurians) und allen geht es blendend und sie wachsen wie verrückt, daher dachte ich das sei okay Oder kann das nachteilige Effekte haben, auf lange Sicht?

      Merci!
    • Die Wurzeln können auch trocken sein, wenn die Luftfeuchte hoch ist, sollten jedoch besprüht werden, sonst wachsen die schlecht. Die sind auch im Regenwald ein paar Stunden am Tag trocken. Bei mir bilden die mit der Zeit eine leicht schuppige Oberfläche.

      Die Wurzeln können leicht bedeckt werden. Ich sehe leider auf den Bildern leider nicht viel organische Masse.
      Wenn das Substrat schnell austrocknet (staubtrocken?), woran liegt das? Luftfeuchte zu niedrig, durch Ventilation bewegte Luft wirkt auch austrocknend?
      Destilliertes Wasser kann mit Leitungswasser gemischt werden. Wenn es sehr hart ist, dann 2:1. Also nur 1 Teil Leitungswasser. So pur würde ich keines der beiden Wässer empfehlen.

      Ich persönlich nutze eine organische/mineralische Mischung, wobei die organischen Anteile überwiegen. Pon hat Vor- und Nachteile. Für mich aufgrund der Nachteile nicht nutzbar.


      Bei mir sieht das so aus:

      Wenn etwas wächst, gibt es auf der anderen Seite etwas anderes, das wächst auch...nur negativ.