Spinnmilben

    • Hallo

      Ich habe mir einen neuen Opuntia kaktus gekauft mit scheinbar Spinnmilbenbefall. Ich sehe sehr feines Gespinst zwischen den Körpern und einzelne Stellen die weiss werden. Tierchen sind auch mit Lupe nicht zu erkennen. Denkt ihr das sind Spinnmilben? Ich werde ihn jetzt wahrscheinlich abduschen und in eine Plastiktüte wickeln 2 Wochen. Ich weiss aber nicht wie ein Kaktus das so verträgt habt ihr eine Idee?

      Lg
      Begonia
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    • Das Zauberwort in "scheinbar". Ich bin mir da nicht sicher und würde deswegen auch nicht mit Plastikmäntelchen kommen, weil das durchaus das Todesurteil für die Patientin sein kann. Die mag das nämlich gar nicht als Trockenheitskind :)

      Platz suchen, hinstellen, kultivieren und beobachten. Testweise die Flecken mit einem Wattestäbchen abtupfen. Wer weiss, vielleicht gehört das auch dazu als eine Art von Ausscheidung. Bleibt das so und wird nicht mehr, ruhig zurücklehnen und lassen.
    • Bitte die Opuntia nicht einsprühen oder in eine Tüte stecken.

      Wenn Spinnmilben auf der Pflanzen sind, dann ein systemisches Mittel nehmen.

      Hier sollte man zuerst schauen, ob die Pflegebedingungen angemessen sind. Wenig Wasser, viel Sonne sind wichtig. Kein nasses Substrat. Die Flecken können auch von zuviel Wasser kommen.
      Wenn etwas wächst, gibt es auf der anderen Seite etwas anderes, das wächst auch...nur negativ.
    • Abspülen, abwischen, hohe Luftfeuchten sind da zu empfehlen, aber für Opuntien bzw Aloe nicht so geeignet.
      Hausmittelchen helfen meist gar nicht oder nur unzureichend. Oftmals auf Ölbasis (Neem, Raps usw) soll man das aufsprühen. Kann man machen, kann bei sehr geringem Befall helfen, kann aber auch nichts bewirken oder sogar der Pflanze schaden. Schwierig.

      Man kann Nützlinge wie Florfliegen oder Raubmilben einsetzen (Bedingungen vorher checken) oder muss halt zu einem chemischen Mittel greifen. Lizetan wird oft empfohlen. Promanal soll auch relativ gut helfen.
      Wenn etwas wächst, gibt es auf der anderen Seite etwas anderes, das wächst auch...nur negativ.
    • nun ist das komplette Regal verseucht mit Gespinsten und auf einer Pflanze konnte ich endlich die kleinen orangenen Täter sehen! Naja jetzt ist es zumindest klar und deutlich.
      Ich hab erstmal zu tun.

      Ich hab gedacht ein Hausmittel aus Zinnkrautsud, Knoblauchwasser und Brennesselbrühe zur Prävention für alle meine Zimmerpflanzen ein oder 2 mal täglich erstmal einzusprühen... ich hab keinen Blassen Schimmer wie die sich vermehrt haben weil die Kakteen und Aloen sich nicht alle berührt haben.
      Ich möchte hier einfach kein Spinnmilben paradies..
    • Milben laufen herum, fallen herunter, suchen neue Wohnorte. Da muss sich nichts berühren.

      Ob der Pflanzensud wirkt, weiß ich nicht. Die Tiere wollen sich ernähren usw. Mag vllt im Freiland wirken, dass die dann ausweichen auf andere Pflanzen. Aber wohin sollen die in der Wohnung ausweichen? Auf andere Pflanzen nebenan in der Wohnung.
      Wenn etwas wächst, gibt es auf der anderen Seite etwas anderes, das wächst auch...nur negativ.
    • Update : nach 14 Tagen ist endlich Ruhe eingekehrt. Was hab ich gemacht? Bei adulten roten Spinnmilben habe ich Chemie angewendet. Bei allen anderen Pflanzen an denen "nur" Gespinste immer wieder zu sehen waren hat es geholfen sie abzuspritzen auch aus dem Topf zu nehmen und auch alles an Erde abzuspülen was sich durch den Strahl löste. Das einmal die Woche.
      Täglich 1 oder 2 mal habe ich Zinnkraut 20 min. gekocht und abgekühlt die Pflanzen besprüht im Wechsel mit Brennesselbrühe.

      Am Ende der Prozedur wurde Fensterbank und alle Übertöpfe gereinigt. Da habe ich Spiritus genommen weil ich sicher sein wollte.


      Für die Zukunft mache ich Präventiv einmal die Woche alles absuchen und einsprühen mit verdünnter Brennesselbrühe oder Zinnkrautsud.

      :thumbup: :dance:
    • Guten morgen.

      Gestern waren lange Fäden zwischen Opuntia und Aloe. Die stehen draussen nebeneinander. Die Fäden waren diesmal deutlich länger und hatten sogar 15-20 cm Luftlinie zwischen besagten Pflanzen. Gestern alles abgespült und die Umgebung gereinigt. Heute sind die Fäden wieder da.

      Ich hoffe hier habe ich es eher mit einer Spinne zu tun. Innerhalb einer Nacht 1-3 lange Fäden über die Luft zu spinnen können die Milben das überhaupt?


      Grüsse
    • Ich hab kürzlich ein Usambaraveilchen-chirita hybrid ergattert, zwar mit Spinnmilben aber das krieg ich schon irhendwie weg.

      Hier hab ich erstmal abgeduscht und gesprüht, nun weiss ich das mag das Usambara veilchen nicht und reagiert mit Flecken eventuell. Bei dem Hybrid sind die Blätter vom Veilchen und die Blüte von der Chirita also hör ich mit der Wasserfalltechnik mal lieber auf und tüte die ein oder sprüh mit feinen Düsen.

      Vielleicht wird es auch ein Handarbeitsprojekt, das die Blätter oft abgebürstet werden.


      Jetzt habe ich ein Mikroskop ausgeliehen und gleich mal auffällige Krümel darunter gelegt. (4x Vergrößert) Zum Glück nix gefunden bis auf dieses hier



      • Sieht vielleicht ein bisschen aus wie aus der Bilder Suche:



      "Es"war leblos vielleicht von dem gequetsche zwischen 2 Glasplättchen. Ich weiss es nicht. Alles nicht dramatisch aber interessant.