Ich bitte um Hilfe... Jeder Tipp ist wertvoll...

    • Ich bitte um Hilfe... Jeder Tipp ist wertvoll...

      Hallo an alle Pflanzen-Liebhaber,

      vorab bitte ich mein schlechtes deutsch zu entschuldigen. Ich habe tausende fragen und mit Sicherheit vergesse ich jetzt die hälfte...


      :

      Procedere:

      Nach meinem Umzug wurde ich gefragt ob ich zwei kleine Pflanzen geschenkt bekommen möchte. Da ich noch nie einen grünen Daumen hatte sagte ich erstmal Nein. Nachdem ich aber innständig darum gebeten wurde sagte ich dann doch ja. Da ich u.a. ein riesiges Wohnzimmer habe dachte ich mir "...mit der richtige Beleuchtung und Beratung wird alles gut gehen..." Ich hoffe das stimmt...

      1ste kleine Pflanze - 2,50 m x 2,0 m Ficus Benjamini in Erde, Topfgröße als Durchmesser ca. 60cm
      2te kleine Pflanze - 3,40 m x 2,0 m Ficus Elastica in Hydrokultur, Topfgröße als Durchmesser ca. 60 cm

      Soviel zum Thema kleine Pflanzen!

      Natürlich habe ich mich sofort in beide verliebt.. Sie stehen jetzt in meinem Wohnzimmer Ostseite. Der Gummibaum direkt zwischen zwei Fenster (Er scheint sich offensichtlich sehr wohl dort zu fühlen). Der Benjamini an der Wand ebenfalls Ostseite aber eher sehr Dunkel
      (Eine 100 Watt Vollspektrum LED Lampe((Entspricht 1000 Watt Leistung Normal Lampe)) wurde direkt über ihm installiert) Sie scheint ihm und allen anderen Pflanzen sehr gut zu tun...

      Leider hatte ich keine Chance mehr die elementarsten Dinge zu erfragen, sprich: Wann letzte Düngung, wo gestanden, Temperatur, wieviel und wie oft gießen etc. Also alles nach Gefühl und das obwohl ich noch nie einen grünen Daumen hatte. Noch nie!

      Meine Wohnung:
      Eine komplette Fensterfront in Richtung Westen - Eine komplette Fensterfront in Richtung Osten
      Frage: Wo stehen die Pflanzen am besten? West oder Ost? Direkt vor dem Fenster oder an der Wand? Kein Norden, Süden...

      Gießen: Wieviel? Wie oft? Eine App hat mir aufgrund der Topfgröße ausgerechnet das beide Pflanzen ca. 2,5 Liter alle 2 Wochen benötigen...

      Wann zurückschneiden? Wo?? Wieviel?

      Was kann ich tun damit sich der Gummibaum mehr verzweigt?

      Wenn ein Blatt am Gummibaum entfernt werden muss, wie mache ich das am besten? Ab knacken? Mit Stängel o. ein Stück stehen lassen?

      Was kann ich tun damit der Benjamini mehr Blätter bekommt? Und natürlich alle Fragen die ich vergessen habe...

      Durch Zufall geriet ich an einen Botaniker. Er würde in Frankfurt am Main im Botanischen Garten arbeiten, ob es stimmt? Ich habe keine Ahnung. Ich wollte das er beide Pflanzen umtopft in größere Gefäße und den Blähton erneuert etc. Leider alles nicht gemacht! Das Einzige was er machte war: Meinem geliebten Gummibaum 70 große Blätter ab zu knacken da diese mit der Braunfleckenkrankheit befallen gewesen wären. Des weiteren hätte der Gummibaum Wurzelfäule! Wie stelle ich fest ob das alles stimmt??

      Ich habe mir Wuxal (Siehe Bild) gekauft. Der Händler meinte ich solle alle zwei Woche (Wegen der Größe und dem immensen Neu Wuchs) Düngen! Auch im Winter! Durchgehend, quasi... Stimmt das? Wie sehe ich ob es den Pflanzen gut geht oder ob sie Hunger, Durst oder sonst etwas haben??

      Ich habe große Angst das der Benjamini alle Blätter abwirft und stirbt. Benjamini ist für mich die schwierigste Pflanze Ever!!! Jeder Benjamini warf nach wenigen Tagen immer alle Blätter ab, Tod!

      Beide Pflanzen stehen jetzt seit 2,5 Monaten bei mir. Nicht ein Blatt verloren! Ist das ein gutes Zeichen?

      Was ich jedoch bemerkt habe ist das der Benjamini extrem trockene (Die ganz kleinen und dünnen Zweige) Zweige hat. Gestern habe ich gesaugt. Ich kam aus versehen mit meiner Schulter ganz leicht gegen den Benjamini. Es machte knack, knack und am Boden lag ein Haufen kleiner ganz dünner Ästchen mit grünen Blättern dran. Die Äste waren so trocken das kein Leben in ihnen zu erkennen war obwohl sie grüne Blätter hatten. Von den neuen Nachbarn habe ich in Erfahrung bringen können das die alten Besitzer sich nie um die Pflanzen gekümmert haben! Oft wochenlang kein Wasser usw.

      Frage:
      Kann ich irgendetwas tun um sterben oder Krankheiten der beiden Pflanzen zu vermeiden?

      Egal was, bitte
      helft mir mit Tipps und allem was euer Wissen hergibt... Welche Empfehlungen habt ihr? Ich weiß das zwei so große Pflanzen eigentlich in einen Botanischen Garten gehören, jedoch ich habe echt massig Platz. Wenn es die Pflanzen benötigen bekommt jede ein eigenes großes Zimmer. So schlecht kann es ihnen auch nicht ergangen sein, sonst wären sie doch niemals so groß geworden? Aber irgendetwas muss ich doch auch richtig machen?, sonst würden sie doch Blätter abwerfen oder sonst ein schlechtes Aussehen haben, oder??
      Ich danke euch vorab und und ich verspreche das ich mich noch vorstellen werde.

      Falls Ihr Fotos (Mehr Fotos, andere Winkel) benötigt schreibt es bitte und ich reiche diese nach...

      Danke vorab, eure Tina

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von KleinerGruenerKaktus ()

    • Hallo
      Auf ein paar Sachen kann ich eingehen.

      Nicht beim giessen auf die App hören.
      Lerne ein Gefühl zu entwickeln.
      Giesse lieber zu wenig als zuviel.
      Entferne überflüssiges Wasser untem im Topf.
      Lass die Erde nie komplett austrocknen (fühle mit dem Finger auch tief im Topf)
      Halte sie immer ein wenig feucht.


      Den Benjamin besser auch an Fensternähe das er auch Tageslicht bekommt.
    • Hallo
      Ost- und Westfenster sind etwa gleich hell. Wenn eine Seite etwas mehr Richtung Süden geht, ist es auch nicht verkehrt.
      Gibt es zu der Lampe eine Tabelle oder Entsprechendes , wo man die Luxwerte abhängig vom Abstand der Pflanze ablesen kann? Entscheidend ist, was bei der Pflanze ankommt, die Lichtstärke nimmt recht schnell ab. Ich würde 2000 bis 3000 Lux als Mindeslichtmenge für einen Ficus benjamina nennen.
      Da er in einer Ecke steht, sollte er 12 Stunden Licht bekommen, mindestens acht.
      Ein paar trockene Äste findet man immer mal bei einer großen Pflanze. Man sollte sie abschneiden, dann sieht man auch, ob weitere Äste vertrocknen.
      Wässern, wie oben schon gesagt, ich würde zudem sagen, dass ein Ficus auch mal kurz ganz abtrocknen darf.
    • cicero schrieb:

      Hallo
      Ost- und Westfenster sind etwa gleich hell. Wenn eine Seite etwas mehr Richtung Süden geht, ist es auch nicht verkehrt.
      Gibt es zu der Lampe eine Tabelle oder Entsprechendes , wo man die Luxwerte abhängig vom Abstand der Pflanze ablesen kann? Entscheidend ist, was bei der Pflanze ankommt, die Lichtstärke nimmt recht schnell ab. Ich würde 2000 bis 3000 Lux als Mindeslichtmenge für einen Ficus benjamina nennen.
      Da er in einer Ecke steht, sollte er 12 Stunden Licht bekommen, mindestens acht.
      Ein paar trockene Äste findet man immer mal bei einer großen Pflanze. Man sollte sie abschneiden, dann sieht man auch, ob weitere Äste vertrocknen.
      Wässern, wie oben schon gesagt, ich würde zudem sagen, dass ein Ficus auch mal kurz ganz abtrocknen darf.
      Leider liegen die Fenster exakt nach Osten u. Westen. Die Lux Werte habe ich als Bild in diesem Beitrag verankert. Wenn Du magst kannst Du Dir diese gerne ansehen. Oder ist das die falsche Liste? Ist die einzige Liste welche dabei war...Das war eine echt teure Lampe. Von der Qualität bin ich sehr zufrieden.. Sehr gute und hochwertig Verarbeitung, keine Wärmeentwicklung usw. Direkt am oberen Ende habe ich 10.000 Lux und ganz unten 5.000 Lux. Obwohl die Lampe nur auf 20% Leistung läuft ist sie so hell das ich keinerlei Licht mehr benötig im Wohnzimmer oder Flur (Und das obwohl ich eine echt große Wohnung habe) Eine Sonnenbrille wäre gut :D

      Ich lese oft das der Benjamini erst dann gegossen werden soll wenn die Erde oben am Topf vor Trockenheit aufplatzt... Weißt Du zufällig ob das stimmt? Danke für Deine wertvollen Tipps.
    • Ich weiß nicht welche Liste du meinst, fünf- bis zehntausend Lux sollten aber gut ausreichen.
      Düngeb wird für den Winter nicht empfohlen. Wenn eine tropische Pflanze warm und hell steht (und mit Kunstlicht einen 12-Stunden Tag hat) und wächst, kann man Düngen. Dünger ist aber kein Allheilmittel, wenn eine Pflanze nicht wächst.
      Wurzelfäule des anderen Kandidaten: müsste sich eigentlich durch gelbe oder fleckige Blätter bemerkbar machen. Zudem riecht die Nährlösung dann auch, würde ich meinen. In Hydrokultur gibt es eigentlich selten Wurzelfäule. Dier Stand derNährlösung sollte auf ‚Optimum‘ (nicht Maximum) aufgefüllt werden , wenn er auf Null steht, die Nährlösung also komplett verbraucht ist. Die Nährlösung besteht aus Wasser und Nährstoffen (während Wachstumspausen auch mal ohne). Man kann einen Ionenaustauschdünger als Langzeitdünger verwenden oder für Hydrokultur geeignete Flüssigdünger. Viele Wasserstandsanzeiger haben oben ein Rädchen, um die letzte Gabe von Langzeitdünger festzuhalten.
      Da die Pflanzen soweit gut aussehen, hast du nicht alles falsch gemacht, richtig. Viel mehr als Tips für Standort und Pflege kann man jetzt erstmal nicht geben. Ein wenig musst du dich mit den Pflanzen vertraut machen, Garantien und 1-2-3-Anleitungen gibt es für Lebewesen nur bedingt.
    • Ich würde prinzipiell einen Fensterbereich nehmen und die reine Kultur ohne Tageslicht abstellen. Es werden Canabiskulturen nur unter Beleuchtung betrieben, die brauchen dazu allerdings noch eine ernsthafte Belüftung und das nicht nur wegen dem Geruch.

      Giessen ist so eine Sache, da gehen die Meinungen in sämtliche Richtungen. Ich bin kein Freund von Trockenstress, meine Pflanzen kultiviere ich von durchdringend gegossen zu dezent angetrocknet und giesse dann wieder auf feucht.

      Das System dauert dann eben von wenigen Tagen bis zu einer Woche oder auch mehr. Ganz nach Verbrauch der jeweiligen Pflanze. Das muss eben geübt werden durch Kontrolle und Augenmerk.

      Den Ficus elastica kann man mit einem trapezförmigen Rankgerüst in die Höhe binden und so das umgekippte Bild reparieren.

      .....der Braunfleckenkrankheit befallen gewesen wären. Des weiteren hätte der Gummibaum Wurzelfäule! Wie stelle ich fest ob das alles stimmt??


      Gerne genommen und gerne gelogen. Wenn den Herrschaften sonst nix einfällt, dann ist es ganz sicher eine dramatische Krankheit. Wissen kann das der Privatier im Regelfall nicht und sitzt so gerne irgendeiner Scharlatanerie auf.

      Licht ist Leben. Der Ficus braucht echtes Licht und echte Luft. Das macht ein anderes Bild, als das die aktuelle Situation bieten kann.

      Bei Fragen bitte fragen.
    • KleinerGruenerKaktus schrieb:

      ....

      1ste kleine Pflanze - 2,50 m x 2,0 m Ficus Benjamini in Erde, Topfgröße als Durchmesser ca. 60cm
      2te kleine Pflanze - 3,40 m x 2,0 m Ficus Elastica in Hydrokultur, Topfgröße als Durchmesser ca. 60 cm

      Soviel zum Thema kleine Pflanzen!

      Natürlich habe ich mich sofort in beide verliebt.. Sie stehen jetzt in meinem Wohnzimmer Ostseite. Der Gummibaum direkt zwischen zwei Fenster (Er scheint sich offensichtlich sehr wohl dort zu fühlen). Der Benjamini an der Wand ebenfalls Ostseite aber eher sehr Dunkel
      (Eine 100 Watt Vollspektrum LED Lampe((Entspricht 1000 Watt Leistung Normal Lampe)) wurde direkt über ihm installiert) Sie scheint ihm und allen anderen Pflanzen sehr gut zu tun...

      Zur Lampe kann ich nichts sagen, da die Angaben unzureichend sind.
      Am besten sind Vollspektrumslampen zwischen 320 und 700nm. Also zwischen UV-A und infrarot. Wichtig wären hier noch die Lichtwärme im kaltweißen Bereich ab um 5500 Kelvin. Das wäre dann Tageslichtweiß.
      Die Lampe sollte mindestens 30cm über der Pflanze hängen, um Verbrennungen zu vermeiden.
      Mit der Wattangabe kann man so auf ca 1.300 Lumen schließen. Wenn der Abstrahlwinkel ca 50° beträgt, wäre bei 30cm dann um die 25.000 Lux, bei 1m ca 2200 Lux, bei 2m dann noch ca 550 Lux zu erwarten. Wie man sieht sind 30cm recht hoch.

      Aber es ist normales Tageslicht und Sonne immer dem künstlichen Licht zu bevorzugen, denn die Anteile an rot/blau usw sind halt im natürlichen Licht der Anatomie der Pflanze entsprechender als die meisten Pflanzlichter.

      Leider hatte ich keine Chance mehr die elementarsten Dinge zu erfragen, sprich: Wann letzte Düngung, wo gestanden, Temperatur, wieviel und wie oft gießen etc. Also alles nach Gefühl und das obwohl ich noch nie einen grünen Daumen hatte. Noch nie!

      Meine Wohnung:
      Eine komplette Fensterfront in Richtung Westen - Eine komplette Fensterfront in Richtung Osten
      Frage: Wo stehen die Pflanzen am besten? West oder Ost? Direkt vor dem Fenster oder an der Wand? Kein Norden, Süden...

      West- oder Ostfenster sind beide gleich gut. Direkt vor dem Fenster. An der Wand kommt meist zu wenig Licht an.

      Gießen: Wieviel? Wie oft? Eine App hat mir aufgrund der Topfgröße ausgerechnet das beide Pflanzen ca. 2,5 Liter alle 2 Wochen benötigen...

      Gießen hängt von vielen Faktoren ab. Da gibt es keine immer geltende pauschale Antwort. Je wärmer und sonniger, je mehr Blattmasse, desto öfter.

      Die beiden Arten sind relativ ähnlich beim Gießen, wobei der elastica auch trockener kann als der benjaminii. Gegossen werden sollte zwischen Frühling und Herbst (Hauptwacstumsphase) wenn der Topf in den oberen 5-10cm trocken ist. Moderat gießen, nicht fluten, so dass es aus den Bodenlöchern literweise wieder raus kommt. Wenn die ersten Tropfen unten raus kommen, kann man aufhören. Wasser aus dem Untersetzer dann nach 10-30 Minuten wegschütten.
      Zwischen Herbst/Frühling weniger gießen pro Gießgang, so dass nicht alles klatschnass ist. Wenns nicht unten rauströpfelt beim Gießen ist das gut. Im Innern des Topfes ist die Feuchte ausreichend hoch.

      Aller paar Tage im Frühling/Sommer also die Substratfeuchte kontrollieren

      Ab Herbst kann man das auf um die 10 Tage ändern. Ist man sich unsicher und die Pflanze zeigt keine Anzeichen von Trockenheit (beginndende hängende Blätter oä), dann lieber ein paar Tage warten in der lichtarmen Jahreszeit.


      Wann zurückschneiden? Wo?? Wieviel?

      Das sind Fragen, die man erst mal zurückstellen sollte, wenn man keine Erfahrung hat. Der richtige Schnitt usw ist nicht immer einfach und sollte auf den beginnenden Frühling verschoben werden.

      Was kann ich tun damit sich der Gummibaum mehr verzweigt?

      Optimaler Standort und Pflege. Mehr Verzweigung, mehr Blattmasse, mehr Lichtbedarf, mehr Nährstoffbedarf usw. Die Pflanze kann man nicht zwingen, dass die das immer von selbst macht. Durch gezielte fachgerechte Pflegeschnitte kann man auch erreichen. Aber das sind Überlegungen für die nächste Wachstumsperiode ab Frühling.

      Wenn ein Blatt am Gummibaum entfernt werden muss, wie mache ich das am besten? Ab knacken? Mit Stängel o. ein Stück stehen lassen?

      Ein Blatt muss idR nie entfernt werden. Es fällt von selbst ab, wenn die Pflanze mobile Nährstoffe aus dem Blatt resorbiert hat und den Wundverschluss am Blattstiel abgeschlossen hat.
      Vorzeitiges Entfernen von Blättern entzieht der Pflanze unnötig Nährstoffe, führt zu einer Wunde, die eine Eintrittstelle von Bakterien, Pilzen oä sein kann.

      Was kann ich tun damit der Benjamini mehr Blätter bekommt? Und natürlich alle Fragen die ich vergessen habe...

      Optimaler Standort und Pflege. Mehr Blattmasse, mehr Lichtbedarf, mehr Nährstoffbedarf usw. Die Pflanze kann man nicht zwingen, dass die von selbst mer Blätter bekommt.
      Wenn es ihr gefällt, bildet sie mehr Blätter, wenn nicht, dann eben nicht.

      Durch Zufall geriet ich an einen Botaniker. Er würde in Frankfurt am Main im Botanischen Garten arbeiten, ob es stimmt? Ich habe keine Ahnung. Ich wollte das er beide Pflanzen umtopft in größere Gefäße und den Blähton erneuert etc. Leider alles nicht gemacht! Das Einzige was er machte war: Meinem geliebten Gummibaum 70 große Blätter ab zu knacken da diese mit der Braunfleckenkrankheit befallen gewesen wären. Des weiteren hätte der Gummibaum Wurzelfäule! Wie stelle ich fest ob das alles stimmt??

      Keine Ahnung, ob hier eine Blattfäule vorliegt. Das ist eine relaitv seltene Erkrankung und die meisten Pflanzen mit Blattflecken leiden eher an Pflegefehlern.

      Wurzelfäule ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die zum Absterben der Pflanze führen kann. Ist die Fäule weit fortgeschritten, merkt man das an weichen, matschigen, übel riechenden Pflanzenteilen, meist wird der Stamm weich und die Rinde schält sich ab, die Blätter welken trotz Gießen usw. Überprüfen kann man das im frühem Stadium meist nur, wenn man sich den Wurzelballen anschaut.

      Ich habe mir Wuxal (Siehe Bild) gekauft. Der Händler meinte ich solle alle zwei Woche (Wegen der Größe und dem immensen Neu Wuchs) Düngen! Auch im Winter! Durchgehend, quasi... Stimmt das? Wie sehe ich ob es den Pflanzen gut geht oder ob sie Hunger, Durst oder sonst etwas haben??

      Ab Frühling kann man die Pflanzen aller 2-3 Wochen düngen, zwischen Anfang November und Ende Februar würde ich das einstellen und ab Ende Februar wieder beginnen. Notfalls kann man dann die maximal halbe Düngeportion monaltich geben, aber definitiv nicht volles Rohr aller 2 Wochen.

      Wassermangel sieht man an beginnenden schlaffen Blättern. Das kann jedoch auch ein Zeichen von Krankheiten, kaputten Wurzeln, zu viel Gießen sein. Regelmäßig, moderat, wenn das Substrat in den oberen cm sehr trocken ist, gießen.
      Ob Pflanzen gedüngt werden sollen, sieht man zB an gelben Blättern, Rotverfärbungen, Wachstumsstörungen, usw. Auch hier sind nicht alle Signale eindeutig und sehr speziell oder haben ganz andere Ursachen. Deshalb sollte man in der Hauptwachstumszeit regelmäßig einen Dünger nehmen, der N-P-K+MG+S usw hat.

      Ich habe große Angst das der Benjamini alle Blätter abwirft und stirbt. Benjamini ist für mich die schwierigste Pflanze Ever!!! Jeder Benjamini warf nach wenigen Tagen immer alle Blätter ab, Tod!

      Liegt an Pflege- und Standortfehlern. Kann man nur abstellen, wenn man sich Wissen um die Pflege der Pflanzen anliest und berücksichtigt.

      Beide Pflanzen stehen jetzt seit 2,5 Monaten bei mir. Nicht ein Blatt verloren! Ist das ein gutes Zeichen?

      Möglicherweise.

      Was ich jedoch bemerkt habe ist das der Benjamini extrem trockene (Die ganz kleinen und dünnen Zweige) Zweige hat. Gestern habe ich gesaugt. Ich kam aus versehen mit meiner Schulter ganz leicht gegen den Benjamini. Es machte knack, knack und am Boden lag ein Haufen kleiner ganz dünner Ästchen mit grünen Blättern dran. Die Äste waren so trocken das kein Leben in ihnen zu erkennen war obwohl sie grüne Blätter hatten. Von den neuen Nachbarn habe ich in Erfahrung bringen können das die alten Besitzer sich nie um die Pflanzen gekümmert haben! Oft wochenlang kein Wasser usw.

      Wochenlang kein Wasser ist nicht gut. Die Pflanzen mögen eine relativ gleichbleibende moderate Feuchte im Topf und keine Extreme zwischen klatschnass und staubtrocken.

      Es ist ein normaler Vorgang, wenn die Pflanze sich auch mal von Ästen oder Blättern verabschiedet. Nichts ist für die Ewigkeiten und Pflanzenteile unterliegen auch natürlichen Alterungsprozessen und sterben iwann.

      Frage:
      Kann ich irgendetwas tun um sterben oder Krankheiten der beiden Pflanzen zu vermeiden?

      Gute Pflegebedingungen bieten.


      Egal was, bitte
      helft mir mit Tipps und allem was euer Wissen hergibt... Welche Empfehlungen habt ihr? Ich weiß das zwei so große Pflanzen eigentlich in einen Botanischen Garten gehören, jedoch ich habe echt massig Platz. Wenn es die Pflanzen benötigen bekommt jede ein eigenes großes Zimmer. So schlecht kann es ihnen auch nicht ergangen sein, sonst wären sie doch niemals so groß geworden? Aber irgendetwas muss ich doch auch richtig machen?, sonst würden sie doch Blätter abwerfen oder sonst ein schlechtes Aussehen haben, oder??
      Ich danke euch vorab und und ich verspreche das ich mich noch vorstellen werde.

      Falls Ihr Fotos (Mehr Fotos, andere Winkel) benötigt schreibt es bitte und ich reiche diese nach...

      Danke vorab, eure Tina

      Zur Pflege einlesen ist ein Anfang. Mehr braucht es auch erst mal nicht. fragen zum Schnitt, usw sind gerade halt nicht wichtig.
      Pflanzen sind Lebewesen und werden auch Blätter verlieren und sehen nie aus wie aus dem Katalog. Man sollte das akzeptieren oder sich Plastikpflanzen ins Zimmer stellen.
      Wenn etwas wächst, gibt es auf der anderen Seite etwas anderes, das wächst auch...nur negativ.
    • KleinerGruenerKaktus schrieb:

      Bitte? Der eine lobt mich und sagt alles OK. Du stellst die Situation hin als wäre hier alles am Sterben, Dunkel, kein Leben, alles alleine und keine Luft! Ich schmeiß mich weg... Die Pflanzen sehen doch Top aus? Die natürlichen Lichtwerte ohne Lampen betragen lediglich 1500 Lux pro Wertangabe weniger... Deshalb die Lampe im Winter als Zusatz obwohl diese gar nicht nötig wäre laut Angaben in sämtlichen Zuchtbücher...


      Zuchtbücher? Stammbaum? Sind da nicht eher Kulturanleitungen gemeint?

      Die Beleuchtung wäre nicht unbedingt nötig bei Nutzung der erwähnten riesigen Fensterfronten in Ost und West. Da findet sich die höchste Intensität an Licht. Mit jedem Meter weg vom Fenster wird es merklich finsterer bis zu dem Punkt in der Ecke ohne Fenster, in der es gar kein brauchbares Licht mehr gibt. Auch wenn es hell ausschaut.

      Pflanzenkultur ist nicht dogmatisch. Der eine macht so, der andere anders. Trotz aller verschiedener Wege und Arten in der Pflege von Pflanzen, kommt es auf das Ergebnis an und das heisst eben nicht alles genau so und so und nicht anders.

      Wer verglaste Bereiche zur Verfügung hat, der sollte diese nutzen. Damit passieren schonmal viele Probleme überhaupt nicht. Mangelndes Licht an großen Fenstern ist ein kleines Problem. Mangelndes Licht in einer finsteren Ecke mit Zusatzlicht ist ein mutwilliges Problem, das es an einem Fenster so gar nicht gäbe.
    • Ich finde auch Ost und West Fenster am besten. Ich habe den ganzen Tag licht. Es tut mir nur leid das ich die Pflanze „beschränken“ muss aufgrund ihres Wachstums. Aber was bleibt mir übrig? Ich könnte natürlich den Nachbarn über mir bitten ein Loch in seinen Boden und meine Decke zu machen… Dann könnten sie noch größer werden.. LOL