Wiesenbocksbart - als Heilpflanze verwenden

Wiesenbocksbart

Wiesenbocksbart

Name: Tragopogon pratensis L.
Pflanzennamen im Volksmund: Wiesen-Bocksbart
Pflanzenfamilie: Korbblütler (Asteraceae)
Wuchshöhe: 30 bis 80 cm
Verwendung: Innerlich und Äußerlich
Heilkraut Anwendung - Rezepte finden Sie hier:
Asthenie, Gicht, Haut, Rheumatismus, Wachstum, Warze

Steckbrief / Beschreibung

Den Wiesenbocksbart erkennt man an seinen lang zugespitzten, grasähnlichen, derben, an ihrer Basis die Stängel umfassenden Blättern und an seinen sehr großen, gelben Blütenkörben.  Die Blüten dieser Pflanzen öffnen sich am Morgen und schließen sich bereits am Nachmittag. Ihr Aussehen erinnert dann entfernt an einen Bocksbart. Die hellbraunen Wurzeln des Wiesenbocksbartes wurden früher als Nahrungsmittel verwendet. Sie eignen sich für zahlreiche delikate Gerichte. Das Kochwasser sollte nicht weggeschüttet werden, es ist eine gute Grundlage für Suppen und Brühen.

Die Schösslinge des Wiesenbocksbartes werden wie Spargel, die Blätter wie Spinat oder aber als Salat zubereitet. Der Geschmack ähnelt dem dem Endiviensalat oder dem Chicorée ähnelt. Das Mark der Stängel und der süßlich schmeckende Stängel an sich können roh verzehrt werden. Der Anbau des Wiesenbocksbartes kann bis auf das Jahr 1500 zurückverfolgt werden. Als Gemüse wurde diese Heilpflanze jedoch im Laufe der Zeit von der Gartenschwarzwurzel verdrängt. Wiesenbocksbart wirkt blutreinigend, harn- und schweißtreibend.

Je nach Standort wird der zweijährige bis ausdauernde Wiesenbocksbart 30 bis 80 cm hoch. Die aufrecht wachsenden, einfach bis wenig verzweigten Stängel dieser Pflanzen sind kahl. Die aus einem bauchigem, halbstängelumfassendem Grund herauswachsenden Blätter sind schmal, lanzettlich und lang zugespitzt. Die Blütezeit des Wiesenbocksbartes liegt zwischen Mai und Juli. Die großen, gelben Blütenköpfe bilden sich einzeln auf den Stielen. Die Pfahlwurzeln dieser Pflanzen sind braun und enthalten viel weißen Milchsaft. Wiesenbocksbart ist geruchlos, der Geschmack ist angenehm, ein wenig bitter. Das Mark der Stängel hat einen leicht süßlichen Geschmack.

Standort / Hier findet man Wiesenbocksbart

Der Wiesenbocksbart wächst in Europa mit Ausnahme der südlichsten und der nördlichsten Gebiete. Man findet den Wiesenbocksbart bis in Höhenlagen von etwa 2200 m.

Wirkung der Heilpflanze / Heilwirkung - Wiesenbocksbart

blutreinigend, harntreibend, schweißtreibend

Verwendete Pflanzenteile

In der Naturheilkunde benutzt man von dem Wiesenbocksbart die Blätter, den Saft und die frisch gesammelten Wurzeln.

Inhaltsstoffe des Wiesenbocksbarts

Wichtige Inhaltsstoffe dieser Heilpflanze sind: Inulin, Lipide, Kohlenhydrate

Anwendung mit der Heilkraft dieser Pflanze

Der Wiesenbocksbart wird in der Pflanzenheilkunde innerlich und äußerlich angewendet. Anwendungen mit dem Wiesenbocksbart in der Naturheilkunde finden Sie auf diesen Seiten: Asthenie, Gicht, Haut, Rheumatismus, Wachstum, Warze

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Bilder des Wiesenbocksbarts

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Wiesenbocksbart, Blüte

Blüte eines Wiesenbocksbarts

Foto: Fritzelblitz
Bestimmte Rechte vorbehalten

Wiesenbocksbart

Wiesenbocksbart

Foto: Johannes Otto Först
Bestimmte Rechte vorbehalten

Wiesenbocksbart, Samen

Samen des Wiesenbocksbarts

Foto: Ejdzej
Bestimmte Rechte vorbehalten