Vorteile für Körper und Seele: Deshalb macht Gartenarbeit so glücklich

Seitdem Menschen auf der Erde wandeln, suchen sie nach der Verbundenheit mit der Natur. Natürlich leben wir mittlerweile in Häusern oder Wohnungen, dennoch zieht es uns immer wieder nach draußen. Manche Menschen verspüren sogar so eine große Naturverbundenheit, dass sie auf die Arbeit in ihrem heimischen grünen Oase gar nicht mehr verzichten möchten. Das ist gut so, denn Gartenarbeit macht glücklich und hält den Körper sowie den Geist fit. Es gibt also gute Gründe um die Schaufel, so oft es geht, in die Hand zu nehmen und im Garten aktiv zu werden. 

glückliche Gartenarbeiterin

Gartenarbeit macht glücklich.
Unsplash.com, © Benjamin Combs

Garten anlegen – gewusst wie

Damit Körper und Seele überhaupt erst einmal von der Gartenarbeit profitieren können, muss man zunächst einen Garten anlegen. Es soll ein Ort sein, an dem Sie sich entspannen und Kraft tanken können. Allerdings sollten sich gerade Neulinge nicht so schnell von der Gartenarbeit entmutigen lassen, denn die Natur lässt sich nicht unbedingt immer so leicht zähmen.

Allerdings können umfangreiche Beratungen in einem Gartencenter dabei helfen. Mittlerweile gibt es Apps fürs Smartphone, wie beispielsweise die Pflanzenreich-App von Petra Pelz, die dabei helfen kann, dass die ersten Schritte im eigenen Garten gelingen.

Natürlich helfen wir mit unseren Gartenthemen tatkräftig weiter, damit jeder in den Genuss eines eigenen Gartens kommen kann. Denn schließlich kann man nur so von den folgenden Vorteilen für Körper und Geist profitieren

Gärtnern ist ein Ganzkörpertraining

Die Arbeit im Garten kann ganz schön anstrengend sein. Hier werden ziemlich viele Muskeln im Körper genutzt, was das Gärtnern zu einem Training für den ganzen Körper machen kann. Es hält uns also fit.

Immerhin wird viel gehoben, es wird sich gebückt und gegraben. Durch diese verschiedenen Tätigkeiten wird eine Vielzahl an Muskelgruppen im Körper beansprucht. Gleichzeitig trainiert die Gartenarbeit die Ausdauer. Selbst wenn man nicht unbedingt immer ins Schwitzen kommt, wird dennoch der Kreislauf angeregt, was sich folglich positiv aufs Herz auswirkt.

Wichtig ist jedoch, dass man sich vor der Gartenarbeit aufwärmt. Auf diese Weise werden Verletzungen vorgebeugt.

Glückshormone werden ausgeschüttet

Nicht nur ist das Gärtnern ein gutes Training für den gesamten Körper, sondern es tut auch unserer Psyche gut. Das Grün und die Verbundenheit mit der Natur sorgen dafür, dass wir uns vom stressigen Alltag erholen und wieder erden können.

Das Säen, Pflanzen, Anbauen und Ernten sorgt dafür, dass Glückshormone ausgeschüttet werden. Hierfür ist das Belohnungssystem im Gehirn verantwortlich. Wenn wir die Früchte unserer Gartenarbeit sehen und genießen können, überkommt uns ein unbeschreibliches Glücksgefühl.

Es ist fast wie eine Art Rausch, von dem wir mehr wollen. Das wiederum motiviert uns noch mehr und aktiver bei der Gartenarbeit zu engagieren.  

Gesundheit durch selbst angebautes Essen

Hochbeet mit Pflanzöpfen und Gartenkräutern

Salate und Kräuter lassen sich ganz
leicht selbst anbauen.
Unsplash.com, © Markus Spiske

Mit der Gartenarbeit leisten wir einen Beitrag zur gesunden Ernährung, wenn wir Gemüse, Obst, Salat und Kräuter in unserem eigenen Garten selbst anbauen. Mehr Bio geht wohl kaum, denn man kontrolliert den gesamten Prozess, vom Auspflanzen bis zur Ernte und achtet selbstständig darauf, welche Inhaltstoffe verwendet werden. Auf Pestizide lässt sich komplett verzichten.

Das Gemüse aus dem eigenen Garten ist also deutlich gesünder für den Körper und leckerer, sondern auch besser für die Umwelt. Allerdings will das Heranziehen von Lebensmitteln gelernt sein.

Hier lässt sich ebenfalls auf eingangs erwähnte App zurückgreifen, die detailliert beschreibt, wie welches Gemüse oder Obst unter besten Bedingungen angebaut werden kann. Natürlich bietet wir auf unseren Seiten ebenfalls nützliche Hinweise zum Anbau von Nahrungsmittlen.

Gärtnern stärkt das Immunsystem

Selbst angebautes Gemüse ist gesund für den Körper. Aber auch die Gartenarbeit selbst, kann uns gesünder machen. Die frische Luft draußen versorgt das Gehirn besser mit Sauerstoff. Durch die Arbeit an der Sonne wird die Vitamin-D-Produktion im Körper angeregt, was das Immunsystem stärkt.

Da Vitamin D eher selten durch die Nahrung aufgenommen wird, kann die Gartenarbeit ein wichtiger Weg sein, um an dieses wichtige Vitamin heranzukommen. Denn es wird dann im Körper produziert, sobald UV-Strahlen auf die Haut treffen.  

Gärtnern spricht die Sinne und die Kreativität an

Bei der Arbeit im Garten werden viele unserer Sinne beansprucht. Vor allem der Tastsinn spielt hier eine große Rolle. Wir spüren die Erde in unseren Händen. Gleichzeitig können wir sie riechen. Am Ende schmecken und sehen wir das Ergebnis dieser Arbeit. Die Gartenarbeit sorgt dafür, dass unsere Sinne wieder in Einklang kommen.

So wird zudem unsere Kreativität gefördert. Es ist gibt wohl nichts ursprünglicheres als das Erschaffen von Pflanzen, also neuem Leben. Das kann einem die Gartenarbeit geben.

Gärtnern sorgt für Ruhe und Ausgeglichenheit

Der stressige Alltag mit seiner Arbeit und seinen Verpflichtungen macht vielen Menschen zu schaffen. Nicht umsonst ist wohl Burnout der Hauptgrund für eine drohende Berufsunfähigkeit in Deutschland. Die Arbeit im Garten kann hier vorbeugend wirken. Sie stellt einen idealen Ausgleich zum stressigen Berufsleben dar. Statt Computer herrscht hier die Natur. Es wird eine Verbundenheit zwischen Mensch und Natur hergestellt. Wir werden zu unseren Ursprüngen geführt und das ist ziemlich wertvoll in der heutigen Zeit.

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