Rosen selbst einpflanzen – so gelingt es

Die Rose gilt als Königin der Blumen und hat in vielen Gärten ihren festen Platz. Mit ihren kräftigen Farben verschönert sie Beete und Hauswände. Das macht sie nicht nur zu einer der beliebtesten, sondern auch zu einer der schönsten Blumensträuchern. Doch beim Einpflanzen gilt es ein paar Punkte zu beachten, damit die Pflanze nicht eingeht, sondern kräftig wächst und so den Garten aufwertet.

Welchen Standort bevorzugen Rosen?

Der Standort ist die Grundlage dafür, dass die Rose gut wachsen kann und blütenreich wird. Rosen benötigen viel Sonne und Wärme. Der Standort sollte deshalb eine tägliche Sonneneinstrahlung von 4 bis 5 Stunden ermöglichen. Zusätzlich mag die Rose es luftig. Offene Flächen eignen sich deswegen besonders, sofern die Pflanze vor allzu starken Winden geschützt ist. Optimalerweise befindet sich diese Stelle auf der Südseite des Grundstücks. Hier dürfen Sie die Rose aber nicht zu nah an die Hauswand pflanzen, da diese die Wärme reflektiert. Die dadurch entstehende Stauwärme sorgt dafür, dass die Blätter eher verbrennen und die Blüten früher anfangen zu verwelken.

Kletterrosen zur Fassadenbegrünung nutzen

Rosen sind im Garten ohnehin ein Hingucker. Doch sie lassen sich auch nutzen, um kahle Hauswände zu verschönern. Hierbei kommen in der Regel Kletterrosen zum Einsatz. Anders als viele andere Kletterpflanzen hat sie den Vorteil, dass sie die Bausubstanz nicht beschädigt. Infrage kommen dabei hauptsächlich die Wände auf der Ost- oder Westseite, da sonst – wie oben bereits erwähnt – die Stauwärme zu einem Problem wird.

Beachten Sie, dass der Boden in der Nähe der Hauswand häufig schlechter ist als im restlichen Garten. Er ist meist nährstoffarm und durch Kalkanreicherungen alkalisch, was die Rose nicht verträgt. Vor dem Einpflanzen sollten Sie den Boden deshalb umtauschen.

Um in die Höhe zu wachsen, benötigen Kletterpflanzen eine Rankhilfe. Vor einer Wand eignen sich hier Spaliere, wie dieser kiefergrüne Rosenspalier, am besten. Aus Holz bestehend fügt er sich optimal in eine natürliche Gartenlandschaft ein und stiehlt den Rosen nicht die Show. Die Gitterform erlaubt es den Kletterrosen, sich am Spalier festzuhalten und nach oben zu wachsen. Damit sie ausreichend belüftet wird, sollte das Spalier einen Abstand von etwa 10 Zentimetern zur Hauswand haben.

Wann können Rosen gepflanzt werden?

Viele Rosen lassen sich gefahrlos das ganze Jahr über einpflanzen. Lediglich Frost stellt für dieses Vorhaben ein Problem dar. Der Winter ist deshalb als Pflanzzeit nur wenig empfehlenswert. Je nach Art der Rose gibt es aber unterschiedliche optimale Pflanzzeiten. Diese garantieren den bestmöglichen Erfolg und liegen je nach Art im Frühling, Sommer oder Herbst.

So pflanzen Sie Rosen optimal ein

Bevor Sie Rosen einpflanzen, sollten Sie den Boden auflockern und bei Bedarf aufbessern - beispielsweise durch Kompost. Zudem sollten Sie Containerrosen vor dem Einpflanzen für einige Stunden wässern. Heben Sie anschließend ein Loch von etwa 40 Zentimeter Durchmesser aus. Setzen Sie die Rose so hinein, dass die Veredelungsstelle rund 5 Zentimeter unter der Oberfläche liegt. Füllen Sie das Loch mit Erde und Kompost und treten Sie es leicht an. Dann gießen Sie die Rose und schütten letztlich zusätzlich 15 Zentimeter Erde auf, um die Pflanze vor dem Austrocknen zu schützen. 

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