Lexikon der Heilpflanzen / Jasmin, Falscher
Falscher Jasmin - Gelsemiaceae falscher Jasmin / Gelsemium sempervirens Foto: H. Zell Lizenz: GFDL
Der falsche Jasmin ist eine Giftpflanze!
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit empfiehlt giftige Pflanzen nicht in Gebieten, Gärten oder Parkanlagen wachsen zu lassen, die für Kinder leicht zugänglich sind.
Die unter dem Namen falscher Jasmin bekannte Pflanze gehört zu den immergrünen Sträuchern. Der falsche Jasmin kann eine Höhe von annähernd 6 m erreichen, der dünne Stamm der Pflanze ist rötlich gefärbt.
Die kleinen Blüten sind trichterförmig und bilden sich an kurzen Stielen zwischen den Blattachseln. Die Färbung der aromatisch riechenden Blüten ist kräftig gelb.
Der falsche Jasmin wird manchmal aufgrund seines Namens mit dem echten Jasmin aus der Familie der Oleaceae verwechselt.
Kulturanleitung des echten Jasmin als Zimmerpflanze
falscher Jasmin / Gelsemium sempervirens Foto: 田英 Lizenz: GFDL
Anwendung des falschen Jasmin In allen Teilen dieser Pflanze, besonders aber in den Rhizomen des falschen Jasmin befinden sich giftige Indolalkaloide. Die therapeutische Wirkung dieser Substanzen ist recht gering, eine medizinische Verwendung ist nicht empfehlenswert mit Ausnahme von homöopathischen Zubereitungen.
Obwohl die Anwendung mit Heilkräutern oft eine positive Wirkung auf Beschwerden haben, sollte man vor der Heilpflanzenanwendung immer Rücksprache mit einem Arzt halten. Disclaimer
Wichtige Hinweise Der falsche Jasmin ist sehr stark giftig. Bei Vergiftungen mit dieser Pflanze können folgende Erscheinungen auftreten: Schwindelgefühl, Beschwerden beim Schlucken, Lähmungen der Augenlider, Sprachstörungen, Schwäche oder Starre der Muskeln, Muskelzittern. Bei starken Vergiftungen mit dem falschen Jasmin kann der Tod durch die Lähmung der Atmung eintreten.
Verhalten bei Vergiftungen Verzeichnis der giftigen und stark giftigen Pflanzen
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