Lexikon der Zimmerpflanzen

 
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Ackerminze - Mentha arvensis
Gemeine Akelei, Foto: H. Zell
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Brombeerpflanzen
Brombeere - Lythrum salicaria L.
Foto: 4028mdk09
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Hedera helix / Efeu
Hedera helix / Efeu
Foto: Uwe H. Friese, Lizenz: GFDL


Erdrauchblüte
Blüte des Erdrauchs
Foto: Pethan
Bestimmte Rechte vorbehalten

Färbersaflor / Carthamus tinctorius
Färbersaflor / Carthamus tinctorius
Foto: H. Zell, Lizenz: GFDL

Essigrose, Rosa gallica
Rosa gallica, Essigrose, Foto: Bogdan, Rechte vorbehalten

Hinweise und Tipps für einen perfekten Rasen


Ein schöner Rasen entsteht nicht von selbst. Eine gezielte und vor allem regelmäßige Pflege ist wichtig, damit der Rasen schön dicht und grün bleibt. Nachfolgend wird aufgezeigt, worauf es im Detail ankommt.

Ein schöner Rasen darf in keinem Garten fehlen. Er kann sogar das Aushängeschild eines Gartens sein, sofern er dicht gewachsen ist, in einem satten Grün erscheint und außerdem frei von Unkraut ist. Allerdings müssen zahlreiche Gartenbesitzer gestehen, dass sie von solch einem Rasen nur träumen können. Der eigene Rasen sieht meist bei weitem nicht so schön aus.

RasentraktorAufsitzmäher Foto: Rototom, GFDL

Dies lässt sich jedoch ändern, schlussendlich kommt es nur darauf an, die Geheimnisse eines schönen Rasens zu kennen und gleichzeitig auf eine gezielte Rasenpflege zu setzen. Zumal es im Grunde relativ leicht ist, schöne Grünflächen anzulegen und zu erhalten. Der Grashalm ist eine vergleichsweise simple Pflanze. Sie ist schmal und wächst mit ihrem Trieb von unten her. Allerdings müssen sich auf einem Quadratmeter Rasen gut 25.000 Halme befinden, damit der Eindruck einer schönen Rasenfläche entsteht.

Für einen gesunden Rasen gilt es mehrere Voraussetzungen zu erfüllen. Im Wesentlichen benötigt das Gras ausreichend Luft am Wurzelwerk, genügend Licht und vor allem Wasser. Zudem darf die Düngung nicht vernachlässigt werden und konkurrierenden Pflanzen bzw. Unkraut darf nicht die Möglichkeit gegeben werden, sich zu entfalten. Nachfolgend wird erläutert, wie Gartenbesitzer die genannten Herausforderungen meistern.

Anlegen eines Rasens
Beim Anlegen eines Rasens kommt es darauf an, die richtige Rasensorte zu wählen. Je nach Standort (der sich im Wesentlichen über den Boden und die Intensität der Sonneneinstrahlung definiert) gilt es einen anderen Rasen zu wählen. Die Grassamen werden im Idealfall auf einem frischen Boden ausgesät, der frei von Samen oder Keimlingen anderer Pflanzen ist. Ansonsten können sich Klee oder Löwenzahn rasch ansiedeln..

Mit dem Saatgut sollte nicht sparsam umgegangen werden. Wind, Vögel und Mäuse können sich an den Grassamen rasch zu schaffen machen. Daher ist es unter Umständen erforderlich, einige Tage nach dem ersten Ansäen nochmals nachzusäen.

Eine Alternative zur Aussaat ist das Verlegen von Rollrasen. Der Vorteil besteht darin, dass die Grünfläche wesentlich schneller entsteht. Allerdings dürfen der Aufwand des Verlegens sowie die Kosten für den Rollrasen nicht unterschätzt werden.

Grünflächen richtig düngen
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Boden ausgelaugt ist und nicht mehr ausreichend Nährstoffe zur Verfügung stehen. Infolge verliert der Rasen an Kraft und zugleich kann sich Unkraut schneller ausbreiten. Daher ist es empfehlenswert, den Rasen gezielt zu düngen. Hierfür bieten sich zwei Möglichkeiten an.

Die erste Möglichkeit besteht darin, mit einem Rasendünger zu arbeiten. Hierbei empfiehlt es sich, bewusst auf hochwertige Dünger zurückzugreifen und diese genau nach Anleitung zu dosieren. Eine Überdosierung schadet eher. Billige Eisendünger sollten gemieden werden: Wie Untersuchungen erst kürzlich gezeigt haben, können solche Dünger sehr giftig und daher für Mensch und Umwelt schädlich sein. Eigentlich ist der Verkauf solcher Dünger auch nicht mehr zulässig, doch einige Händler bieten sie trotzdem an.

Die zweite Möglichkeit sieht vor, den Rasen auf natürliche Art und Weise zu düngen, indem er mit einem Mulcher gemäht wird. Hierbei entsteht so feines Schnittgut, dass es auf dem Rasen einfach zurückbleibt. Am Boden zersetzt es sich und düngt somit den Rasen. So entsteht ein natürlicher und zugleich sehr wirkungsvoller Nährstoffkreislauf.

Richtig mähen
Regelmäßiges Mähen bildet den eigentlichen Schlüssel zum Erfolg. Der Grashalm gilt als sehr robust und verkraftet das Mähen deutlich besser, als die meisten anderen Pflanzen. Wer regelmäßig mäht, gibt dem Unkraut keine Chance.

Allerdings ist es wichtig, beim Mähen richtig vorzugehen. Dies bedeutet in erster Linie, regelmäßig zu mähen. Profis halten sich an die Ein-Drittel Regel: Mehr als ein Drittel des Grashalms sollte nicht gekürzt werden. So übersteht der Rasen den Mähvorgang besser. Allerdings bedeutet dies, im Regelfall mindestens einmal die Woche mähen zu müssen.

Gartenbesitzer, die auf die natürliche Düngung setzen und daher mit einem Mulchmäher arbeiten, müssen noch öfter mähen. Dies ist erforderlich, damit ein sehr feiner Mulch entstehen kann. Dann führt oft kein Weg daran vorbei, den Rasen zweimal pro Woche zu mähen.

Wer besonders große Grünflächen zu mähen hat, sollte die Anschaffung eines Aufsitzmähers in Betracht ziehen. Da Neufahrzeuge oftmals sehr kostspielig sind, ist die Anschaffung eines gebrauchten Mähers sehr empfehlenswert. Gebrauchte Aufsitzmäher werden im Internet angeboten. Das Mähen mit einem Aufsitzmäher wird nicht nur maßgeblich beschleunigt, sondern auch vereinfacht. Das Mähen mit einem Rasentraktor strengt deutlich weniger an und geht aufgrund des größeren Mähwerks auch schneller vonstatten.

Vertikutieren
Mulch, Moos und Unkraut lassen die Grasnarbe im Lauf der Zeit immer mehr verfilzen, wodurch weniger Luft an den Rasen kommt. Zur Beseitigung dieses Problem können Gärtner ihren Rasen vertikutieren. Hierbei wird die Grasnarbe mit schmalen Messern angeritzt und zugleich werden Mulch und Moos herausgerissen.

Allerdings stellt das Vertikutieren eine enorme Belastung für den Rasen dar, weshalb sich maximal ein Durchgang pro Jahr empfiehlt. Dieser wird am besten gegen Ende des Frühjahres (April / Mai) durchgeführt, damit der Rasen ausreichend Zeit hat, sich davon zu erholen.