Der Wassergarten – Lebensquell und Ruhepol

Wasser übt auf uns Menschen eine ganz besondere Faszination aus. Stille Gewässer wirken beruhigend und zugleich belebend, wenn sich darin ein plätscherndes Wasserspiel befindet.

Wassergarten 2018

Japanese Tea Garden, snty-tact, CC BY-SA 3.0

Ein Wassergarten ist der ideale Platz zum Meditieren und für eine heilvolle Insichkehr. Auch aus diesem Grund spielen Teiche und Bäche bei der Gestaltung asiatischer Gärten eine tragende Rolle und auch immer mehr Menschen entscheiden sich für eine Grünlandschaft mit Teich.

Die Gestaltung eines solchen Aquaparks im Kleinformat ist oft leichter als gedacht, denn in fast jedem Garten ist ausreichend Platz für ein kleines Feuchtbiotop. Selbst auf der Terrasse lässt sich die Idee mithilfe von Miniteichen in Holzfässern und Kübeln schnell umsetzen. Wer einen Teich bauen möchte, wählt zumeist aus zwei Varianten. Zum einen gibt es die Folienteiche. Hier werden Sie selbst kreativ und definieren die Form des Gewässers, das Sie anschließend mit einem Schutzvlies und einer Teichfolie auslegen. Im Gegensatz dazu sind vorgeformte Fertigteiche oder Teichschalen schnell eingebaut und durch ihr starres Material oft auch robuster, dafür aber weniger flexibel.

Outdoor-Möbel

Wasserfall von  Jennifer Gensch, CC BY-SA 2.0

Ein solcher Wassergarten kann die unterschiedlichsten Pflanzen beherbergen. Zu den Klassikern gehören die See- und Teichrosen, gefolgt von der Schwertlilie und zahlreichen anderen zum Teil recht bunt blühenden Wasserpflanzen.

Attraktive Gestaltung der Trockenflächen und Uferregionen

Damit der Wassergarten rundum gepflegt aussieht und die Teiche und Bachläufe optisch auch wirklich zur Geltung kommen, ist eine Bearbeitung der Zwischenräume wichtig. Um allzu hohen Wildwuchs zu verhindern, lohnt es sich, Trittsteine oder ein Natursteinpflaster zwischen den Wasserflächen anzulegen. Auch ein kurz gehaltener Rasen wertet das Gesamtbild des Gartens optisch auf. Gepflegt mit einem Akku-Rasenmäher von STIHL werden die breiteren Flächen zwischen den Wasserläufen und Teichen. Mit dem Akku Rasentrimmer oder dem Rasenkantenschneider bearbeiten Sie die Ränder an den Ufern und Steinen. Durch das Kurzhalten des Rasens fällt der Blick schneller auf die Wasserflächen und das hoch mit Schilf und Röhricht bewachsene Ufer.

Gartenteich

Gartenteich von Nowis, CC BY 2.5

Blühende Uferpflanzen wie Schwertlilien, Dotterblumen, Hechtkraut und Sumpf-Vergissmeinnicht setzen farbige Akzente. Zwischen den Gewässern ist ausreichend Platz für Pflanzkübel, Rankgitter und kleine, von Kletterpflanzen bewachsene Lauben. Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt, doch sollte man mit der Bepflanzung sparsam umgehen und die Blüten dezent platzieren, um dem eigentlichen Blickfang, dem Gewässer, nicht die Schau zu stehlen. Außerdem wirkt ein zu üppig bepflanzter Gewässerzwischenbereich sehr schnell überladen und unübersichtlich. Es gilt, gemäß dem Motto "Weniger ist oft mehr" gekonnt Akzente zu setzen und das Auge nicht zu verwirren.

Von Vorteil ist eine nicht zu bunte Gestaltung. Wer sich auf nur wenige Farbnuancen beschränkt und zum Beispiel ausschließlich rote Rosen pflanzt, erzeugt somit keine Konkurrenz zu den optischen Vorzügen im Wasser, zu den bunten Kois und Goldfischen und zu den Seerosen.