Tipps für die Gartenarbeit im Winter

Wie zu jeder Jahreszeit gibt es auch im Winter einiges im Garten zu tun. So manche Pflanze möchte vor Frost geschützt oder zurückgeschnitten werden. Wasserleitungen gehören einschließlich Wasseruhr geleert und das ein oder andere Tier freut sich, wenn ihm mit wenigen Mitteln Platz für ein Winterquartier geschaffen wird.

Hortensie: Herbstarbeiten im Garten

Während Zwiebelpflanzen, wie zum Beispiel der Knoblauch, noch im späten Herbst eingegraben werden können, werden frostempfindliche Knollenpflanzen ausgegraben, bevor sich die ersten Minustemperaturen ankündigen. Zu den mehrjährigen Knollen und Zwiebeln, die an einem trockenen und kühlen Ort aufbewahrt werden sollten, gehören Dahlien, Cannas, Begonien, Ranunkeln und Gladiolen. Passende Gartengeräte nutzen dabei nicht nur den Pflanzen, sondern erleichtern auch das Gärtnern. Die aus dem Boden ragenden Stängel werden mit der Gartenschere auf einige Zentimeter zurückgeschnitten. Eine stabile Grabegabel hilft dabei, die Knollen unbeschädigt aus dem Boden zu holen.

Viele Menschen, die ihren Garten winterfest machen, harken das gesamte Laub auf. Jedoch dient dieses nicht nur als natürlicher Mulch, sondern schafft zudem einen Lebensraum für Tiere. So nutzen Igel gern Laubhaufen, um zu überwintern. Daher sollte das Laub nur vom Rasen geharkt, nicht jedoch unter Bäumen, auf Beeten oder zwischen Sträuchern entfernt werden. Ist das letzte Laubblatt vom Baum gefallen, wird es Zeit, Bäume und Sträucher zurück zuschneiden. Dies kann bis zum Monat März geschehen. Nicht zurückgeschnitten werden sollten Birke, Ahorn und Walnuss. Ein Blick ins Gartenlexikon kann helfen, Zweifel über das Zurückschneiden aus dem Weg zu räumen.

Wer seinen Gartenteich vor Verlusten schützen möchte, sollte auch hier die passenden Vorkehrungen treffen. Um die Bildung von Faulschlamm zu vermeiden, wird Laub, das auf der Wasseroberfläche schwimmt, regelmäßig mit einem Kescher entfernt. Die Teichpumpe wird, sofern sie nicht frostsicher ist, abgeschaltet, geleert und geschützt gelagert. Unterwasserpflanzen werden ausgelichtet, Schwimmpflanzen zurückgeschnitten. Es sollten jedoch genügend winterharte Pflanzen im Teich verbleiben, um eine ausreichende Sauerstofflieferung zu gewährleisten.

Um ein Ersticken der Fische im Teich zu verhindern, sollte vor Frosteinbruch zum einen der Faulschlamm auf dem Grund entfernt und zum anderen ein sogenannter Eisfreihalter auf der Wasseroberfläche platziert werden. Dieser verhindert das Zufrieren des Teiches und gewährleistet eine ausreichende Sauerstoffzufuhr.