
Große Rosenblattlaus (Macrosiphum rosei)
Bestimmte Rechte vorbehalten, Foto: R. Burkard
Gemeine Spinnmilbe (Tetranychus urticae)
Bestimmte Rechte vorbehalten, Foto: J. Holopainen
(Gemeine Spinnmilbe) auf einer Basilikumpflanze
Bestimmte Rechte vorbehalten, Foto: Harald Hubich
Symptome beim Befall mit der Rosenblattrollwespe
Bestimmte Rechte vorbehalten, Foto: Gerhard
Blatt mit Rosenzikaden Foto: M. Gröner
Rosenzikaden Foto: Foto: M. Gröner
Rosengalle, Bestimmte Rechte vorbehalten
Foto: Fritz Geller-Grimm
Larve des Rosentriebbohrers, Foto: AdmiralT
Sternrußtau an einem Rosenblatt, Foto: Rasbak
Echter Mehltau auf einem Ahornblatt, Foto: Heizer
Bestimmte Rechte vorbehalten
Falscher Mehltau auf einer Blattunterseite
Bestimmte Rechte vorbehalten, Foto: Rude
Rosenrost in unterschiedlichen Stadien
Foto: Arnold Schweiger
Rindenfleckenkrankheit, Foto: Arnold Schweiger
Symptome beim Befall mit der Rosenblattlaus
Rosenblattläuse sind grüne oder schwarze Läuse, welche die jungen, noch weichen Triebspitzen befallen. Bei stärkerem Befall kann man an den Triebspitzen dicke Trauben dieser saugenden Schädlinge finden.
Bekämpfung der Rosenblattlaus
Marienkäfer und deren Larven vertilgen große Mengen an Blattläusen. Man sollte diese Nützlinge deshalb fördern und keine Gifte einsetzten. Kräftige Triebe kann man mit einem scharfem Wasserstrahl abspritzen, die Läuse werden dabei heruntergerissen. Kleinere Läusekolonien an empfindlichen, zarten Trieben kann man mit einer weichen Zahnbürste abstreifen oder mit den Fingern zerdrücken. > Bild der Rosenblattlaus ansehen
Symptome beim Befall mit Spinnmilben
Um einen Befall mit Spinnmilben zu erkennen, muss man meist etwas genauer hinschauen. Die Spinnmilben sind sehr kleine, orangerote Tierchen, die an der Unterseite der Rosenblätter saugen. In den Blattachseln kann man meist ein feines Gespinst erkennen. Bei stärkerem Befall mit Spinnmilben wirken die Blätter gesprenkelt.
> Symptome erkennen / Bild ansehen
Bekämpfung der Spinnmilben
Die Spinnmilben können bei trockenheißer Witterung ab Mai massenhaft auftreten, deshalb ist die Vermeidung extrem lufttrockener Standorte die beste Vorbeugemaßnahme. Besonders Niemprodukte wirken bei der roten Spinne recht zuverlässig. Auch sogenannten Akarizide haben sich bei der Bekämpfung dieser Pflanzenschädlinge bewährt. > Bild der gemeinen Spinnmilbe ansehen
Symptome beim Befall mit der Rosenblattrollwespe
Ein Befall mit der Rosenblattrollwespe ist recht einfach zu erkennen. Die Rosenblattrollwespe legt ihre Eier an den Blatträndern ab und rollt diese dann ein. In den dadurch entstehenden, sehr auffälligen und typischen Blattröllchen entwickeln sich dann ab Mai die grünlichweißen Larven. > Bild eines befallenen Blattes
Bekämpfung der Rosenblattrollwespe
Am besten ist es, die Eier und Larven bereits im frühen Stadium abzusammeln und zu zerdrücken. Dadurch unterbricht man den Entwicklungszyklus dieser Schädlinge. Der Befallsdruck im kommenden Jahr wird deutlich geringer. Vögel und Schlupfwespen bekämpfen die Larven der Rosenblattrollwespe auf natürliche Weise. Der Einsatz von chemischen Mitteln ist nicht zu empfehlen.
Symptome beim Befall mit der Rosenzikade
Auf der Unterseite der Rosenblätter findet man grünlichweiße, blattlausähnliche Insekten.
Bekämpfung der Rosenzikade
Vorbeugung ist hier das beste Mittel. Es eignet sich eine Winterspritzung mit einer Ölemulsion. > Bild einer Rosenzikade
Symptome beim Befall mit der Rosengallwespe
Rosengallen nennt man kleine, faserige Schwämme an den Trieben; in ihnen entwickeln sich Gallwespen. Die bis golfbalIgroße Gallen-Wucherungen, die durch ihre haarartigen Auswüchse wie mit Moos bewachsen scheinen, sind leicht zu erkennen.
> Bild einer Rosengalle
Bekämpfung der Rosengallwespe
Das Entfernen der von den Rosengallen betroffenen Triebe ist zur Bekämpfung ausreichend.
Symptome beim Befall mit dem Triebbohrer
Bei einem Befall mit dem Triebbohrer beginnen die Triebe in kürzester Zeit am oberen Ende zu welken. Bei schlagartigen Welken der Triebspitzen sollte man also genauer hinschauen, häufig ist hier der Rosentriebbohrer am Werk. Wenn man einen solchen Trieb der Länge nach aufspaltet, entdeckt man den Fraßgang, in dem eine kleine Raupe sitzt.
In unserem Rosenforum finden Sie Bilder und weitere Erläuterungen:
> Aufsteigender Rosentriebbohrer im Rosenforum
> Absteigender Rosentriebbohrer im Rosenforum
Bekämpfung der Triebbohrer
Befallene Triebe werden bis ins gesunde Holz zurückgeschnitten und dann zusammen mit den Raupen vernichtet. Der Triebbohrer tritt oftmals jährlich an den selben Standorten auf. Bei zu starkem Befall hilft nur ein systemisch wirkendes Insektizid. Nach Möglichkeit sollte man aber darauf verzichten, denn man entzieht mit der chemischen Keule auch den Nützlingen die Fraßgrundlage.
Symptome beim Befall mit Wurzelnematoden
Die Wurzelnematoden schädigen die Rosenpflanze durch ihre Saug- und Bohraktivitäten an den Wurzeln. Die Wurzeln der Rosen reagieren mit typischen, knotigen Wucherungen.
Bekämpfung der Wurzelnematoden
Die Bekämpfung der Wurzelnematoden ist sehr schwierig, eine Gründüngung mit Tagetes erecta kann aber der weiteren Verbreitung dieser Schädlinge entgegenwirken.
Symptome beim Befall mit Sternrußtau
Das typische Symptom für einen Befall mit Sternrußtau sind violettschwarze, sternförmig auseinanderlaufende Flecken auf den Oberseiten der Rosenblätter Die von den Pilzen befallenen Blätter werden gelb und fallen ab. Der Sternrußtau ist die aggressivste Pilzkrankheit bei Rosen. > Bild des Sternrusstaus
Bekämpfung des Sternrußtaus
Vorbeugung ist auch hier die beste Maßnahme. Generell gilt, die Rosen niemals über das Laub wässern. Der Luftraum über den Rosen sollte frei sein, Rosenstöcke unter dem Kronbereich großer Bäume bleiben nach einem Regen wegen des Tropfwassers lange nass. Dies fördert den Pilzbefall. Auch ist es sinnvoll, bereits vor der Pflanzung die richtigen Rosen auszuwählen. Es gibt robuste Rosensorten, die für den Befall mit Sternrußtau nicht anfällig sind.
Symptome beim Befall mit Echtem Mehltau
Den Echten Mehltau erkennt man an dem mehlig-weißen Belag auf der Oberseite junger Blätter sowie auf den Triebspitzen und Blütenkelchen. Das vom Echten Mehltau betroffene Laub kräuselt sich und färbt sich rötlich. > Bild: Echter Mehltau auf einem Ahornblatt
Bekämpfung des Echten Mehltaus
Vorbeugend sollte man robuste Rosensorten wählen. Die Überdüngung mit Stickstoff macht die Rosen für den Befall mit dem Echten Mehltau anfälliger. Auch hier gilt, die Rosen dürfen niemals über das Laub gewässert werden.
Symptome beim Befall mit falschem Mehltau
Den falschen Mehltau erkennt man an einem weißlichen Schimmelbelag auf der Unterseite der Rosenblätter. Der Befall beginnt an den jungen Blättern und breitet sich von oben nach unten aus. > Bild mit Falschem Mehltau
Bekämpfung des falschen Mehltaus
Gegen den falschen Mehltau hilft nur eine vorbeugende Bekämpfung mit im Handel erhältlichen Fungiziden.
Symptome beim Befall mit Rosenrost
Den Rosenrost erkennt man an den orange- bis rostfarbenen, stäubenden Sporenlagern an der Unterseite der Rosenblätter. > Bild mit Rosenrost
Bekämpfung des Rosenrosts
Der Rosenrost befällt gerne Rosen, die auf stark lehmhaltigen Böden wachsen. Bei der Bekämpfung mit im Handel erhältlichen Präparaten, müssen unbedingt auch die Unterseiten der Rosenblätter gespritzt werden.
Symptome beim Befall mit der Rindenfleckenkrankheit
Die Rindenfleckenkrankheit erkennt man an den typischen bräunlichroten Flecken auf den Trieben. > Bild mit der Rindenfleckenkrankheit
Bekämpfung der Rindenfleckenkrankheit
Kupferspritzmittel während der Vegetationsruhe der Rosen dämmen die weitere Ausbreitung der Rindenfleckenkrankheit ein. Befallene Triebe müssen entfernt werden. Zuviel Stickstoff im Boden begünstigt die Krankheit. Vorbeugend sollten die Rosen deshalb sparsam gedüngt werden.