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Pflanzennamen im Volksmund
Kriechende Quecke, Schnürgras
Wissenschaftlicher Name
Agropyrum repens L.
Pflanzenfamilie
Süssgräser (Poaceae)
Heilkräuter / Anwendung
Blasenentzündung
Cellulitis
Ekzem
Gallensteine
Nieren
Nierensteine
Orangenhaut
Steinerkrankungen
Verstopfung

Quecke / Agropyrum repens
Foto: Rasbak, Lizenz: GFDL 
Quecke / Agropyrum repens
Foto: James K. Lindsey
Bestimmte Rechte vorbehalten
Quecke / Agropyrum repens
Foto: James K. Lindsey
Bestimmte Rechte vorbehalten
Angst behandeln
Badetherapie
Frühjahrskur mit Kräutern
Hitzewallungen
Haarausfall stoppen
Impotenz behandeln
Kopfschmerzen behandeln
Menstruationsbeschwerden
Nervosität behandeln
Orangenhaut bekämpfen
Schwangerschaftsstreifen
Die in Europa weit verbreitete Gemeine Quecke ärgert so manchen Landwirt und Gartenliebhaber. Meist ist diese krautig wachsende Pflanze unerwünscht, einmal vorhanden wird man die Quecke fast nicht mehr los. Was die Gartenbesitzer ärgert freut die Liebhaber der Heilpflanzen. Die Wurzeln der Gemeinen Quecke werden gerne in der Naturheilkunde benutzt, besonders die blutreinigende und die harntreibende Wirkung der Pflanze werden geschätzt. Die Gemeine Quecke erreicht eine Höhe von 30 bis 130 cm, die Halme der Pflanze stehen aufrecht uns sind nahezu kahl. Die blau-grünen, schmalen Blätter besitzen fein sichtbare Adern, die Oberseite der Blätter ist rauh.
Von Juni bis in den September bildet die Quecke grünlich gefärbte Blüten mit jeweils 4 bis 6 Ähren, die jeweils von 2 Hüllspelzen umschlossen werden. Die Karyopse ist länglich und an ihrer Spitze behaart. Der Wurzelstock der Gemeinen Quecke ist lang und gelblichweiß gefärbt. An den Knotenpunkten des Wurzelstocks bildet die Pflanze zahlreiche kleine, verästelte Wurzeln.
Die Pflanze ist fast im gesamten europäischen Raum bis in Höhenlagen von 2000m zu finden. Bevorzugte Standorte der Gemeinen Quecke sind Brachland, Gärten und Äcker die nicht mit Herbiziden gespritzt werden.
Die Quecke wirkt erweichend, harntreibend und blutreinigend.
In der Naturheilkunde benutzt man von der Gemeinen Quecke den Saft der gesamten Pflanze. Auch der Wurzelstock wird in einigen Anwendungen benutzt. Man sammelt die Wurzeln der Quecke März bis in den April oder ab Anfang September bis Mitte Oktober. Die Wurzeln werden nach dem Sammeln gewaschen und in der Sonne getrocknet. Man sollte die getrockneten Wurzeln der Gemeinen Quecke nicht allzu lange verwenden, besser ist es sich immer frisch getrocknete Wurzeln für die Anwendungen zu besorgen.
Ätherische Öle, Schleimstoffe (Triticin), Kieselsäure und weitere Mineralsalze
Die Gemeine Quecke wird innerlich angewendet. Anwendungen mit der Gemeinen Quecke in der Naturheilkunde finden Sie unter folgenden Stichworten:
Blasenentzündung, Cellulitis, Ekzemen, Gallensteine, Nierensteine, Nieren, Orangenhaut, Steinerkrankungen, Verstopfung
Obwohl die Anwendungen mit Heilkräutern oft eine positive Wirkung auf Beschwerden haben, sollte man vor der Heilpflanzenanwendung immer Rücksprache mit einem Arzt halten.
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