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© Foto: Wolfgang H. Chiangmai Thailand
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© Foto: Wolfgang H. Chiangmai Thailand
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© Foto: Wolfgang H. Chiangmai Thailand 
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© Foto: Wolfgang H. Chiangmai Thailand
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© Foto: Wolfgang H. Chiangmai Thailand
Orchid Gallery
Zu den Orchideen gehören über 700 bekannte Gattungen mit 22000 verschiedenen Arten. Wegen Ihrer farbenfrohen und grazilen Blüten werden sie von vielen Pflanzenfreunden in Zimmerhaltung kultiviert. Um Orchideen erfolgreich zur Blüte zu bringen, muss man die besonderen Ansprüche dieser Pflanzen möglichst genau erfüllen.
Aus diesem Grund werden die Orchideen in Zimmerkultur gerne in Blumenfenstern oder Glasbehältern gehalten. Hier lassen sich die artspezifischen Anforderungen einer Orchidee leichter erfüllen, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und auch die Lichtverhältnisse sind besser zu kontrollieren und zu regulieren.
Die Familie der Orchideen unterscheidet terrestrisch wachsende Erdorchideen und epiphytisch wachsende Orchideen. Mit Ausnahme der Gattung Paphiopedilum gehören die Zimmerkultur gehaltenen Pflanzen den epiphytischen Orchideen an. Unter den epiphytischen Orchideen unterscheidet man weiterhin zwischen den monopodialen und sympopodialen Arten.
Diese Orchideen entwickeln aus ihrer Wurzel einen einzigen Trieb. Dieser einzelne, meist aufrecht wachsende Trieb kann bis zu einem Meter groß werden und ist in seiner ganzen Länge belaubt.
Nur gelegentlich treten an diesen Orchideen kleine Seitensprossen auf. Die Stiele der Orchideenblüten entwickeln sich in den Blattachseln, meist in Nähe der Triebspitze. Aus den unteren Blattachseln wachsen die Luftwurzeln der Orchideen heraus.
Ein typischer Vertreter der monopodialen Orchideen ist die Vanda.
Diese Orchideen entwickeln zahlreiche Triebe aus einem Rhizom. Dieses Rhizom breitet sich waagerecht auf der Oberfläche der Wuchsunterlage aus.
Dem Rhizom der sympodialen Orchideen entwachsen auch die Nährstoff und Feuchtigkeit aufnehmenden Saugwurzeln der Orchideenpflanze.
In bestimmten Abständen entspringen dem Rhizom dicke Triebe, man nennt sie Bulben und Pseudobulben. Kurze Trockenperioden werden von der Orchidee mithilfe dieser Bulben überbrückt, sie dienen als Wasser- und Nährstoffspeicher.
Die Bulben einer sympodialen Orchiee werden in der Regel nicht größer als 15 bis 20 cm. Eine Bulbe entwickelt gewöhnlich einige Blätter an der Basis oder ihrer Spitzen. Bei Artgerechter Pflege entwickeln sich an der Spitze oder dem Schaft der Bulbe ein Blütenschaft mit Blüte. Nachdem eine Pseudobulbe geblüht hat, stirbt sie fast immer langsam ab.
Ein bekanntes Beispiel für eine sympodiale Orchidee ist die Maxillaria
Orchideenblüten bilden sich immer aus 6 symmetrisch angeordneten Blütenblättern. Das obere Blütenblatt (Sepalum) und die unteren, paarig wachsenden Blütenblätter (Sepalen) bestehen aus umgewandelten Kelchblättern, sie werden Sepalen genannt. Diese Sepalen der Orchideenblüte sind bei den meisten Orchideen in ihrer Farbe, Form und auch Größe gleich.
Die recht und links neben dem oberen Kelchblatt stehenden Blütenblätter nennt man Petalen. Diese paarig wachsenden Petalen sind bei den meisten Orchideen etwas größer, in ihrer Form und Farbe den Sepalen aber meist recht ähnlich.
Das dritte Petalum bildet den unteren Abschluss der Blüte, dieses Blütenblatt ist ist zur Lippe geformt und es unterscheidet sich in der Form und in der Farbe von den übrigen Blütenblättern.
Mittig in der Orchideenblüte befindet sich ein aufrechtes Gebilde, man nennt es Säule. Bei dieser Säule handelt es sich um das Geschlechtsorgan der Orchidee.
Obwohl alle Orchideenblüten dieses unverkennbare, spezifisch Grundmuster besitzen, gibt es unzählige Formen, Farben und Größen. Die Orchideenblüten bilden sich einzeln, in Rispen oder in Trauben an aufrecht stehenden oder herabhängenden Blütenschäften. Einige Orchideenblüten strömen einen sehr starken Duft aus. Das Gewebe der meisten Blüten ist fleischig und fühlt sich wachsartig an.