Mit Zimmerpflanzen richtig umziehen

 
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Alstroemeria
Alstroemeria Foto: Bff,
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Agastache foeniculum - Anis-Ysop
Agastache foeniculum - Anis-Ysop
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Mandelbaum
Mandelbaum
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Blattläuse - eine echte Plage


Blattläuse gehören zweifelsohne zu den gefährlichsten und am weitesten verbreiteten Pflanzenschädlingen. Dabei greifen sie nicht nur Pflanzen im Garten an, sondern genauso Zimmerpflanzen. Neben den Schnecken und Schildläusen stellen sie die größte Gefahr für Pflanzen jeder Art dar. Die Blattläuse treten hierzulande in mehr als 650 verschiedenen Arten auf, so dass es nicht einfach ist, die konkret vorliegende Art genau zu bestimmen. Die häufigsten Vertreter hierzulande sind aber die große Rosenblattlaus, die schwarze Bohnenblattlaus und die Apfelblattlaus. Daneben gibt es noch weitere Blattläuse, die recht häufig auftreten.

 Duftnessel / Agastache mexicanaDuftnessel / Agastache Henry Heatly, Bestimmte Rechte vorbehalten.

Dem Befall vorbeugen
In erster Linie gilt es natürlich, dem Befall vorzubeugen. Dies ist auch nach einer erfolgreichen Bekämpfung der Blattlausplage ratsam, damit diese nicht bei nächster Gelegenheit wiederkommen. Im Garten hilft es, diesen naturnah zu gestalten und zu bewirtschaften. Große Ansammlungen gleicher Pflanzen sollten daher vermieden werden, stattdessen sind Kombinationsmöglichkeiten gefragt. Rosen können mit verschiedenen Stauden, Gemüsebeete als Mischkulturen angebaut werden.

Eine Überdüngung mit Stickstoff ist ebenso zu vermeiden. Florfliegen, Marienkäfer, Schlupfwespen und Schwebfliegen sind natürliche Feinde der Blattläuse. Sie sollten sich im Garten wohlfühlen, damit sie die Blattläuse vertreiben können, bevor es zu einer Plage kommt. Dafür kann man zum Beispiel Insektenhotels und Florfliegenkästen in Totholzecken anlegen.

Bärentraube / Arctostaphylos uva-ursiBärentraube, Foto: Jörg Hempel
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Den Befall bekämpfen
Ist der Befall mit Blattläusen bereits aufgetreten, gilt es, diesen zu bekämpfen. Sind nur einzelne Pflanzen betroffen, reicht oft ein scharfer Wasserstrahl aus, um die Blattläuse zu entfernen. Die meisten Blattläuse können schließlich nicht fliegen und sind daher recht unbeweglich. Schon Distanzen von 20 bis 30 Zentimetern stellen für sie eine große Hürde dar, so dass ein erneuter Befall nach dem Wasserstrahl recht unwahrscheinlich ist.

Sofern das nicht ausreicht, sollten die Triebspitzen entfernt werden, wenn sie schon zu stark beschädigt sind. Diese sind außerhalb des Gartens zu entsorgen. Darüber hinaus können verschiedene Präparate gegen Blattläuse eingesetzt werden. Am besten eignen sich Produkte auf Basis von Rapsöl und Kaliseife, die auch anderen Tieren keinen Schaden zufügen.