Gartenmöbel – Kleine Materialkunde

Gartenmöbel sind sehr beliebt und stehen dem Wohnzimmermobiliar in Sachen Bequemlichkeit und Komfort in nichts nach – vorausgesetzt, es handelt sich um ein Produkt mit hochwertiger Polsterung, sauberer Verarbeitung und langlebigen Materialien. Am zuletzt genannten scheitert es oft, wenn Gartenmöbel schon nach einer oder zwei Saisons im Freien unansehnlich und fleckig geworden sind. Gartenmöbel sind nun einmal der Witterung ausgesetzt und müssen so einiges aushalten können.

Gemütlichkeit im Garten mit Holzmöbeln

Gemütlichkeit im Garten mit Holzmöbeln

Eine langjährige Übersicht des Deutschen Wetterdienstes über die durchschnittliche Sonnenscheindauer (1981 bis 2010) zeigt, dass in unseren Breiten die Sonne durchschnittlich an 1.585 Stunden im Jahr scheint. Die Monate mit der längsten Sonnenscheindauer sind dabei Juni, Juli und August. Gleichzeitig fällt in dieser Periode auch recht viel Niederschlag. Nordrhein-Westfahlen kommt in den Sommermonaten auf 263 Liter pro Quadratmeter (2016), Bayern sogar auf 310 Liter pro Quadratmeter.;

Regen und Sonne zehren an der Substanz, greifen Oberflächen an und bleichen Farben aus. Damit die Anschaffung der Gartenmöbel kein ärgerlicher Fehlkauf wird, sollten Verbraucher wissen, welche Eigenschaften die unterschiedlichen Materialien haben.

Materialen für Gartenmöbel

Die verwendeten Materialien für Gartenmöbel sind höchst unterschiedlich. Ob Holz, Eisen, Kunststoff, Alu, Polyrattan oder eine Kombination der genannten Materialien – jedes hat seine Berechtigung und erfüllt unterschiedliche Anforderungen. Die Auswahl ist riesig und wer sich inspirieren lassen möchte, der findet online und offline vielfältige Angebote. Holzmöbel aus Eukalyptus stehen derzeit hoch im Kurs. Das Material ist robust, langlebig und sieht edel aus.

Gartenmöbel beeinflussen den Charakter eines Gartens, denn es macht durchaus einen Unterschied, ob die Terrasse zum Beispiel mit einer niedrigen Lounge-Sitzecke ausgestattet ist oder ob elegante, schmiedeeiserne Gartenstühle mit filigranen Tischchen den Eindruck dominieren. Auch aus diesem Grund sollten sich Kaufinteressenten ganz genau überlegen, was sie sich anschaffen.

Sitzpolster mit Dreifach-Funktion: Optik, Schutz und Bequemlichkeit

Ausgestattet mit einer bequemen Sitzauflage werden harte Holzmöbel im Handumdrehen noch gemütlicher. Die Sitzauflage sollte dabei idealerweise ebenfalls Outdoor-Qualitäten aufweisen. Sitzauflagen sind nicht alleine für die Optik da, sie schützen das Holz zudem vor direkter Sonneneinstrahlung und sorgen für einen bequemen Sitz. Die Polsterung sollte fest und aus praktischen Gründen nicht zu dick sein. Bei moebel-jack.de ist zum Thema Sitzauflagen mit Outdoor-Qualitäten zu lesen:

„Mit der passenden Polsterauflage für ihre Gartenmöbel sitzen sie nicht nur bequem, sondern schaffen nebenbei auch ein optisches Highlight. Pflegeleicht und waschbar ist Ihre neue Sitzauflage natürlich auch!“

Gartenmöbel aus Polyrattan

Bequem und wetterfest – Polyrattan

Praktisch, wenn die Auflagen abnehmbar sind und sich in der Waschmaschine reinigen lassen. So dienen die Auflagen zum einen dem Komfort, zum anderen der optischen Aufwertung und zum Dritten dem Schutz der Möbel – eine perfekte Dreifachfunktion mit echtem Mehrwert für die Verbraucher.

Gartenmöbel aus Polyrattan

Synthetischer Polyrattan ist sehr vielseitig. Die Hersteller fertigen daraus ansehnliche Gartenmöbel mit hohem Sitzkomfort. Polyrattan hat die Eigenschaft, form- und farbbeständig zu sein.

Außerdem hält es auch rauen Witterungsbedingungen sehr gut stand. Die Gartenmöbel sind aus diesem Grund pflegeleicht und deshalb so beliebt bei Verbrauchern. Verschmutzen Sie, lassen Sie sich außerdem mit einem Lappen feucht abwischen. Viele Gartenmöbel aus Polyrattan verfügen über wetterfeste Polster. Die Bezüge lassen Wasser abperlen und auch das Füllmaterial ist wetterfest. Polyrattan ist ein wahrer Allrounder, der in diversen Farben und Mustern zu haben ist.

Zudem lässt sich der Kunststoff zu allen möglichen Formen verarbeiten. Ob geschwungen oder kantig, die Vielseitigkeit ist kaum zu toppen. Gartenmöbel aus Polyrattan sind oft recht großformatig, so dass sie in den Wintermonaten nicht eingelagert werden können, weil sie schlicht zu viel Platz für sich beanspruchen.

Das Problem löst sich allerdings von ganz alleine: Diese Möbel können tatsächlich ganzjährig draußen stehen bleiben, wobei eine schützende Plane durchaus ratsam ist. So geschützt bleiben die Möbel von den schlimmsten Verschmutzungen verschont und sind im Frühjahr ohne großen Aufwand wieder einsatzbereit.

Gartenmöbel aus Holz

Gartenmöbel aus Holz sind Klassiker im Outdoorbereich. Witterungsbeständig und robust sind Gartenmöbel aus Teak, Mahagoni oder Meranti. Einzelne Gartenbänke aus Holz, platziert an einem attraktiven Standort im Garten, fügen sich problemlos in die Umgebung ein, wirken einladend und gemütlich.

Verbraucher, die keine Tropenhölzer nutzen wollen, setzen auf Lärche, Fichte und Eiche. Allerdings fehlt den einheimischen Hölzern ein natürlicher Schutz gegen Witterungsbedingungen. Deshalb sind Möbel aus den genannten Holzarten zusätzlich imprägniert oder lackiert. Sie bedürfen einer speziellen Pflege, damit sie lange Jahre ansehnlich und belastbar bleiben. Gartenmöbel aus Holz sollten nicht das ganze Jahr über draußen stehen. In der kalten Jahreszeit sind sie besser an einem trockenen und geschützten Ort aufgehoben. Garage, Keller oder Schuppen sind dafür ideal.;

Kunststoff-Gartenmöbel sind pflegeleicht und in vielen Farben erhältlich.

Kunststoff-Gartenmöbel sind pflegeleicht
und in vielen Farben erhältlich.

Gartenmöbel aus Kunststoff

Gartenmöbel aus Kunststoff sind die preiswerteste Alternative. Es gibt sie ebenfalls in allen Formen und Farben und oft in Kombination mit Holz oder Eisen bzw. Alu. Kunterbunt geht es in dieser Kategorie zu. Gerade in jungen Haushalten sind Kunststoff-Gartenmöbel beliebt. Aber auch in Kombination mit hochwertigen Polsterauflagen und in stabiler Ausführung sind sie in vielen anderen Haushalten zu finden. Gartenmöbel aus Kunststoff sind zudem witterungsbeständig, doch stehen sie dauerhaft im Regen und werden außerdem Frost und Sonne ausgesetzt, leidet das Material sehr, insbesondere bei sehr preiswerten Produkten.

Gartenmöbel aus Alu oder Eisen

Alu – dieses Material ist leicht, langlebig und wirkt ein wenig kühl. Allerdings heizen sich Alu-Möbel bei Sonneneinstrahlung auf. Alu-Gartenmöbel sollten deshalb unbedingt mit einem Sitzpolster versehen werden, wenn sie in der prallen Sonne stehen. Das Material bleibt sehr lange schön, vorausgesetzt, dass die Oberflächen nicht blank poliert sind. Darauf zeigen sich im Laufe der Zeit Kratzer und andere Gebrauchsspuren. Ein mattes Finish ist bei Alu-Möbeln alltagstauglicher. Der unschlagbare Vorteil von Aluminium ist seine fast unbegrenzte Haltbarkeit. Einmal angeschafft, können die Möbel jahrzehntelang halten.

Auch Eisen ist lange haltbar, es benötigt einen Schutzanstrich, um nicht zu rosten. Doch ist es gut geschützt, dann kann ihm Wind und Wetter nichts anhaben. Eisenmöbel haben einen speziellen Charme, wirken romantisch und verspielt. Allerdings bergen sie den Nachteil hohen Gewichts. Aber auch bei diesen Möbeln gilt, dass sie eine Anschaffung für´s Leben sind, vorausgesetzt, dass der Schutz regelmäßig aufgefrischt wird.

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