Naturkosmetik - schön durch Pflanzenkraft

Naturkosmetik für Schönheit

Naturkosmetik für Schönheit
von Monfocus, Pixabay

Immer wieder hört oder liest man von Kosmetikbestandteilen, die sich nach jahrelanger Verwendung als problematisch für Gesundheit oder Umwelt herausstellen. Auch Unverträglichkeiten und Allergien sind mittlerweile für viele Menschen ein Problem. Um fragwürdige Inhaltsstoffe zu meiden, wird deshalb Naturkosmetik immer beliebter. Hier die wichtigsten Informationen zum Thema Naturkosmetik und was man beim Kaufen oder Selbermachen beachten sollte:

Das sollte (nicht) drin sein

Wer nach Naturkosmetik sucht, möchte dadurch in der Regel bestimmte Inhaltsstoffe vermeiden. Gegen Erdölprodukte, Emulgatoren, Parfums und Konservierungsstoffe in ihrer Kosmetik haben immer mehr Menschen Vorbehalte – und oft sind die nicht unberechtigt. Viele solche Inhaltsstoffe sind nicht nur belastend für die Umwelt, sondern stehen auch im Verdacht, Unverträglichkeiten, Allergien und andere Gesundheitsprobleme zu verursachen. Pflege für Haut und Haar wünschen wir uns natürlich dennoch. Der eigenen Gesundheit und der Umwelt zuliebe wird aber immer häufiger zu Naturkosmetik gegriffen. Stoffe auf der Basis von Erdöl, Silikone, Mikroplastik und ähnliches dürfen in zertifizierter Naturkosmetik nicht enthalten sein. Naturkosmetik setzt stattdessen auf Wirkstoffe, die meist von Pflanzen stammen. Viele Heilpflanzen enthalten nützliche Inhaltsstoffe wie Vitamine, Antioxidantien und Enzyme, von denen wir innerlich wie äußerlich profitieren können. Auch in Sachen Tierversuche sind die Regeln bei Naturkosmetik strenger. Einige Hersteller verzichten ganz darauf. Produkte von Tieren dürfen prinzipiell in Naturkosmetik aber enthalten sein. So kann sich beispielsweise Schafmilch oder Wollfett in naturkosmetischen Produkten befinden. Es gibt jedoch auch viele Hersteller, die vegane Produkte anbieten. Bio-Qualität ist ebenfalls kein Muss bei Naturkosmetik, allerdings sehr verbreitet.

Naturkosmetik kaufen

Wer früher Kosmetikprodukte auf natürlicher Basis kaufen wollte, musste manchmal lange danach suchen. Eine kleine Auswahl fand sich bestenfalls im Bio-Laden oder Reformhaus. Heute ist Naturkosmetik aber gefragt wie nie und entsprechend groß ist mittlerweile die angebotene Produktpalette. Apotheke, Drogerie, Supermarkt und auch Discounter bieten eine Vielzahl naturkosmetischer Produkte an. Auch online ist die Auswahl groß. Es finden sich beispielsweise zahlreiche entsprechende kosmetische Produkte bei Notino. Selbstverständlich gibt es auch bei Naturkosmetik Qualitätsunterschiede und verschiedene Herstellungsstandards, was die Entscheidung für ein bestimmtes Produkt nicht gerade erleichtert. Inhaltsstoffe sind zwar auf den Verpackungen angegeben, aber für Laien nicht immer leicht durchschaubar. Bessere Anhaltspunkte liefern die verschiedenen Qualitätssiegel für Kosmetikprodukte. Sie geben Aufschluss über die Standards bei Herkunft und Herstellung eines Produktes.

Naturkosmetik selbst machen

Naturkosmetik kann man nicht nur kaufen, sondern auch selbst machen. Das ist besonders günstig, macht Spaß und die selbstgemachte Kosmetik lässt sich ganz an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Viele verschiedene Rezepte für selbstgemachte Kosmetik finden sich in entsprechender Literatur oder natürlich online. Die meisten Grundzutaten sind überall leicht zu bekommen, bzw. in der Natur oder im eigenen Garten zu finden. Synthetische Konservierungsmittel enthält die selbstgemachte Kosmetik natürlich nicht. Sauberkeit bei der Verarbeitung und Aufbewahrung ist deshalb besonders wichtig. Bei den meisten Rezepten ist die Haltbarkeit des Produktes dennoch relativ beschränkt. Es sollten also immer nur Mengen hergestellt werden, die auch zeitnah verbraucht werden können. Auch bei Rohstoffen aus der Natur sind allergische Reaktionen übrigens nicht ausgeschlossen. Es empfiehlt sich deshalb neue Produkte – egal ob gekauft oder selbstgemacht - erst einmal vorsichtig zu testen, insbesondere bei empfindlicher Haut.