Arnika - Beschreibung, Anwendung und Hinweise

   
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Lexikon der Heilpflanzen / Arnika

Arnika - Korbblütler (Asteraceae)

Arnica montana / Arnika Die Arnika wurde bereits im frühen Mittelalter als Aphrodisiakum benutzt. Ihre Anwendung als Heilpflanze geriet jedoch in Verruf, da die äußerliche und innerliche Anwendung sowie die Einnahme von alkoholhaltigen Arnikazubereitungen zu schwersten Vergiftungen geführt haben.

Anwendungen mit der Arnika in starker Verdünnung können jedoch entzündungshemmend und wundheilend wirken. Aufgrund der Vergiftungsgefahr sollte man jedoch,  ohne sich mit dem Arzt zu beraten, niemals Anwendungen mit dieser Heilpflanze vornehmen. 

Die mit Drüsen besetzten, zart behaarten und aufrecht stehenden Stängel der Arnika können eine Wuchshöhe von 60 cm erreichen. Die bodenständig wachsenden, stängellosen Blätter dieser Heilpflanze bilden eine flache Rosette.

Die wenigen an den Stängeln wachsenden Blätter sind deutlich kleiner als die bodenständigen. Alle Blätter der Arnika habe eine breit-lanzettliche Form. Ab dem Monat Mai, bis in den Monat Juli bildet die Pflanze gelb bis orange gefärbte Blüten an gegenständig stehenden Ästen. Der Wurzelstock einer Arnika wächst schief in die Erde hinein, die Farbe der Wurzeln ist braun.

Hier findet man die Arnika
Die Arnika  wächst in Mittel- und Nordeuropa auf nährstoffarmen Wiesen, Almen und Weiden. Man findet die Arnika bis in Höhen von 2700 m. Die Arnika ist selten geworden, die Pflanze wächst besonders gut auf kalkhaltigen Böden in höheren Lagen.

Eigenschaften der Heilpflanze
Die Arnika wirkt adstringierend, entzündungshemmend, narbenbildend, schweißtreibend und wundheilend.

Der Geruch der Arnika ist aromatisch, der Geschmack dieser Heilpflanze ist sehr bitter.

Die Arnika steht unter Naturschutz, es dürfen keine Wildpflanzen gesammelt werden.

Wirksame Pflanzenteile
In der Naturheilkunde benutzt man von dem Andorn nur die blühenden Sprossspitzen. Diese sollten schonend ohne Lichteinfall getrocknet werden.

Inhaltsstoffe der Arnika
Ätherisches Öl, Harz, Gerbstoff, Bitterstoff, Wachs, Apfelsäure, Kautschuk, Kieselsäure, Farbstoffe

Anwendung der Heilpflanze
Die Arnika wird innerlich und äußerlich angewendet.

Anwendungen mit der Arnika in der Naturheilkunde finden Sie unter folgenden Stichworten: Akne, Läuse

giftpflanzenBei unsachgemäßer Dosierung der Arnikaanwendungen kann es zu Vergiftungen kommen. Dies betrifft nicht nur die inneren Anwendungen, auch über die Haut können zuviel Giftstoffe der Arnika aufgenommen werden. Ohne eine Verordnung durch den Arzt sollte man keine Anwendungen mit der Arnika vornehmen.

Obwohl die Anwendung mit Heilkräutern oft eine positive Wirkung auf Beschwerden haben, sollte man vor der Heilpflanzenanwendung immer Rücksprache mit einem Arzt halten.
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