Edelkastanie - Buchengewächse (Fagaceae) Im südlichen und südöstlichen Mitteleuropa findet man in manchen Gegenden Edelkastanienwälder. Früher wurde die Edelkastanie häufig angepflanzt und es ist nicht mit Sicherheit zu sagen, ob ein Edelkastanienwald durch natürliche Vermehrung oder durch die Anpflanzung der Menschen entstanden ist.
Die Edelkastanie wächst meist auf kalkarmen, tiefgründigen Böden und bevorzugt in Gegenden mit einem nicht allzu hartem Winter.
In den ersten Jahren wachsen die Edelkastanien relativ langsam heran, nach einigen Jahre beginnen die Bäume jedoch ihr Wachstum kräftig zu beschleunigen. Solitär wachsende Edelkastanien behalten einen relativ kurzen Stamm und bilden eine weit ausragende Baumkrone. Nach etwa 30 Jahren beginnen die Edelkastanien erstmals Früchte zu tragen.
Die gerösteten Früchte der Edelkastanien sind als Maroni oder Maronen bekannt; die Früchte sind sehr nahrhaft und können zu Mehl vermahlen werden. Wegen des hohen Gerbstoffgehaltes sind Anwendung mit dieser Heilpflanze bei zahlreichen Beschwerden wirksam.
Hier findet man die Edelkastanie Die Edelkastanie wächst in Süd- und Südosteuropa bis in Höhenlagen von 1300 m. Bevorzugte Standorte der Edelkastanien sind kalkarme, silikat- oder sandreiche Böden.
Eigenschaften der Heilpflanze Die Edelkastanie wirkt adstringierend, magenwirksam, mineralsalzzuführend, sedativ und tonisch.
Wirksame Pflanzenteile der Edelkastanie In der Naturheilkunde benutzt man von der Edelkastanie Rinde, Blätter und die Früchte. Gesammelte Pflanzenteile der Edelkastanie dürfen nicht in eisenhaltigen Gefäßen aufbewahrt werden.
Inhaltsstoffe der Edelkastanie Gerbstoffe (Ellagitannine) (Blätter und Rinde), Kohlenhydrate, Fettsubstanzen, Mineralsalze, Eiweiß (Kastanien), Vitamine B1, B2, C
Edelkastanie / Castanea sativa Foto: Sten Porse Lizenz: GFDL
Anwendung der Heilpflanze Die Edelkastanie wird in der Naturheilkunde innerlich und äußerlich angewendet.
Anwendungen mit Edelkastanie in der Naturheilkunde finden Sie unter folgenden Stichworten: Asthenie, Durchfall, Schuppen, Husten, Rachenentzündung
Obwohl die Anwendung mit Heilkräutern oft eine positive Wirkung auf Beschwerden haben, sollte man vor der Heilpflanzenanwendung immer Rücksprache mit einem Arzt halten. Disclaimer
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