Waldbergminze - Lippenblütler (Lamiaceae) Die in Mittel- und Südeuropa heimische Waldbergminze ähnelt in ihrem Geruch der echten Pfefferminze, beide Pflanzen gehören der gleichen Pflanzenfamilie an. Die Blüten der Waldbergminze sind jedoch im Gegensatz zu ihrer nahen Verwandten größer und in lockeren Blütenständen angeordnet.
Die Waldbergminze wurde im Mittelalter bei zahlreichen Leiden angewandt. Man benutzte diese Heilpflanze zur Behandlung von Ohrensausen, Aufstoßen, hartnäckigem Schluckauf, Bauchschmerzen und Krämpfen. Auch die verdauungsfördernde und stimulierende Wirkung der Waldbergminze wurden in der Antike geschätzt. Die Wirksamkeit dieser zahlreichen Anwendungen wurde bisher jedoch noch nicht belegt.
Die Waldbergminze ist eine ausdauernd wachsende Pflanze mit einer Wuchshöhe von etwa 40 cm. Die behaarten Stängel der Waldbergminze sind reichlich verzweigt. Die fein gekerbten Blätter dieser Heilpflanze wachsen gegenständig an kurzen Stielen. Vom Juli bis in den September bildet die Waldbergminze etwa 2 cm lange, lila gefärbte Blüten.
Hier findet man den Waldbergminze Diese Heilpflanze findet man in Mittel und Südeuropa bis in Höhenlagen von etwa 1500 m. Bevorzugte Standorte der Waldbergminze sind lichte Wälder, Waldränder und Geröllhalden.
Eigenschaften der Heilpflanze Die Waldbergminze wirkt: krampflösend, magenwirksam und tonisch.
Der Geruch dieser Pflanze ähnelt dem der Pfefferminze oder der Melisse.
Wirksame Pflanzenteile In der Naturheilkunde benutzt man von der Waldbergminze die im Juni und Juli gesammelten Stängel mit Blättern und Blüten. Die gesammelten Pflanzen sollten schonend an einem schattigen Platz getrocknet werden.
Waldbergminze / Calamintha sylvatica Foto: Xemenendura Lizenz: GFDL
Inhaltsstoffe des Waldbergminze Ätherische Öle, Enzyme
Anwendung der Heilpflanze Die Waldbergminze wird nur innerlich angewendet.
Anwendungen mit Waldbergminze in der Naturheilkunde finden Sie unter folgenden Stichworten: Krämpfe, Luftschlucken, Magen, Müdigkeit, Ohrgeräusche, Verdauung
Obwohl die Anwendung mit Heilkräutern oft eine positive Wirkung auf Beschwerden haben, sollte man vor der Heilpflanzenanwendung immer Rücksprache mit einem Arzt halten. Disclaimer
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