Pflegeanleitung für Orchideen: Substrat, Licht, Temperatur, Feuchtigkeit, Vermehrung, Teilung, Pflege der Orchideen

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Orchideen als Zimmerpflanze 

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Orchideen bilden die größte Familie der Blütenpflanzen.

Orchideen: Zu den Orchideen gehören über 700 bekannte Gattungen mit 22000 verschiedenen Arten. Wegen Ihrer farbenfrohen und grazilen Blüten werden sie von vielen Pflanzenfreunden in Zimmerhaltung kultiviert. Um Orchideen erfolgreich zur Blüte zu bringen, muß man die besonderen Ansprüche dieser Pflanzen möglichst genau erfüllen.

Aus diesem Grund werden die Orchideen in Zimmerkultur gerne in Blumenfenstern oder Glasbehältern gehalten. Hier lassen sich die Artspezifischen Anforderungen  einer Orchidee leichter erfüllen, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und auch die Lichtverhältnisse sind besser zu kontrollieren und zu regulieren.

Die Familie der Orchideen unterscheidet terrestrisch wachsende Erdorchideen und Epiphyten. Mit Ausnahme der Gattung Paphiopedilum gehören die Zimmerkultur gehaltenen Pflanzen den epiphytischen Orchideen an. Unter den epiphytischen Orchideen unterscheidet man weiterhin zwischen den monopodialen und sympopodialen Arten.

Monopodiale Orchideen entwickeln aus ihrer Wurzel einen einzigen Trieb. Dieser einzelne, meist aufrecht wachsende Trieb kann bis zu einem Meter groß werden und ist in seiner ganzen Länge belaubt. Nur gelegentlich treten kleine Seitensprossen auf. Die Stiele der Blüten entwickeln sich in den Blattachseln, meist in Nähe der Triebspitze. Aus den unteren Blattachseln wachsen die Luftwurzeln der Orchideen heraus.

Sympodiale Orchideen entwickeln zahlreiche Triebe aus einem Rhizom. Dieses Rhizom breitet sich waagerecht auf der Oberfläche der Wuchsunterlage aus. Dem Rhizom entwachsen auch die Nährstoff und Feuchtigkeit aufnehmenden Saugwurzeln der Orchideenpflanze. In bestimmten Abständen entspringen dem Rhizom dicke Triebe, man nennt sie Bulben und Pseudobulben.  Kurze Trockenperioden werden von der Orchidee mithilfe dieser Bulben überbrückt, sie dienen als Wasser- und Nährstoffspeicher. Die Bulben werden in der Regel nicht größer als 15 bis 20 cm. Die Bulbe entwickelt gewöhnlich einige Blätter an der Basis oder ihrer Spitzen. Bei Artgerechter Pflege entwickeln sich an der Spitze oder dem Schaft der Bulbe ein Blütenschaft mit Blüte. Nachdem eine Pseudobulbe geblüht hat, stirbt sie fast immer langsam ab.

Licht: Orchideen lieben einen hellen Standort, am besten direkt an einem Fenster mit Sonneneinstrahlung am Vor- oder Nachmittag.

Es gibt allerdings einige Gattungen von Orchideen bei welchen man das direkte Sonnenlicht, besonders im Sommer, meiden sollte. Hierzu gehören die Orchideen der Gattung Paphiopelidium, Lycaste und Miltonia.

In den Wintermonaten benötigen die epiphytischen Orchideen möglichst viel direktes Sonnenlicht. Alternativ kann man auch eine künstliche Beleuchtung anbringen um den Lichtbedarf von ca. 11 Stunden täglich zu gewährleisten.

Temperatur: Um Orchideen gesund und blühfreudig zu halten, benötigen die Pflanzen ganzjährig eine möglichst gleichförmige Wärme. Dies sollte auch bei Orchideen die eine Ruhepause benötigen unbedingt gewährleistet sein. Ideale Temperaturen liegen zwischen 20 und 24 °C.

Hier geht es weiter:
Orchideen Teil 2 - Luftfeuchtigkeit | Orchideen richtig gießen | Welche Erde benötigt meine Orchidee ? | Düngen
Orchideen Teil 3 - Umtopfen von Orchideen | Düngen einer Orchidee | Besonderheiten von Orchideen

Beliebte Orchideen-Gattungen: Cymbidium | Laelia | Odontoglossum | Dendrobium

Orchideen: Die richtige Pflege der Orchideen 

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