Der Frühling kommt - die Gartentipps für 2020

Endlich weichen die kühlen Wintertage, in denen es Ihnen ein Graus war, das Haus zu verlassen. Der Frost schwindet, die ersten Sonnenstrahlen kommen und die pure Lebensfreude kehrt zurück. Dies ist sicherlich auch in Ihrem Garten spürbar, der langsam zum Leben erwacht. Wenn die ersten Blüten beginnen zu sprießen und das Gras wieder saftig grün strahlt, dann kann der Sommer beginnen. Doch damit Ihr Garten in diesem Jahr besonders schön aufblüht, sich entfaltet sowie Früchte trägt, sollten Sie einige Tipps beachten.

Osterglocken

Den Garten umgraben – Mehr Nährstoffe für Ihren Boden

Nun stellen Sie sich sicherlich die Frage, warum Sie Ihren Garten umgraben sollten. Wenn Sie ein Gartenbeet haben, in dem Gemüse und Früchte wachsen sollten, ist dies die beste Methode, um stetig Nachschub zur Verfügung zu haben. Denn die Pflanzen wachsen nur so gut, wie Ihre Umweltbedingungen sind. Das bedeutet: Bekommen die Pflanzen zu wenig Nährstoffe, Wasser oder Licht, dann wachsen sie nur verhindert. Hingegen können Pflanzen, die unter besten Bedingungen gezüchtet werden, mehr Früchte hervorbringen und saftiger Strahlen.

Noch immer gibt es große, hitzige Diskussionen darüber, wann der Garten umgegraben werden sollte. Die einen meine im Frühjahr die anderen im Herbst. Wenn Sie sich im letzten Herbst noch nicht dafür entschieden haben, Ihrem Boden etwas Gutes zu tun, dann sollten Sie diesen Frühling durchstarten. Zunächst sollten Sie sich eine Baumaschinenvermietung in Ihrer Nähe suchen. Hier finden Sie jedes Werkzeug, dass zum Umgraben des Bodens erforderlich ist. Baumaschinen zu mieten ist heute ganz einfach. Diese Baumaschinen mieten Sie für Ihren Garten:

  • Spaten
  • Schaufel: gebogenes Blatt
  • Grubber: dreizinkig Sauzahn: einzinkig
  • Motorhacke: für sehr große Gärten

Rigolen – das doppelte Umgraben

Online finden Sie die besten Tools zum Rigolen im Handumdrehen. Beim Rigolen handelt es sich um das doppelte Umgraben des Erdbodens. Der Boden sollte zirka zwei Spatenblätter tief eingegraben werden. Nun können Geröll und Steine ausgehoben sowie umgelagert werden. Der Boden erhält dadurch deutlich mehr Luft und wird durchlässiger für Regenwasser. Hinzu kommt, dass die Nährstoffe aus der unteren Erdschicht nach oben transportiert werden, wo sie Ihren Pflanzen zu Gute kommen.

Nährstoffe für die Pflanzen hinzugeben

Wenn Sie sich nicht nur auf das Umgraben verlassen möchten, können Sie selbst noch Nährstoffe für die Blütenpracht hinzugeben.

In jedem Bau- und Gartenmarkt finden Sie heute hochwertige Stickstoffdünger. Neben Stickstoff leben Pflanzen vor allem von Phosphor sowie Kalium. Diese beiden Stoffe sind in den Hauptnährstoff-Düngern ebenfalls vorhanden. Ist der Boden aufgelockert, sollten Sie die genaue Arbeitsanweisung der Verpackung befolgen.

Gartengeräte

Viele Menschen neigen dazu, den Boden zu überdüngen. Schließlich wird dem Leitfaden „Viel hilft viel!“ gefolgt. Dies führt jedoch dazu, dass der Boden schnell überlastet wird.

Bäume noch einmal zurückschneiden

Um den Sträuchern und Hecken Kraft zu verleiten, sollten Sie diese noch einmal zurückschneiden. Hierbei können Sie dem einfachen Leitfaden folgen: Ein Drittel Jungtriebe, ein Drittel Holztriebe und ein Drittel Fruchttriebe, sollten geschnitten werden. Vorsicht: Wenn Sie Bäume zurückschneiden, sollten Sie einige rechtliche Regelungen kennen. Denn zum einen gilt es die Tiere wie Insekten, Säugetiere und Vögel zu schützen, zum anderen muss der erweiterte Lebensraum erhalten bleiben. Denn viele Hummeln oder Bienen sind von den Blüten der Bäume abhängig. Daher sollten Sie zunächst einmal mit einem Fachmann sprechen, wie Ihre Bäume geschnitten werden dürfen. Eventuell stoßen Sie sogar auf Informationen bezüglich des Baumschutzes.