Oxalis
Unter den Oxalis ist der Oxalis tetraphylla (syn. Oxalis deppei) wohl der bekannteste Glücksklee. Nur diese Sorte entwickelt ausschließlich vierblättrige Kleeblätter. Zu Sylvester / Neujahr wird der Oxalis überall angeboten. Die im Handel erhältlichen Oxalis sind meist mit Hemmstoffen behandelt, so dass diese Pflanzen nur kurze Blattstiele bilden. Im Laufe der Zeit verliert sich diese Wirkung und die Blattsiele wachsen wieder länger.

Name: Glücksklee, Sauerklee
Wissenschaftl. Name: Oxalis
Familie: Oxalidales
Wuchshöhe: 10 bis 20 cm
Verwendung: Blatt- und Blütenschmuckpflanze
Schwierigkeit: pflegeleicht
Beschreibung & Pflege der Oxalis
Die Oxalis Pflege ist einfach, die Pflanze verzeiht auch den einen oder anderen Pflegefehler.
Der Oxalis findet auch in der Naturheilkunde Verwendung. Eine weitere Beschreibung finden Sie unter " Oxalis als Heilpflanze"
Oxalis tetraphylla (syn. Oxalis deppei)
Oxalis tetraphylla ist der bekannteste und am meisten verkaufte Oxalis. Das liegt an seiner Besonderheit nur vierblättrige Kleeblätter zu entwickeln.
Oxalis trinangularis
Oxalis trinangularis ist ebenfalls verbreitet. Diese Pflanzen entwickeln dreiblättrige Kleeblätter, die Blattfarben sind grün oder rotbraun. Aus der rübenartig geformten Wurzel und einer sich darüber befindenden Mutterzwiebel bilden sich langstielige, vierzählige, 2 bis 4 cm lange Blättchen.
Standort / Licht
Oxalis wird ganzjährig an einem hellen, sonnigen Standort gepflegt. Der Platz sollte nicht zu warm und gut belüftet sein.
Lesetipp: So findet man den richtigen Standort
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Oxalis Gießen / Wässern
Ein Oxalis wird gleichmäßig gegossen, die Pflanzen vertragen keine Ballentrockenheit und keine Staunässe. Im Inneren des Topfballens sollte eine durchgehend gleichmäßige, leichte Feuchtigkeit bestehen.
Als Gießwasser und zum täglichen Besprühen verwendet man für die Oxalis weiches, abgestandenes und zimmerwarmes Wasser. Idealerweise verwendet man sauberes, bei Bedarf gefiltertes Regenwasser.
Lesetipp: Pflanzen reichlich, mäßig, sparsam gießen & der richtige Zeitpunkt zum Wässern
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Oxalis überwintern / Ruheperiode
Im Herbst stellt man Oxalis tetraphylla in einen geschützten Raum und überwintert ihn trocken. Die Pflanze verliert dann ihr Laub. Im Frühjahr werden die Knollen dann frisch ausgelegt, bzw. ähnlich wie die Dahlienknollen ins Beet ausgepflanzt. Während der Überwinterung wird diese Sorte nicht gedüngt.
Oxalis trinangularis kann ganzjährig an einem hellen, nicht zu warmen Platz auf der Fensterbank gepflegt werden. Während der Überwinterung wird Oxalis trinangularis nur ein- bis zweimal schwach gedüngt.
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Standort im Sommer
Oxalis tetraphylla gedeiht während des Sommers am Besten im Freien. Etwas Morgen- oder Nachmittagssonne ist für ein gesundes Wachstum dieser Pflanze von Vorteil. Die Oxalis sollten nicht direkt von der prallen Mittagssonne beschienen werden, man sorgt deshalb für eine ausreichende Beschattung.
Oxalis trinangularis bleibt ganzjährig an einem hellen, nicht zu warmen Platz auf der Fensterbank.
Temperatur
Ein Oxalis trinangularis verträgt normale Wohnungstemperaturen bis etwa 21 °C. Nach Möglichkeit sollten die Temperaturen nicht unter 11 °C fallen.
Oxalis tetraphylla verträgt im Winter keine Temperaturen über 15 °Celsius. Während des restlichen Jahres sind für diese Sorte Temperaturen bis 22 ° Celsius in Ordnung.
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Oxalis vermehren
Im Frühling wir der Oxalis durch Teilung vermehrt werden. Das Einsetzten einzelner Brutzwiebeln funktioniert problemlos. Auch die Vermehrung durch Stecklinge funktioniert bei dem Oxalis. Abgetrennte Blätter werden mit den Stielen in ein Wasserglas gestellt oder direkt in Anzuchterde gesetzt. Nach etwa 3 bis 4 Wochen werden die ersten Wurzeln sichtbar, die in dem Wasserglas vorgezogenen Pflänzchen können dann in übliche Blumenerde umgesetzt werden.
Lesetipp: So vermehrt man Zimmerpflanzen erfolgreich
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Erde / Substrat
Ein Oxalis wird in einer lockeren, hochwertigen Blumenerde gepflegt.
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Oxalis umtopfen
Gegen Ende des Monats April werden die Brutknöllchen gelegt und die Pflanzen bis zum Herbst leicht feucht gehalten. Dann wird das Substrat nicht mehr gegossen. Die Pflanzen ziehen ein. Wer zum Jahreswechsel eine Oxalis haben möchte, legt mehrere Zwiebeln im September in Töpfe. Diese müssen kühl und hell aufgestellt werden. Bis zum Austrieb wird mäßig gegossen.
Lesetipp: Umtopfen der Zimmerpflanzen - Theorie & Praxis
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Düngen / Nährstoffbedarf
Der Nährstoffbedarf aller Oxalis Arten ist schwach bis mäßig.
Oxalis tetraphylla wird im Winter nicht gedüngt, die restliche Jahreszeit (nach dem Austreiben) reicht eine Düngung im Abstand von 3 Wochen.
Oxalis trinangularis wird während der kalten Jahreszeit nur ein- bis zweimal gedüngt. Zwischen März und Oktober düngt man etwa alle 3 Wochen.
Lesetipp: Richtiges Düngen der Zimmerpflanzen
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Schädlinge, Pflegefehler & Hinweise
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Die im Handel erhältlichen Oxalis Arten sind mit Hemmstoffen behandelt um ein kompaktes, buschiges Wuchsbild zu erreichen. So lässt sich die Pflanze besser verkaufen. Im Laufe der Zeit lässt die Hemmwirkung nach und der Oxalis verliert das kompakte Wuchsbild.
An zu lichtschwachen Standorten können die Triebe lang und weich werden. Im schlechtesten Fall fallen sie um.
Eine Oxalis ist vermutlich nicht giftig, da in der Literatur keine Hinweise auf eine potentielle Toxizität gefunden wurden.
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Oxalis enneaphylla
Foto: Ramin Nakisa
Lizenz: GFDL