Zimmerpflanzen für Schatten

Einige hübsche Zimmerpflanzen wachsen auch im Schatten und begnügen sich mit wenig Licht. In der Natur gedeihen diese Pflanzen meist im Schatten größerer Pflanzen und Bäume oder in schattigen, dunklen Schluchten. Mit unserer Übersicht finden Sie schnell die passende Zierpflanze für einen schattigen, dunklen und lichtarmen Standort.

Die hier aufgeführten Zimmerpflanzen wachsen noch recht gut bei mittleren bis schlechten Lichtverhältnissen. Direkte Sonnenbestrahlung braucht keine, ein wenig Sonne während der Morgen- oder Nachmittagsstunden ist für den Wuchs einiger der hier aufgeführten Zimmerpflanzen von Vorteil, aber nicht unbedingt notwendig.

Aeschynanthus: Aeschynanthus benötigen einen Standort ohne direktes Sonnenlicht. Leicht abgeschattete Sonne in den Morgen- oder Abendstunden schadet diesen Pflanzen nicht. Nach Eingewöhnung wachsen diese Pflanzen auch an halbschattigen und lichtarmen Standorten noch ganz gut.


Alocasia: Die Alocasia, auch Pfeilblatt genannt, benötigt einen mittelhellen Standort und verträgt keine direkte Sonnenbestrahlung. Alle Sorten der Alocasia bevorzugen den Halbschatten, nach einer Eingewöhnungszeit kommen diese Pflanzen auch mit sehr schattigen Standorten gut zurecht.


Araucaria: Araucarien gedeihen gut bei hellen und auch bei mittleren Lichtverhältnissen. Während des Sommers ist ein helles Nordfenster oder ein abgeschatteter Platz im Garten, bzw. auf der Terrasse gut geeignet. Ein vollsonniger Standort ist für eine Araucaria ungeeignet.


Zur Pflegeanleitung: Aspidistra

Aspidistra: Alle halbschattigen bis schattigen Standorte eignen sich für eine Aspidistra. Die Palme wächst bereits bei mittleren Lichtverhältnissen sehr gut. Auch sehr lichtarme Standorte werden von der Aspidistra vertragen, das Wachstum der Pflanze ist dann jedoch spärlicher.


Asplenium: Asplenium brauchen wenig Licht und geben sich mit einem schattigen bis halbschattigen Standort zufrieden. Zu der Gattung Asplenium gehören ca. 750 Farnarten. Drei dieser Asplenium Arten sind häufig in Zimmerkultur anzutreffen.


Zur Pflegeanleitung: Calathea

Calathea: Die Calathea mag einen halbhellen Standort ohne direktes Sonnenlicht. Der günstigste Standort für eine Calathea ist warm, halbschattig mit einer erhöhten Luftfeuchtigkeit. Die Sorte Calathea "Fascinator" bildet dunkel und hellgrün wechselnde Blattflecken mit roten Adern.


Davallia: Diese hübschen Farnpflanzen benötigen einen mittelhellen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Hat man nur ein sonniges Fenster als Standort zur Verfügung, so hilft die Abschattung mit einem leichtem Vorhang.


Dieffenbachia: Dieffenbachien benötigen einen halbschattigen Standort. Direkte Sonnenbestrahlung ist bei diesen Pflanzen zu vermeiden. Dieffenbachien sind besonders wegen ihrer dekorativen Blätter sehr beliebt.


Zur Pflegeanleitung: Elettaria (Kardamom)

Kardamom: Auch der Kardamom kann gut bei schwachen Lichtverhältnissen gepflegt werden. Die Pflanzen vertragen jedoch auch einen hellen Standort, direkte Sonnenbestrahlung ist aber zu vermeiden.


Zur Pflegeanleitung: Hebe

Hebe: Die Hebe bevorzugt einen kühlen Standort im Halbschatten. Im Sommer stellt man die Pflanze am besten an einen geschützten Platz im Garten oder auf dem Balkon, jedoch nicht in die pralle Sonne.


Phlebodium: Am besten kultiviert man diese Farne bei mittleren Lichtverhältnissen. Direkte Sonnenbestrahlung wird von dem Phlebodium nicht vertragen. Unter guten Kulturbedingungen kann der Farn ganzjährig wachsen. Aufgrund der schwächeren Lichtverhältnisse ist das Wachstum während des Winters aber verlangsamt.


Phyllitis: Am besten kultiviert man diese Farne bei mittleren Lichtverhältnissen. Direkte Sonnenbestrahlung wird von den Farnen nicht vertragen; sie verbrennt die Wedel der Farne.


Pilea: Die Pilea Arten bilden einen schönen Kontrast zum Laub anderer Pflanzen, mit denen sie nach Belieben in Schalen, Töpfen und Kübeln zusammen gepflanzt werden können. Pilea gedeihen sehr gut im Halbschatten und können im Sommer durchaus auch etwas weiter von einem Fenster entfernt stehen.


Pilea: Die Pilea Arten bilden einen schönen Kontrast zum Laub anderer Pflanzen, mit denen sie nach Belieben in Schalen, Töpfen und Kübeln zusammen gepflanzt werden können. Pilea gedeihen sehr gut im Halbschatten und können im Sommer durchaus auch etwas weiter von einem Fenster entfernt stehen.


Rohdea: Man pflegt eine Rohdea an mittelhellen oder halbschattigen Standorten. Auf jeden Fall sollte die Pflanze vor der prallen Mittagssonne geschützt werden. Bei einer Kultivierung an einem zu lichtarmen Standort wird die Rohdea wahrscheinlich nicht blühen, aber dennoch weiter wachsen. Besser ist es jedoch, dunkle Zimmerecken mit einer Pflanzlampe aufzuwerten.


Scirpus: Scirpus ist ein hübsches Staudengras mit dichten Büscheln haardünner, frischgrüner, borstiger Blätter, die wie Halme aussehen. Diese Blätter entspringen direkt einem unterirdischen Wurzelstock und werden etwa 35 cm lang. Die Scirpus kann man gut bei mittleren Lichtverhältnissen kultivieren. Auch Nordfenster oder stärker beschattete Standorte stören das gute gedeihen der Scirpus nicht.


Selaginella: Die Selaginella kultiviert man an schattigen Plätzen. Mittlere Lichtverhältnisse sind gut geeignet. Die große Gattung Selaginella umfasst mit etwa 700 Arten auch einige in Wohnungskultur gepflegte Sorten. Diese Pflanzen wachsen besonders gut in Glasgefäßen, wo die notwendige, konstant hohe Luftfeuchtigkeit vorhanden ist. Die Pflanzen aus der Gattung Selaginella bilden niedrige, moosartige Kissen, oder auch reich verzweigte Gewächse mit aufrecht stehenden oder niedrig flachwüchsigen Zweigen.


Siderasis: Bei guten Kulturbedingungen legt diese Pflanze keine Ruhepause ein und wächst das ganze Jahr hindurch. Die länglich ovalen, spitz zulaufenden Blätter sind hell olivgrün gefärbt mit grünlich weißen Mittelstreifen, die Unterseite der Blätter ist purpurrot. Die Siderasis wird am besten bei mittleren Lichtverhältnissen kultiviert. Direkte Sonnenbestrahlung sollte man vermeiden.


Streptocarpus: Während der Wachstumsperiode kultiviert man die Streptocarpus an einem hellen bis mittelhellen Platz ohne direkte Sonnenbestrahlung. Die Pflanzen wachsen besser an einem möglichst gleichmäßig beleuchteten Standort. Die Streptocarpus sollten aber möglichst nahe an einem Fenster stehen, damit das Licht für die Fotosynthese ausreicht.


Vinca: Die Pflanzen der Gattung Vinca kann man an einem halbschattigen Standort kultivieren. Generell ist ein etwas hellerer Standort günstiger, im Winter sind einige Stunden tägliche Sonnenbestrahlung vorteilhaft. Die Vinca major ist ein strauchiges, etwa 30 cm hohes Gewächs mit niedergestreckt liegenden, in Blumenampeln überhängenden Trieben.


Zamioculcas Zamiifolia: Die Zamioculcas zamiifolia benötigt einen halbschattigen Standort mit Schutz vor der prallen Mittagssonne. Ein wenig Sonneneinstrahlung während der Morgen- oder Abendstunden werden von dieser Pflanze aber gut vertragen. Auch an einem etwas schattigeren Standort gedeiht eine Zamioculcas zamiifolia noch recht ordentlich, sie wächst dann zwar etwas langsamer, aber die Blätter bilden eine kräftigere, dunkelgrüne Färbung aus.

Beleuchtung für dunkle Ecken

Selbst sehr dunkle Ecken können mit einer Zimmerpflanze aufgewertet werden, auch wenn das natürliche Licht für den Wuchs der Pflanze nicht mehr ausreichend ist. Um solche Standorte für die Pflege von Pflanzen umzugestalten, kann man schicke Pflanzlampen u. Beleuchtungssysteme anbringen. Ein solches Licht, zusammen mit einer attraktiven Solitärpflanze oder einem elegant bepflanzten Pflanzkübel, bringt ein tolles Ambiente in jede Wohnung.