
Bild: Tillandsia cyanea
Foto: Arséniure De Gallium
Lizenz: Bestimmte Rechte vorbehalten
Bild: Dyckia remotiflora
Foto: Stan Shebs
Lizenz: GFDL
Bild: Guzmania lingulata var. minor Hybrid
Foto: JF Gaffard
Lizenz: GFDL
Bromelien benötigen weiches, entkalktes Wasser
Bromelien gießt man gleichmäßig mit weichem Wasser. Regenwasser wird von den Bromelien besonders gut vertragen. Hartes, kalkhaltiges Wasser hinterlässt unschöne Flecken auf den attraktiven Blätter der Pflanzen. Auch der Wuchs und die gesunde Entwicklung einer Bromelie wird von kalkhaltigem Wasser negativ beeinflusst.
Am besten geeignet ist sauberes Regenwasser
Das beste Gießwasser für die Bromelien ist sauberes Regenwasser. Dies bekommen sie auch in der Natur und darauf ist die Bromelien biologisch eingestellt. Wer keine Möglichkeit hat Regenwasser in sauberer Qualität zu sammeln, kann Leitungswasser mit einem Wasserfilter enthärten. Diese Filter werden meist zur Enthärtung von Leitungswasser für Tee angeboten, sie sind mittlerweile überall erhältlich.
Zisternen mit Wasser versorgen
Zwischen den einzelnen Wassergaben lässt man die Oberfläche der Erde leicht antrocknen. Bei Bromelien die über eine Zisterne verfügen, achtet man darauf das diese stets mit Wasser gefüllt ist. Um zu verhindern das dieses Wasser faulig wird, ersetzt man es ca. alle 3 bis 4 Wochen durch Frischwasser.
Aufgebundene Bromelien reichlich besprühen
Auf Substrat aufgebundene epiphytische Bromelien werden regelmäßig vollständig mit weichem Wasser besprüht. Insbesondere das die Wurzeln umgebende Torfmoos sollte gut angefeuchtet werden. Auf keinen Fall sollte man kalkhaltiges Wasser verwenden.
Erdbromelien und Mischformen
Bromelien benötigen eine kalkfreie Erde. Diese sollte außerdem locker und etwas krümelig sein. Eine für Bromelien gute Mischung besteht aus jeweils gleichen Teilen Torf und Lauberde. Der Torf kann auch durch kalkfreie mineralische Erde auf Kompostbasis ersetzt werden.
Aufbinden epihytischer Bromelien
Epiphytische Bromelien bekommen ein Gemisch aus zwei Teilen Rinde oder Osmunda Fasern (dies sind die getrockneten Wurzeln des Königsfarnes) und einem Teil Sphagnum. Diesem Gemisch sollte man zur Versorgung der Pflanzen mit Nährstoffen Horn- oder Knochenmehl hinzumischen.
Grobe Rinde und Osmunda Fasern findet man im Handel auch in großen Stücken. Diese eignen sich gut um epiphytische Bromelien als Aufsitzerpflanzen zu kultivieren.
Blättern Sie weiter:
Vermehren der Bromelien
< Vorherige Seite | Nächste Seite >