Töpfe und Pflanzgefäße / Grundlagen

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Tontöpfe oder Plastikgefäße?

Im Handel findet man Pflanzgefäße aus Kunststoff, glasiertem oder unglasiertem Ton. Beide Materialien, Ton und Kunststoff haben Vorteile aber auch Nachteile.

Unglasierte Tontöpfe bieten den Wurzeln einer Pflanze einen wesentlich besseren Schutz vor Staunässe und somit vor dem Verfaulen der Wurzeln. Überschüssiges Wasser verdunstet durch die Wandung des Gefäßes und erhöht die Luftfeuchtigkeit in der unmittelbaren Umgebung der Pflanze ein wenig.

Aus diesem Grund muss, bei gleichen Kulturbedingungen, die Erde in Tontöpfen öfter gewässert werden als in Plastiktöpfen in glasierten Tongefäßen. Leider bildet sich im Lauf der Zeit an der Oberfläche von Tontöpfen manchmal eine unansehnliche Kruste durch Ablagerung von mineralischen Salzen aus der Erde und aus dem Wasser.

Man entfernt diese Kruste, indem man die Tongefäße gründlich reinigt, am besten mit einer groben Bürste und mit verdünntem Essig. Der größte Vorteil von Tontöpfen ist ihr hohes Gewicht, das auch großen Pflanzen mit seitlicher Ausladung eine recht gute Standfestigkeit verleiht.

Pflanzgefäße aus Kunststoff werden im Lauf der Zeit manchmal spröde und müssen durch neue Töpfe ersetzt werden. Man sollte sollte solche Plastiktöpfe ab einer gewissen Größe und mit einem entsprechenden Alter besser nicht mehr am Rand anheben.

Plastikgefäße verdunsten kein Wasser durch die Wände, sie sind leichter zu reinigen und solche Gefäße sind leichter als Tontöpfe. Besonders größeren, seitlich ausladenden Pflanzen bieten sie nicht immer genügend Standfestigkeit.

Lasierte Tontöpfe, Keramiktöpfe sind sehr dekorativ, verdunsten kein Wasser durch ihre Wände und bieten den Pflanzen eine gute Standfestigkeit.

Formen der Pflanzgefäße

Die meisten Pflanzgefäße sind rund, es gibt aber auch rechteckige Formen. Die Form des Pflanzgefäßes ist lediglich Geschmacksache, sie hat keinen Einfluss auf den Wuchs der Pflanze.

Ein normales Pflanzgefäß ist meist etwas breiter wie tief. Tontöpfe haben in der Regel nur ein großes Abzugsloch in der Mitte; es gibt aber auch große Exemplare mit mehreren Löchern nahe am Außenrand.

Kunststofftöpfe haben meist mehrere kleine Löcher am äußeren Rand oder einen Gitterboden.

Flache Töpfe, auch Zwiebeltöpfe oder halbhohe Töpfe genannt, weisen eine größere Breite als Tiefe auf. Solche Gefäße eignen sich gut für die Anzucht und auch für reife Pflanzen die nur ein flaches Wurzelwerk ausbilden, beispielsweise die niedrig wachsenden und stark ausladenden Arten, wie Fittonien. Man verwendet solche Schalen auch für die Gruppierung von Pflanzen mit dünnen Stengeln, z. B. Setcreasea, Tradescantia oder dem Zebrakraut.

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