Nachtkerze - Nachtkerzengewächse (Onagraceae) Die der Familie der Nachtkerzengewächse angehörende, aus dem Norden Amerikas stammende, gemeine Nachtkerze ist eine zweijährig wachsende Pflanze. Während des ersten Jahres bildet die Nachtkerze ausschließlich in einer Rosette angeordnete Blätter, zum Frühsommer des zweiten Jahres entwächst dieser Rosette ein etwa 80 cm hoher Stängel mit gelb gefärbten, angenehm riechenden Blüten. Diese öffnen sich erst gegen Abend, die Nachtkerze wird von Nachtfaltern bestäubt.
Nach der Befruchtung bildet die Pflanze länglich geformte, behaarte Fruchtkapseln die die Samen der Nachtkerze enthalten. Diese Samen verwendet man zur Herstellung des Nachtkerzenöl.
Die ursprünglich nur in Nordamerika beheimatete gemeine Nachtkerze ist mittlerweile auch in Mitteleuropa und in Asien verbreitet.
Hier findet man die Nachtkerze Die Heilpflanze ist fast im gesamten europäische Raum zu finden. Die Nachtkerze wächst bis in Höhen von etwa 1100 m.
Eigenschaften der Heilpflanze Die Nachtkerze wirkt krampflösend und blutreinigend.
Wirksame Pflanzenteile In der Naturheilkunde benutzt man von der Nachtkerze die Blätter und die Wurzeln.
Inhaltsstoffe der Nachtkerze Gerbstoff, Flavonoide, Schleimstoffe
Nachtkerze / Oenothera biennis Foto: Georg Slickers, GFDL
Anwendung der Heilpflanze Die Nachtkerze wird nur innerlich angewendet.
Anwendungen mit der Nachtkerze in der Naturheilkunde finden Sie auf folgender Seite: Krämpfe mit einem Extrakt der Nachtkerze behandeln
Das aus den Samen der Nachtkerze gewonnene Öl beinhaltet ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie z.B. Ölsäure und Linolsäure.
Im Körper bilden sich in Zusammenarbeit mit Enzymen mehrfach ungesättigte Fettsäuren.
Obwohl die Anwendung mit Heilkräutern oft eine positive Wirkung auf Beschwerden haben, sollte man vor der Heilpflanzenanwendung immer Rücksprache mit einem Arzt halten. Disclaimer
Verwendung und Verarbeitung der Heilpflanzen |