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Schlumberger
Foto: Frank Vincentz
Lizenz: GNU-Lizenz für freie Dokumentation. 
Rhipsalis cereuscula
Foto: Paul Kaluschke
Lizenz: Bestimmte Rechte vorbehalten.
Pfeiffera monacanthum
Foto: Valerio Pillar
Lizenz: Bestimmte Rechte vorbehalten. 
Echinopsis oxygona
Foto: Stan Shebs
Lizenz: GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Man gießt die Kakteen vom Frühling bis Sommer reichlich, der Wurzelballen sollte gut durchfeuchtet sein. Zwischen den einzelnen Wassergaben lässt man die Erde aber einige Zentimeter tief antrocknen. Im Winter gießt man die Kakteen nur wenig. Der Topfballen sollte aber nicht vollständig austrocknen. Gießt man Kakteen - vor allem während der Ruheperiode - zu viel, so kann es zur Fäulnis kommen.Das Gießwasser für Kakteen sollte möglichst weich und zimmerwarm sein; Regenwasser eignet sich besonders gut.
Die Blattkakteen werden während der Wachstumsphase ebenfalls reichlich gegossen. Die Töpfe dürfen jedoch nicht im Wasser stehen, es kommt sonst zur Staunässe. Überflüssiges Wasser wird nach dem Gießen aus dem Übertopf / Untersetzer abgegossen. Vor der jeweils nächsten Wassergabe lässt man auch bei diesen Kakteen die Oberfläche der Erde leicht antrocknen. Blattkakteen benötigen am Ende der Blühzeit eine drei- bis sechswöchige Ruhezeit. Während dieser Ruheperiode wird spärlich gegossen. Die Erde sollte nur vor dem völligen austrocknen bewahrt werden.
Auch die Wüstenkakteen benötigen während der Wachstumszeit Dünger. Kakteen in sandigem, durchlässigem Substrat benötigen etwas mehr Dünger als solche, die in humoser und nährstoffhaltiger Erde stehen. Zur Düngung der Wüstenkakteen sollte man einen kalireichen Volldünger verwenden. Prinzipiell sollten diese Kakteen eher etwas zu sparsamer als zu reichlich gedüngt werden. Während der Ruheperiode stellt man das Düngen vollständig ein.
Diese Kakteen benötigen während der Wachstumszeit etwa bei jeder zweiten Wassergabe ein wenig Dünger, jedoch nicht öfter als zweimal pro Monat. Kurz vor der Ruheperiode stellt man die Düngung der Blattkakteen ein. Der Dünger für die Blattkakteen sollte mehr Kali als Stickstoff enthalten. Eine Überdüngung mit Stickstoff kann zu braunen Flecken führen. Im Handel erhalten Sie speziellen Kakteendünger.
Ein für Wüstenkakteen geeignetes Gemisch besteht aus einem Teil scharfem Sand oder Perlite und zwei Teilen Komposterde mit etwas Torf. Generell sind die Ansprüche der Kakteen an das Substrat nicht besonders hoch. In keinen Fall darf man jedoch kalkhaltigen Sand verwenden. Wichtig für die Kakteen ist eine hohe Wasserdurchlässigkeit des Substrates. Staunässe und im Topf stehendes Wasser muss vermieden werden, sonst kommt es zur Fäulnisbildung.
Auch die Blattkakteen kommen mit der oben angegeben Erdmischung gut zurecht. Wer möchte kann die Komposterde durch Lauberde ersetzten. Ein Zusatz von etwas gut getrocknetem oder verrottetem Kuhdung ist den Blattkakteen sehr zuträglich.
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