Tulpen - Kulturanleitung & Pflege der Zimmerpflanzen

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deutsche Pflanzennamen:
Tulpen

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Tulpen

Obwohl die meisten Tulpen als Freilandblumen gelten, können viele Sorten als sehr hübsche Zimmerpflanzen kultiviert werden. Zu der Gattung der Tulpen zählen etwa 150 zwiebelbildende Arten. Für die Kultur in Wohnungen eignen sich am besten die prächtigen Hybriden. Die schönsten von ihnen bilden nur kleine Blätter, kurze Stiele und besonders große, farbenfrohe Blüten.

Die Zwiebeln der meisten Tulpen Sorten haben einen Durchmesser von 3 bis 5 cm. Sie sind rundlich oder oval, laufen nach oben hin spitz zu und sind von einer dünnen, kastanienbraun gefärbten Schale umgeben. Diese platzt leicht auf und gibt die darunter liegende cremefarbene Zwiebel der Tulpe frei.

Die aufrecht wachsenden Blütenstiele mit einer oder mehreren glockigen oder annähernd trichterförmigen Blüten entwachsen dem Zwiebelhals. Die Blüten einer Tulpe können einfach mit nur sechs Blütenblättern oder mit mehreren Blattkreisen gefüllt sein. Die Blütenfarbe der Tulpen ist überwiegend rosarot, rot, purpurn, gelb, orange oder auch weiß. Einige Tulpenblüten haben einen grünen Schimmer oder ein gestreiftes Muster aus verschiedenen Farbkombinationen.

Die meisten Tulpen bilden nur wenige, fleischige, linealisch breite Blätter. Diese wachsen unmittelbar über der Erde direkt aus dem Hals der Zwiebel oder sie sitzen am unteren Teil des Blütenstiels. Die Blätter der Tulpen sind grün gefärbt und haben oft einen leicht grauen Anflug.

Kulturanleitung Tulpen

Die Zwiebeln der Tulpen legt man im zeitigen Herbst. In Wohnungen fällt die Blütenphase dann in den Dezember bis März. Für die Kultivierung der Tulpen verwendet man Pflanzgefäße oder Pflanzschalen mit Abzugslöchern. Man gibt 4 bis 8 Tulpenzwiebeln nahe aneinander in einen Topf, die Zwiebeln sollten sich nicht berühren und nur die Zwiebelspitze darf aus der Erde herausschauen.  Für die Kultivierung der Tulpen eignet sich eine gewöhnliche Gartenerde oder ein Substrat auf Torf- oder Kompostbasis.

Wenn die Tulpenzwiebeln wie oben beschrieben gelegt sind, wird das Substrat gründlich angefeuchtet. Man stellt die Pflanzgefäße an einen dunklen Ort, die Temperaturen dürfen 10 °C nicht übersteigen und auch nicht unter den Gefrierpunkt absinken. Der dunkle und kühle Standort ist wichtig, damit sich vor dem oberirdischen Austrieb der Tulpen ein gutes Wurzelsystem ausbilden kann. Falls man keinen geeigneten Raum, beispielsweise eine Garage zur Verfügung hat, deckt man das Pflanzgefäß mit einer schwarzen Plastikfolie zu und stellt es in eine schattige Ecke eines Balkons oder eine Fensterbank. Gegossen wird in dieser Zeit nach Bedarf und so oft, dass die Erde gleichmäßig feucht bleibt, aber nicht vernässt und mit Wasser getränkt ist. Eine Düngung der Tulpenzwiebeln ist nicht erforderlich.

Nach etwa 7 bis 10 Wochen sollten die Zwiebeln 5 bis 10 cm lange Blätter entwickelt haben  Nun deckt man die Pflanzgefäße auf und gewöhnt die jungen Tulpen allmählich an das Licht und an etwas höhere Temperaturen. Gewässert wird weiterhin je nach Bedarf. Man hält die kleinen Tulpen in der Anfangszeit noch verhältnismäßig kühl, Temperaturen zwischen 14 und 16 °C sind ideal.

Wenn die Triebe dann mindestens 8 bis 12 cm hoch sind und die ersten Blütenknospen aus den Blättern herausgetreten sind, verträgt die Tulpe mehr zwar Wärme, bei kühleren Temperaturen halten sich die Blüten aber länger.

In Wohnungen kann man die Tulpen nur im ersten Jahr kultivieren. Man kann die Zwiebeln nach der Blüte ins Freiland verpflanzen. Dort können sie sich erholen und in späteren Jahren wieder blühen.

Krankheiten & Pflanzenschädlinge:
Tulpen  werden manchmal von Blattälchen befallen. Hin und wieder sollte man die Tulpen sorgfältig auf einen Befall mit diesen Nematoden / Fadenwürmern kontrollieren.
> Blattälchen

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Usambaraveilchen