Giftige Pflanzen im Garten

Viele Menschen haben eine gewisse Furcht vor giftigen Pflanzen und versuchen diese möglichst vollständig aus ihrem Garten zu entfernen. Eine gewisse Vorsicht gegenüber Giftpflanzen im heimischen Garten ist auch angebracht, insbesondere dann, wenn Kinder vorhanden sind, die mit den giftigen Pflanzen in Kontakt kommen könnten.

Um den eigenen Garten beruhigt genießen zu können, sollten sich Gartenbesitzer ausreichend über diese Thematik informieren. Nur durch eine gewisse Kenntnis über verschiedene Blüten und Pflanzen, lässt sich beurteilen, wie gefährlich die betreffenden Pflanzen für alle Lebewesen sind. Weitere Informationen zu Giftpflanzen und auch Listen von heimischen Gewächsen, die giftig sind, finden Interessierte zu Hauf im Internet.

Das ist beim Gartenbau zu beachten

Viele Hobbygärtner machen sich zahlreiche Gedanken darüber, welche Pflanzen sie anpflanzen und wie der Garten zur Blütezeit schlussendlich aussehen soll. Doch in manchen Fällen ist es mitunter nicht immer beeinflussbar, was im Garten wächst, so dass sich nicht selten zwischen den Blumenbeeten Unkraut oder giftige Pflanzen untermischen.

Gerade kleine Kinder finden die exotisch anmutenden Sträucher, Blumen oder Beeren oftmals sehr interessant und erkennen die Gefahr nicht. So kommt es jedes Jahr zu Vergiftungen durch eine zu hohe Dosierung an pflanzlichen Giftstoffen, die in der Regel in der Notaufnahme enden. Damit es gar nicht erst soweit kommt, empfehlen Experten, Kinder über mögliche Gefahren im Garten hinreichend aufzuklären und gegebenenfalls giftige Bepflanzungen zu entfernen.

Bei der Gartenplanung sollte vorab genau geklärt sein, wer den Garten größtenteils nutzt. Ist die Gartenfläche vor allem als Erholungsort für Erwachsene gedacht, die sich mit den verschiedenen giftigen Pflanzenarten gut auskennen, spricht nichts dagegen, gefährliche und exotische Pflanzenexemplare anzupflanzen. Wird der Garten hingegen häufig zur Spielwiese für Kinder und Haustiere, ist von einer solchen Bepflanzung dringend abzuraten. Generell gilt: Bei der Arbeit mit giftigen Bepflanzungen sind Gartenhandschuhe oberste Pflicht und jeglicher Hautkontakt sollte vermieden werden.

Schön aber gefährlich

Viele Giftpflanzen, die schnell Hautirritationen auslösen und bei Verzehr in der Regel zu Übelkeit und Verdauungsbeschwerden führen, sehen im Garten besonders schön aus. Sie bestechen häufig durch farbenfrohe Blüten oder schmackhaft aussehenden Früchten und sind dadurch bedingt bei vielen Gärtnern sehr beliebt.

Giftpflanzen können demzufolge den heimischen Garten durchaus verschönern, allerdings sollte die von ihnen ausgehende Gefährlichkeit stets berücksichtigt werden. Im schlimmsten Fall kann es durch den Verzehr einer Giftpflanze zu Lähmungserscheinungen und Herzrhythmusstörungen kommen. Zu den gefährlichsten Pflanzen zählen unter anderem:

All diese Pflanzen können bei einer hohen Dosierung zum Tod führen, so dass der Umgang mit ihnen auf äußerster Vorsicht basieren sollte.