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Asparagus / Pflanzen für Blumenampeln

Asparagus / Steckbrief

Wissenschaftl. Name: Asparagus
Deutscher Name: Zierspargel
Familie: Asparagaceae
Wuchshöhe: 20 bis 100 cm
Verwendung: Ampelpflanze, Blattschmuckpflanze
Schwierigkeit: pflegeleicht bis mittelschwer

pflegeleicht: Für Anfänger geeignet
mittelschwer: Erfahrung und durchschnittliche Pflegekenntnisse erforderlich
anspruchsvoll: Gute Grundkenntnisse der Zimmerpflanzenpflege sind zu empfehlen, diese können Sie hier nachlesen: Der grüne Daumen

Asparagus Pflege

Zu der Gattung Asparagus gehört nicht nur der bekannte essbare Küchenspargel Asparagus officinalis, sondern auch eine erhebliche Anzahl von weiteren Arten und Unterarten.

Asparagus wird meist wegen der hübschen, filigranen und fiedrigen Blätter in Zimmerkultur gehalten. Bei den Blättern des Asparagus handelt es sich um feingegliederte, leicht abgeflachte und umgewandelte Zweige. Man bezeichnet diese Blätter auch als Scheinblätter.

Die meisten Asparagus besitzen knollenartige Wurzeln zum speichern von Nährstoffen. Einige Arten haben dünne, ineinander verschlungene Triebe, andere Asparagus Arten wiederum gefiederte Wedel. Die Blüten der Pflanzen sind klein, recht unscheinbar und stark duftend. Den Blüten folgen rote, orangefarbene oder sogar purpurrote Beeren. Der im Zimmer kultivierte Asparagus wird allgemein als Zierspargel bezeichnet. Trotz der optischen Ähnlichkeit des Asparagus mit Farnen sind die Pflanzen nahe Verwandte der Liliengewächse.

Asparagus asparagoides: Dieser Asparagus ist eine Kletterpflanze mit glänzend ledrigen, 2 bis 3 cm langen Scheinblättern. Diese verankern sich kräftig, sich, wo immer sie Halt finden.

Asparagus asparagoides "Myrtifolius" ist eine Unterart des Asparagus asparagoides. Diese Sorte bildet kleinere Blätter und wächst nicht so kräftig wie die eigentliche Art Asparagus asparagoides.

Asparagus densiflorus ist unter diesem Namen als Zimmerpflanze nicht sehr bekannt. Diese Asparagus Art stellt aber die ursprüngliche Art dar, aus der vielfältige Züchtungen mit hübsch gefiedertem Laub hervorgegangen sind.

Asparagus "Meyeri" ist ein aufrecht wachsendes Spargelkraut mit fuchsschwanzartigen Wedeln, die bis zu 50 cm lang und 8 cm breit werden können.

Asparagus "Sprengen" Dieser Zierspargel ist wahrscheinlich die bekannteste Asparagus Art. Die Triebe dieser Pflanzen sind herabhängend und werden bis zu 1 m lang. Sie sind spärlich mit 1 bis 3 cm langen, nadelförmigen Scheinblättern besetzt. Meist entspringen diese Scheinblätter zu dritt einem Knoten. Asparagus Sprengen stellt die ideale, robuste Ampelpflanze für Hängekörbe dar.

Asparagus "Sprengen Nanus" ist eine Zwergform mit feinfiedrigen Blättern, gut für kleinere Behältnisse in engeren Räumlichkeiten geeignet.

Asparagus "Sprengen Robustus" ist eine sehr robuste und starkwüchsige Sorte die sehr gut für die Zimmerkultivierung geeignet ist.

Asparagus falcatus, eine Kletterpflanze mit verholzten, sehr langen Trieben, tragt schmale, 5 cm lange Scheinblätter.

Asparagus setaceus, auch bekannt unter der Bezeichnung Asparagus plumosus, wächst mit drahtigen Stielen und einer flach verzweigten Krone aus 1 cm langen Scheinblättern. Asparagus setaceus wird im Handel auch als Federspargel bezeichnet.

Asparagus setaceus "Nanus" ist die hübsche kleinwüchsige Form des Asparagus setaceus.

Asparagus setaceus "Robustus" erreicht die Größe des Asparagus setaceus, ist jedoch robuster und in der Kultivierung nicht so empfindlich wie die ursprüngliche Sorte. Ältere Zerrspiegel dieser Art bilden Ranken aus, die bis zu 1,4 m Länge erreichen können. Diese Triebe sind anfangs meist kahl. Erst später wachsen die attraktiven, kleinen, hellgrünen Scheinblätter.

Licht / Standort

Der Asparagus benötigt in allen Sorten einen hellen Standort ohne direkte Sonnenbestrahlung. Ausschließlich die milde Wintersonne wird von den Asparagus Arten gut vertragen. In der kräftigen Sommersonne vergilben die hübschen Fiederblätter des Asparagus. Während des Sommers kann man den Asparagus im Garten oder auf der Terrasse an einen lichten Standort unter Bäumen oder einen anderen ähnlich abgeschatteten Platz stellen.

Gießen

Asparagus wir während der Hauptwachstumszeit reichlich gegossen. Der Topfballen sollte durchgehend feucht bleiben. Staunässe und Wasser im Untersetzter ist aber zu vermeiden. In der winterlichen Ruhepause schränkt man das Gießen ein; der Topfballen sollte oberflächlich antrocknen, darf aber nicht vollständig austrocknen, da der Asparagus bei Ballentrockenheit seine Blätter abwirft.

Temperatur

Alle Asparagus gedeihen gut bei üblichen Zimmertemperaturen. Die untere Temperaturgrenze beträgt bei diesen Pflanzen etwa 13 °C.

Erde / Substrat

Für den Asparagus verwendet man eine Mischung auf der Basis von Komposterde.

Vermehren der Pflanze

Asparagus vermehrt man im Frühling durch Teilung der Wurzelstöcke. Hierfür entfernt man die überschüssige Erde von den Wurzelknollen und zerschneidet diese dann mit einem scharfen Messer. Die Wurzelteile werden in kleine Töpfe mit einer handelsüblichen Blumen- oder Einheitserde gepflanzt. Die frisch eingesetzten Teilstücke des Zierspargels werden wie ältere Exemplare weiterkultiviert.

Die Vermehrung eines Asparagus durch Samen ist ebenfalls möglich. Der Samen des Asparagus keimt gut in einem zimmerwarmen Raum, die Triebe der Pflanzen entwickeln sich jedoch anfangs sehr schwach.

Umtopfen

 Im zeitigen Frühjahr wird der Asparagus bei Bedarf in größere Gefäße umgetopft oder geteilt. Zwischen der Erde und dem Topfrand sollte man genügend Platz lassen, denn die dicken, kräftigen Wurzeln des Asparagus drücken die Erde kräftig nach oben.

Düngen / Nährstoffbedarf

In der Hauptwachstumszeit wird der Zierspargel / Asparagus alle 14 Tage mit Flüssigdünger gedüngt. Während der Wintermonate düngt man die Pflanzen nicht.

Pflanzenschädlinge & Pflegefehler

Der Befall mit Schmierläusen / Wollläusen wird beim Asparagus öfter beobachtet. Das kleine, weiße, an Wattebäusche erinnernde Gespinst der Schmierläuse ist gut auf den Blättern der befallenen Pflanzen zu erkennen. > Schmierläuse bekämpfen / Symptome erkennen

Schildläuse erkennt man bei genauem Hinsehen leicht an den hoch gewölbten, festen Rückenschildern. Da die Schildläuse aufgrund ihrer Färbung jedoch gut getarnt sind, werden sie schnell übersehen. Man sollte seine Pflanzen deshalb regelmäßig und sorgfältig untersuchen. > Schildläuse bekämpfen / Symptome erkennen

Weiterführende Themen  

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