Farn 1: Licht und Temperatur
Farn 2: Gießen und Luftfeuchtigkeit
Farn 3: Farne richtig düngen
Farn 4: Erde und umtopfen
Farn 5: Farnpflanzen vermehren
Kulturanleitungen Farne:
Adiantum | Asplenium | Blechnum | Cyrtomium | Davallia | Nephrolepis | Pellaea | Phlebodium | Phyllitis | Platycerium | Polystichum | Pteris
Bild: Nephrolepis cordifolia
Foto: Ixitixel
Lizenz: GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Bild: Polystichum setiferum
Foto: Kurt Stueber
Lizenz: GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Farnpflanzen sind als nicht blühende Blattpflanzen besonders attraktiv wenn sie ein üppiges und kräftiges Wachstum haben.
Das richtige Düngemittel für einen solch üppigen Wuchs der Farne beinhaltet eine höhere Konzentration an Stickstoff als Phosphat und Kali. Im handel findet man stickstoffreiche Volldünger, der in flüssiger Form verabreicht werden kann. Um Verbrennungen der empfindlichen Wurzeln zu vermeiden, düngt man die Farne stets in einer schwachen Konzentration.
Wie oft man seinen Farn düngen muss, hängt von der verwendeten Erde ab. Ein in Torferde kultivierter Farn wird bei gutem Wachstum etwa alle 14 Tage gedüngt. Bei einem in Komposterde kultivierten Farn ist eine Düngergabe pro Monat ausreichend. In den wachstumsschwachen Wintermonaten werden die Düngergaben in größeren Abständen verabreicht, und vollständig ruhende Farne werden gar nicht gedüngt.
Farne sind Humuswurzler, deshalb sind sie salzempfindlich und die Konzentration des Düngers darf nicht zu hoch gewählt werden. Meist ist eine Düngerkonzentration von 50% der Herstellerangaben vollkommen ausreichend.
Es ist besonders wichtig, die Erde nach einer Düngergabe nicht austrocknen zu lassen. Sie sollte über einige Tage lang einen mittleren Feuchtigkeitsgrad aufweisen, damit die Nährstoffe des Düngers von den Wurzeln der Farne aufgenommen und zu den oberirdischen Teilen der Pflanze weitertransportiert werden können
Wenn man beim Umtopfen eine spezielle Erdmischung zum Umtopfen und Einpflanzen von Farnen herstellt, sollte man dieser eine organische Grunddüngung beigeben.
Organische Düngemittel wie Hornspäne, Blutmehl oder Knochenmehl zersetzen sich in der Erdmischung langsam. Auf diese Weise geht man sicher, dass keine zu hohe Salzkonzentration an den Wurzeln der Farne entsteht.
Der durch die Mikroorganismen entstehende Zersetzungsprozess wird Mineralisierung genannt. Eine solch langsame Mineralisierung gibt den Farnen für einen längeren Zeitraum ständig geringe, aber für die gesunde Entwicklung der Farne meist ausreichende Nährstoffe.
Bei dieser Form der Langzeitdüngung darf man den Farnen keine zusätzlichen Düngergaben mit Volldünger verabreichen.
Erde und umtopfen eines Farnes