Ruprechtskraut - Storchschnabelgewächse (Geraniaceae) Ruprechtskraut, Foto: Eruendil, Lizenz: GFDL
Die jedem bekannten Geranien auf unseren Terrassen, Balkonen und Fensterbänken gehören zur Gattung Pelargonium, eine Pflanzengattung die in den gemäßigten Gebieten Europas nicht wild vorkommt.
Der Name Pelagonium leitet sich von dem griechischen Wort pelargos (Storch) ab. Der in der deutschen Sprache verwendete Name Storchschnabel hat sich aber für die in Mitteleuropa mit annähernd zwanzig unterschiedlichen Arten vertretenen Gattung Geranium behauptet, obwohl sich dieser Name von dem griechischen Wort geranos (Kranich) ableitet.
Beiden Gattungen gemeinsam ist jedoch das Aussehen der Frucht, die aus sich jeweils aus fünf Fruchtblättern zusammensetzen und die Form eines langen Schnabels bilden. Bei den reifen Samen reißen die Fruchtklappen plötzlich nach oben auf und schleudern ihren Inhalt weg.
Ab dem 7. Jahrhundert soll der Gebrauch dieser Heilpflanze empfohlen worden sein. haben. Das recht unangenehm riechende Ruprechtskraut enthält als Hauptwirkstoff einen chemisch noch nicht ausreichend erforschten Bitterstoff. Das Ruprechtskraut hat vor allem blutstillende, stopfende und wundheilende Eigenschaften.
Hier findet man das Ruprechtskraut Das Ruprechtskraut wächst in fast allen Gebieten Europas bis in Höhenlagen von etwa 1600 m. Diese Heilpflanzen bevorzugen schattige Lagen mit stickstoffreichen Untergründen. Das Ruprechtskraut ist oftmals auf Geröllhalden, in Wäldern und an altem Gemäuer zu finden.
Eigenschaften der Heilpflanze Das Ruprechtskraut wirkt antidiabetisch, blutstillend, gegen Durchfall, harntreibend, krampflösend, tonisch und wundheilend.
Ruprechtskraut, Foto: Pethan, Lizenz: GFDL
Wirksame Pflanzenteile In der Naturheilkunde benutzt man von dem Ruprechtskraut die gesamte Pflanze ohne ihre Wurzeln. Das Ruprechtskraut kann frisch oder getrocknet verwendet werden. Zum Trocknen bündelt man diese Heilpflanze und hängt sie kopfüber an einen luftigen schattigen Ort.
Inhaltsstoffe des Ruprechtskraut Bitterstoffe, Geranin, Gerbstoffe, ätherisches 01, Harz, Vitamin C
Anwendung der Heilpflanze Das Ruprechtskraut wird in der Naturheilkunde innerlich und äußerlich angewendet.
Anwendungen mit dem Ruprechtskraut in der Naturheilkunde finden Sie unter folgenden Stichworten: Angina, Augen, Blutung, Brust, Diabetes, Durchfall, Hautflechte, Mundschleimhaut, Nierenentzündung, Wunden.
Obwohl die Anwendung mit Heilkräutern oft eine positive Wirkung auf Beschwerden haben, sollte man vor der Heilpflanzenanwendung immer Rücksprache mit einem Arzt halten. Disclaimer
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