Jubaea chilensis / Honigpalme - Kulturanleitung & Pflege der Palmen

Winterharte Palmen | «Jubaea chilensis / Honigpalme»
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Jubaea chilensis

Die aus Chile stammende Honigpalme gilt als sehr robust und winterhart. Die bis zu 27 m hoch wachsende Palme wird in ihrer Heimat zur Gewinnung von Palmwein, Zucker und Palmhonig benutzt. Die Honigpalme gedeiht gut in gemäßigten Zonen mit mildem Klima. Dem grauen Stamm der Jubaea chilensis entwachsen die weit ausladenden, bis zu 5,5 m langen Fiederblätter. Die walnussgroßen Früchte dieser Palme sind gelb gefärbt. Die Samen sind hartschalig, essbar und ähneln im Geschmack ein wenig der Kokosnuss.

Pflege der Palme - Jubaea chilensis

Licht / Standort

Die im Freien gepflegten Palmen dieser Gattung sollten einen vollsonnigen Standort bekommen.

Gießen / Wässern

Vom Frühling bis zum Herbst wird die Jubaea chilensis gleichmäßig gegossen, so dass der Wurzelballen vollständig, bis zum Grund feucht ist. Zwischen den Wassergaben sollte die oberste Schicht der Erde jedoch etwas abtrocknen. Das kann in sehr heißen Sommerwochen bereits 2 bis 3 Tage später, in den milderen Jahreszeiten erst nach einer Woche oder noch später der Fall sein. Auch die Menge des Gießwassers und der Gießrhythmus schwanken sehr stark, abhängig von der Topf- und der Pflanzengröße. Im Winter schränkt man das Gießen ein. Die Gießhäufigkeit ist stark von den Temperaturen abhängig. Zwischen den Wassergaben lässt man das Substrat zu 2/3 abtrocknen.

Temperatur & Frostbeständigkeit

Die Honigpalmen wachsen gut bei normalen, mitteleuropäischen Temperaturen. Eine im Freien kultivierte, an raues Klima gewöhnte Honigpalme, gilt als frostbeständig bis -15 °C. Die Jubaea chilensis ist sehr robust, kurzzeitig werden auch noch stärkere Fröste vertragen. Geeignete Schutzmaßnahmen bei starken, anhaltenden Frösten finden Sie hier:

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Vermehren der Pflanze

Man kann die Honigpalmen durch die Aussaat frischer Samen im zeitigen Frühjahr vermehren. Die Aussaat erfolgt bei einer Temperatur von mindestens 18 °C. Die Keimung dauert etwa 2 bis 3 Monate. Palmensamen sind im Fachhandel und über das Internet erhältlich.

Erde / Substrat

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Jubaea Chilensis benötigt einen lehmigen und sandigen Boden mit einem Zusatz von etwas etwas Kies, Blähtonbruch oder Lavagranulat. Torf- oder Humuserde ohne Zusätze eignen sich nicht, da ein solches Substrat zusammensackt und eine Drainage und Belüftung der Wurzeln nicht mehr gewährleistet ist.

Umtopfen

Je nach Wachstum setzt man die Jubaea chilensis im Frühjahr in ein etwas größeres Pflanzgefäß um. Dabei kann man auch die alte Erde vorsichtig entfernen und durch neues Substrat ersetzen. Generell sollte man für Palmen möglichst hohe Pflanzgefäße, Töpfe oder Kübel verwenden. Die Pfahlwurzeln der Palmen wachsen senkrecht nach unten, dafür benötigen sie ausreichend Platz. Wenn sich die oberen Wurzeln der Palmen aus dem Pflanzgefäß herausdrücken, wird es für die Wurzelstruktur zu eng. Spätesten zu diesem Zeitpunkt sollte man seine Jubaea chilensis in ein größeres, höheres Gefäß umtopfen.

Rückschnitt der Palme

Da die Spitze der Palme der einzige Vegetationspunkt ist, darf man die Spitzen nicht beschneiden. Die braun werdenden Blätter der Palme dürfen erst nach dem vollständigen eintrocknen von der Palme entfernt werden. Hierfür schneidet man den Blattstiel vorsichtig an der Basis ab. Dabei achtet man darauf, das ein kleines Stück des Stiels, etwa 3 cm,  am Stamm bleibt.

Düngen / Nährstoffbedarf

Zu Beginn der Wachstumsphase im Frühling gibt man alle zwei Wochen einen handelsüblichen Flüssigdünger. Als Alternative zum regelmäßigen Flüssigdünger arbeitet man einen Langzeitdünger in die obersten Substratschichten ein.

Hinweise zur Palme

Palmen, die an lichtarmen Standorten überwintert werden, dürfen im Frühling nicht direkt in das pralle Sonnenlicht gestellt werden. Die harte UV Strahlung kann die Blätter der Palmen verbrennen. Eine solche Verbrennung ist an braunen, unregelmäßigen Flecken der Blätter zu erkennen. Um die Palme an das Sonnenlicht zu gewöhnen, stellt man sie  1 bis 2 Wochen an einen halbschattigen Platz. Etwas Sonne in den Morgen- oder Abendstunden ist in dieser Zeit ausreichend. Nach dieser Eingewöhnungsphase kann man die Palme an ihren endgültigen Standort stellen.

Pflanzenschädlinge & Pflegefehler

Wenn das Substrat der Jubaea chilensis im Sommer zu lange austrocknet und auch im Winter, besonders bei zu trockener Heizungsluft, neigen Palmen zu einem Befall durch Spinnmilben, Schildläusen oder Wollläusen. Ein regelmäßiges Abbrausen oder Besprühen mit lauwarmem Wasser hilft einem Schädlingsbefall vorzubeugen.

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