Tierische Pflanzenschädlinge
Grundlagen zu den Schädlingen
Bekämpfung der Schädlinge
- Älchen | Wuzelälchen
- Älchen | Blattälchen
- Blattläuse
- Cyclamenmilben
- Dickmaulrüssler
- Gewitterfliege
- Minierfliegen
- Rote Spinne
- Schmierläuse / Wollläuse
- Schildläuse
- Spinnmilben
- Springschwänze
- Trauermücken
- Thripse
- weiße Fliege
Pflanzenkrankheiten
Grundlagen der Pflanzenkrankheiten
Bekämpfung der Krankheiten
- Blattfleckenkrankheit
- Echter Mehltau
- Grauschimmel
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- Schwarzbeinigkeit
- Stamm- und Wurzelhalsfäule
- Viruserkrankungen
Rote Spinnen
Smartse
Bestimmte Rechte vorbehalten
Rote Spinnen erreichen eine Größe von 0,3 bis 0,6 mm. Ohne Lupe oder Mikroskop kann man diese Pflanzenschädlinge nur schwer erkennen. Der Körper einer roten Spinne ist elliptisch geformt. Je nach jahreszeit schwankt die Farbe der roten Spinne hellgrün, orange oder zinnoberrot. Das Weibchen einer roten Spinne kann im Laufe ihres Lebens zwischen 50 und 150 Eier in kleinen Gruppen auf den Unterseiten der Blätter legen. Nur bei größeren Gruppierungen und mit einer Lupe kann man die kugelig geformten, weißen, etwa 0,1 mm kleinen Eier erkennen.
Bei einem Befall mit der roten Spinne sind die befallenen Blätter mit einem feinen Gespinst überzogen. Besonders deutlich sind bei der genaueren Untersuchung kleine helle bis gelblich weiße Flecken zu erkennen. Bei stärkerem Befall mit der roten Spinne ändert sich die Farbe der Blätter von grün zu gelb und graugün bis kupferbraun.
Ampelopsis / Scheinrebe, Anthurium / Flamingoblume, Aphelandra / Glanzkölbchen, Aspidistra / Schusterpalme, Begonia / Begonie, Campanula / Glockenblume, Ceropegia / Leuchterblume Cissus / Klimme, Coleus / Buntnessel, Crassula / Dickblatt, Dizygotheca / Fiederaralie, Fatsia japonica, Zimmerkalla, Ficus / Gummibaum, Fuchsia / Fuchsien, Gardenia / Gardenien, Hedera / Efeu, Hibiscus / Eibisch, Hoya / Wachsblume, Peperomia / Zwergpfeffer, Primula / Primeln, Saintpaulia / Usambaraveilchen, Sinningia / Gloxinie und Zantedeschia / Zimmerkalla
Symptome der roten Spinne
SB_Johnny
Bestimmte Rechte vorbehalten
Bei einem stärkeren Befall der Pflanzen mit der roten Spinne sollte man die Pflanzen lauwarm duschen, dabei die Blätter auch gut auf den Blattunterseiten abspülen.
Diese mechanische Reinigung reduziert das Schädlingsaufkommen, für eine erfolgreiche Bekämpfung ist das jedoch noch nicht ausreichend.
Zur Bekämpfung der roten Spinne stehen im Handel zahlreiche Pflanzenschutzsprays zur Verfügung: Pflanzenspray Hortex D, Bio Myctan Spinnmilbenfrei, Spruzit Schädlingsfrei, Schädlingsfrei Neem, Neudosan Neu oder Lizetan Plus Zierpflanzenspray.
Besonders Niemprodukte wirken bei der roten Spinne recht zuverlässig. Auch sogenannten Akarizide haben sich bei der Bekämpfung dieser Pflanzenschädlinge bewährt.
Generell ist eine mehrmalige Behandlung mit verschiedenen Sprays sehr zu empfehlen. Die rote Spinne entwickelt schnell eine Resistenz gegen Gifte, aus diesem Grund ist die Behandlung mit unterschiedlichen Mitteln imi Abstand von etwa 14 Tagen anzuraten.
Biologische Bekämpfung der roten Spinne
Bei starkem Befall und in Gewächshäusern können Raubmilben zur Bekämpfung der roten Spinne eingesetzt werden.