|
Beaucarnea
Begonia
Beloperone
Billbergia
Blechnum
Bougainvillea
Brassia
Browallia
Brunfelsia
Bertolonia
|
 |
Begonie - Begonia
Die Gattung Begonia zählt mehr als 1000 Arten und Hybriden mit
sehr unterschiedlichen Formen, Färbungen und Wachstumsarten.
Einige Arten sind wegen ihrer schönen Blätter oder wegen der
schönen Blüten als Zimmerpflanzen beliebt. Eine Gemeinsamkeit
fast aller Begonien Gattungen ist wechselständige Wuchs und
asymmetrische Blätter.
Da die Gattung Begonia sehr umfangreich ist, teilt man sie in
mehre Gruppen ein:
a) Begonien mit normalem Wurzelwerk (Blattbegonien)
b) Begonien mit dicken, kriechenden Rhizomen (Erdstämmen)
c) Begonien
knollenbildend mit fleischigem verdicktem
Speicherorgan am Ende des Stammes
Da die Bedürfnisse der Begonien mit normalen Wurzeln und mit
Rhizomen fast gleich sind, haben wir diese in der folgenden
Pflegeanleitung zusammengefasst. Die Gruppe c) wird gesondert
aufgeführt:
> Begonien knollenbildend
Licht: a), c) Pflanzen die wegen ihrer schönen Blüten
gehalten werden, benötigen einen
hellen Standort und morgens
oder nachmittags einige Stunden Sonnenlicht.
Pflanzen mit schönem und farbigem Blattwerk brauchen ebenfalls
einen hellen Standort, benötigen aber nicht unbedingt direkte
Sonneneinstrahlung.
Gießen: Während der Wachstumsperiode
gießt man die Pflanzen
regelmäßig, zwischen den einzelnen Wassergaben darf die oberste
Schicht des Topfballens leicht antrocknen. In der Ruheperiode gibt man nur
soviel Wasser, daß die Erde nicht vollständig austrocknet.
Temperatur: Die Pflanzen kommen während der
Wachstumsphase mit
normalen Zimmertemperaturen
sehr gut zurecht. Während der Ruheperiode eignen sich
Temperaturen zwischen 16 und 18°C.
Vermehrung: Begonien mit normalen Wurzeln vermehrt man
durch 8 bis 10cm lange Stecklinge von Trieben ohne Blüten.
Hierfür entfernt man an der Basis des Stecklings vorsichtig das
untere Blatt und steckt den Trieb in ein Gemisch aus gleichen
Teilen scharfem Sand und Torf. Das vorherige eintauchen der
Schnittstelle in ein Bewurzelungshormon ist zu empfehlen. Der
Steckling wird bis zur Wurzelbildung nur sehr sparsam gegossen
- ist die Erde zu feucht, so neigen die Stecklinge zur Fäulnis.
Begonien mit Rhizomen vermehrt man durch Teilung der Rhizome.
Die Teilstücke werden wie die vorher beschriebenen Stecklinge
behandelt. Falls kein geeignetes Rhizom zur Verfügung steht, ist
auch die oben beschriebene Vermehrung durch Blattstecklinge
möglich.
Beide Arten von Begonien können auch durch Samen vermehrt
werden. Man beachte bei dieser Vermehrung, die winzig kleinen
Samen nicht mit Erde zu bedecken. Ein vermischen der Samen mit
etwas feinem Sand und aufstreuen auf die Anzuchterde hat sich
aber bewährt.
Erdmischung: Die Pflanzen gedeihen gut in normaler
handelsüblicher Blumenerde.
Dünger: Die Pflanzen werden nur während der Hauptwachstumsphase alle
14 Tage mit
Flüssigdünger nach Herstellerangaben gedüngt.
Besonderheit: Begonien vertragen im allgemeinen keine
trockene Luft. Luftbefeuchter oder wassergefüllte Schalen helfen
die Luftfeuchtigkeit im zu erhöhen. Einige Begonien neigen zum
Befall mit echtem Mehltau. Erste Zeichen sind kleine mehlige
Flecken an den Blättern, Blattstielen oder Trieben der Begonie.
Durch vorbeugendes Einsprühen der Begonie in regelmäßigen
Abständen kann man dem Mehltau vorbeugen.
weiter geht es mit: Begonien knollenbildend
|