Tetrastigma Thunbergia Tibouchina Tillandsia Tolmiea Trachycarpus Tradescantia Trichocereus Tulipa
deutsche Pflanzennamen: Tulpen
Usambaraveilchen
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UsambaraveilchenSaintpaulia (Usambaraveilchen) gehören wegen Ihrer farbenprächtigen Blüten und der kräftig gefärbten Blätter zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Neben den 10 natürlichen Arten dieser Gattung gibt es unzählige Hybriden von Usambaraveilchen. Werden die Usambaraveilchen unter den für diese Pflanze richtigen Bedingungen kultiviert, so wachsen und blühen sie das ganze Jahr hindurch.
Alle Usambaraveilchen bilden nur ein flaches Wurzelsystem aus. Die in Rosetten angeordneten, rundlich ovalen, mittel bis dunkelgrünen Blätter entwickeln sich aus sehr kurzen fleischigen, hellgrünen Stengeln.
Bei den blühreifen Usambaraveilchen entspringen aus den Blattachseln die an der Spitze vielzahlig verzweigten Blütenschäfte mit in lockeren Trugdolden sitzenden Blüten. Die reinen Arten der Saintpaulia haben einfache, ungefüllte Blüten, während die meisten Hybriden und Sorten gefüllte und halbgefüllte Blüten bilden.
Die Farbe der Blüten erstreckt sich von Weiß über zahlreiche Blauschattierungen bis zu Rosa und Rot. In der Mitte der Blüten stechen jedoch stets die goldgelben Staubbeutel ins Auge.
Mittlerweile kann man unter Hunderten von Sorten der Usambaraveilchen wählen. Besonders in den USA werden diese Pflanzen sehr gerne gezüchtet. In Europa ist die Vielzahl nicht ganz so groß, aber man findet im Handel etwa 40 bis 60 Sorten.
Wenn man ein Usambaraveilchen unter guten Bedingungen kultiviert, blühen und gedeihen die Pflanzen das ganze Jahr hindurch.
Kulturanleitung Saintpaulia
Licht: Usambaraveilchen benötigen einen hellen Standort ohne direkte Sonnenbestrahlung. Einige Stunden abgeschwächtes oder indirektes Sonnenlicht ist den Pflanzen aber zuträglich. Sehr gut wachsen die Usambaraveilchen auch unter künstlicher Beleuchtung.
Gießen: Usambaraveilchen gießt man mäßig, der Topfballen wird nur leicht feucht gehalten. Vor der jeweils nächsten Wassergabe lässt man die oberste Schicht der Erde leicht antrocknen. Da Usambaraveilchen von Natur aus in Humus wurzeln, lieben die Pflanzen keinen Kalk. Zum Gießen verwendet man deshalb am besten Regenwasser. Werden Usambaraveilchen zu nass gehalten, so neigen die Pflanzen zur Wurzelfäule.
Temperatur: Die Usambaraveilchen gedeihen bei Temperaturen zwischen 18 und 24 °C. Liegen die Temperaturen über oder unter diesem Bereich, so stellen die Usambaraveilchen das Wachstum vorübergehend ein. Bei der Pflege der Usambaraveilchen sollte man für eine hohe Luftfeuchtigkeit sorgen. Ein mit Kieseln und Wasser gefüllter Untersetzter leistet hierbei gute Dienste.
Vermehrung: Usambaraveilchen vermehrt man am besten durch Blattstecklinge. Siehe Vermehrung von Zimmerpflanzen
Erdmischung: Für Usambaraveilchen nimmt man handelsübliche Blumenerde auf Torf- oder Kompostbasis. Auch eine Mischung zu gleichen Teilen aus diesen beiden Komponenten eignet sich für die Pflanzen hervorragend.
Umtopfen: Usambaraveilchen gedeihen sehr gut, wenn sie in kleinen Töpfen gehalten werden. Man sollte die Usambaraveilchen erst dann umtopfen, wenn das alte Pflanzgefäß vollkommen durchwurzelt ist. Äußere, beim Umtopfen beschädigte Blätter, sollte man durch einen kräftigen Ruck seitwärts abreißen. Das abschneiden beschädigter Blätter ist nicht zu empfehlen, da Reste des Stieles faulen und die Usambaraveilchen mit Pilzen und Bakterien infiziert werden können.
Dünger: Vom Frühjahr bis zum Herbst düngt man die Usambaraveilchen alle 14 Tage mit einem Volldünger in schwacher Konzentration. Während des Winters stellt man das Düngen ein. Eine Ausnahme bilden die unter künstlicher Beleuchtung wachsenden Usambaraveilchen. Diese Pflanzen kann man ganzjährig düngen.
Krankheiten & Pflanzenschädlinge: Usambaraveilchen neigen zum Befall mit Blattälchen. Hin und wieder sollte man die Usambaraveilchen sorgfältig auf einen Befall mit diesen Nematoden / Fadenwürmern kontrollieren.
Die Usambaraveilchen sind auch anfällig für den Befall mit Schmierläusen / Wollläusen, Blattläusen oder Cyclamenmilben.
Zu kaltes Gießwasser oder direktes Sonnenlicht kann zu Chlorophyllschäden führen. Man erkennt dies an gelben Ringen oder Flecken an den Blättern. Hier geht es weiter im Pflanzenlexikon:Wachsblume |