Hibiscus - Kulturanleitung & Pflege

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Hibiscus

Einige Arten der großen Gattung Hibiscus werden nicht nur im Garten sondern auch in Wohnungen kultiviert. Bei den Hibiscus Arten handelt es sich um reich verzweigte Sträucher, die 2 m Höhe erreichen können, sofern man die Pflanzen nicht durch kräftigen Rückschnitt in Grenzen hält.

Hibiscus rosa-sinensis, Chinesischer Roseneibisch, Chinarose  bildet etwa 10 bis 15 cm breite, dunkelkarminrot gefärbte Blüten. Es gibt zahlreiche Sorten, einige mit fünf Blütenblättern, andere mit mehreren; die Blüten dieser Hibiscus Arten können weiß, gelb, rosarot, orangerot oder rot gefärbt sein.

Die Staubgefäße bei den fünfblättrigen Blüten sind zu einer röhrenförmigen, meist leicht nach oben gebogenen Säule zusammengewachsen. Die Staubfäden bei den gefüllten Blüten werden meist aus einem lockeren Büschel gebildet

Kulturanleitung Hibiscus

Licht:  Man kultiviert den Hibiscus an einem hellen Standort mit ein wenig Sonne in den Morgen- oder Nachmittagsstunden. Die Pflanzen sollten aber nicht der kräftigen Mittagssonne ausgesetzt werden.

Gießen:  In der Hauptwachstumszeit wässert man den Hibiscus gleichmäßig, die oberste Schicht der Erde lässt man zwischen den Wassergaben abtrocknen. Während der Ruheperiode wird der Hibiscus gerade so viel gegossen, dass der Wurzelballen nicht austrocknet.

Temperatur: Vom Frühling bis zum Herbst sind normale Raumtemperaturen geeignet, der Hibiscus stellt dann keine besonderen Ansprüche an die Temperaturverhältnisse. Während der zwei-bis dreimonatigen Winterruhe senkt man die Temperatur auf etwa 13 °C.

Vermehrung: Im zeitigen Frühjahr kann man einen Hibiscus mit 10 bis 15 cm langen Kopfstecklingen vermehren. Man schneidet einen Steckling direkt unterhalb eines Blattknotens ab, entfernt dann die unteren Blätter und setzt den Steckling in ein Gemisch aus gleichen Teilen Torf und Sand. Über das Pflanzgefäß stülpt man einen Plastikbeutel oder man stellt es in einen beheizten Vermehrungskasten an einen nicht sonnigen aber hellen Platz. Das Substrat wird bis zur Bewurzelung nur schwach gegossen, die Anzuchterde sollte nur leicht feucht sein.

Man wartet bis die Pflanze sich kräftig bewurzelt hat, dies sollte bei einem Hibiscus nach etwa 3 Monaten der Fall sein, und topft den Steckling dann in ein größeres Pflanzgefäß um.

Erdmischung: Man verwendet für die Kultivierung einer Hibiscus ein humoses, lockeres Gemisch aus ein wenig Sand und Komposterde.

Umtopfen: Jedes Frühjahr werden die Hibiscus in etwas größere Pflanzgefäße umgesetzt, bis die gewünschte Maximalgröße erreicht ist.

Dünger: Zur Zeit des Hauptwachstums verabreicht man einem Hibiscus alle zwei Wochen einen kalireichen Flüssigdünger.

Hinweise: Im zeitigen Frühjahr schneidet man alle zu dicht gewachsenen Triebe aus und kürzt die Triebe und Zweige des Hibiscus auf etwa 15 cm Länge.

Krankheiten & Pflanzenschädlinge:

Blattläuse
Der Hibiscus wird manchmal von Blattläusen befallen. Hin und wieder sollte man die Pflanzen sorgfältig auf einen Befall mit diesen Pflanzenschädlingen kontrollieren.
> Blattläuse bekämpfen

Rote Spinne
Bei einem Befall mit der roten Spinne sind die befallenen Blätter des Hibiscus mit einem feinen Gespinst überzogen. Bei einer  genaueren Untersuchung sieht man kleine helle bis gelblich weiße Flecken. Bei stärkerem Befall mit der roten Spinne ändert sich die Farbe der Blätter von grün zu gelb und graugün bis kupferbraun.
> Rote Spinne bekämpfen / Symptome erkennen

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