1. Symptome erkennen, bevorzugte Pflanzen der Spinnmilben
2. Bekämpfung der Spinnmilben
Spinnmilben
Rasbak
Bestimmte Rechte vorbehalten
Spinnmilben erreichen eine Größe von 0,5 bis 1mm. Die Farbe der Spinnmilben schwankt zwischen blassgrün, gelblichgrün, orange, rotbraun oder hellgrün, eine Spinnmilbe hat 8 Beine, die Augen sind als zwei rote Punkte am Kopf zu erkennen. Körper und Beine einer Spinnmilbe sind mit kleinen Borsten bewachsen. Mit Ihren stechenden und saugenden Mundwerkzeugen zapfen die Spinnmilben bevorzugt die Unterseiten der Blätter an.
Spinnmilben vermehren sich rasend schnell
Spinnmilben vermehren sich unter guten Bedingungen recht schnell, ein Weibchen dieser Pflanzenschädlinge legt in ihrem Leben einige hundert Eier an der Unterseite der Blätter. Nach etwa 3 Tagen schlüpfen die Larven, nach 6 bis 15 Tagen sind entwickeln sich die Insekten zu fortpflanzungsfähigen Tieren.
Trockene, warme Heizungsluft bietet ein ideales Klima, hier fühlt sich eine Spinnmilbe richtig wohl.
Zimerpflanzen mit Spinnmilben
Paramecium
Bestimmte Rechte vorbehalten
Symptome beim Befall mit Spinnmilben
Nur die gemeine Spinnmilbe bildet die fast jedem Pflanzenfreund bekannten feinen Gespinste. Diese Spinnweben sind besonders gut an den Blattachseln und gebuchteten Blatträndern zu erkennen. Durch Einsprühen mit Wasser werden die Gespinste besonders deutlich sichtbar.
Nicht alle Spinnmilben bilden Gespinste
Gewächshausspinnmilben, Orchideenspinnmilben und Kakteenspinnmilben bilden keine Gespinste.
Leichte Sprenkel an den Blättern
Spinnmilben aller Arten saugen den Zellsaft aus den Epidermiszellen der Pflanzenblätter. Die betroffenen Blätter erscheinen beim genaueren hinsehen gelblichweiß bis leicht siberfarben. Im Anfangsstadium wirkt ein von Spinnmilben befallenes Blatt zart gesprenkelt. Bereits stark geschädigte Blätter beginnen sich graubraun zu verfärben. Im Endstadium vertrocknet das Blatt vollständig.
Die Spinnmilben saugen bevorzugt den Pflanzensaft auf der Blattunterseite, meist in der Nähe der Blattadern. Bei einem starkem Befall mit Spinnmilben sind die Insekten auf der gesamten Blattspreite anzutreffen.
Eine einfache Untersuchungsmethode
Um einen Befall mit Spinnmilben bereits im Anfangsstadium nachzuweisen benutzt man ein feines, weißes Papiertaschentuch. Mit diesem reibt man die Unterseite der verdächtigen Blätter ab. Ist die Pflanze von Spinnmilben befallen, so erkennt man die abgestreiften Insekten an leicht schlierigen Streifen, bzw. kleine gelbe, rot oder rotbraune Punkten. Eine genauere Untersuchung mit einer Lupe kann dann Gewissheit bringen.
Bevorzugte Pflanzen der Spinnmilben
Spinnmilben sind nicht besonders wählerisch, sie befallen zahlreiche unterschiedliche Pflanzen.
Gemeine Spinnmilben bevorzugen
Abutilon / Schönmalve, Aspargus / Zierspargel, Aspidistra / Schusterpalme, Campanula / Glockenblume, Cissus / Klimme, Chlorophytum / Grünlilie, Coleus / Buntnessel, Cyprus / Zypergras, Ficus / Feigenbaum, Fuchsia / Fuchsie, Gardenia / Gardenie, Hedera / Efeu, Hibiscus / Eibisch, Pelargonium / Geranien, Primula / Primeln, Rhododendron / Alpenrose und Rosa / Rosen
Gewächshausspinnmilben bevorzugen
Ampelopsis / Scheinrebe, Anthurium / Flamingoblume, Aphelandra / Glanzkölbchen, Begonia / Begonie, Campanula / Glockenblume, Cissus / Klimme, Coleus / Buntnessel, Crassula / Dickblatt, Dizygotheca, Fatsia japonica / Zimmeraralie, Ficus / Gummibaum, Fuchsia / Fuchsie, Gardenia / Gardenie, Hedera / Efeu, Hibiscus / Roseneibisch, Hoya / Wachsblume, Peperomia / Zwergpfeffer, Primula / Primeln, Saintpaulia / Usambaraveilchen, Sinningia / Gloxinie und Zantedeschia / Zimmerkalla / Weihnachtssterne
Kakteenspinnmilben bevorzugen
Cereus, Chamaecereus, Echinokaktus, Echinocereus, Ferocactus, Lobivia, Mammillaria, Rebutia, Schlumbergera
Orchideenspinnmilben bevorzugen
Cattleya, Cymbidium, Dendrobium, Grammatophyllum, Laelia, Miltonia, Oncidium, Phalaenopsis, Rhynchostylis
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