Primeln - Kulturanleitung & Pflege der Zimmerpflanzen

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deutsche Pflanzennamen:
Palmlilie
Pantoffelblume
Passionsblumen
Peitschenkaktus
Peperoni
Pfeffer
Pfeifenputzer
Pfeilblatt
Pfennigbaum
Pfeilwurz
Primeln
Purpurtute

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Primeln

Obwohl einige mehrjährige Primula (Primeln) sehr gute Topfpflanzen sind, werden sie oftmals nur einjährig gezogen und nach der Blüte weggeworfen. Will man eine Primel weiterkultivieren, so stellt man sie an einen kühlen, hellen und luftigen Standort. Fast alle frostempfindlichen Primeln blühen im späten Winter und zeitigen Frühjahr - bei einigen Sorten treten die Blüten aber auch zu anderen Jahreszeiten auf. Jeweils etwa sechs bis zehn der trichter- oder tellerförmigen Blüten bilden Dolden oder Quirle an aufrecht stehenden Schäften, die sich zwischen den Blättern entwickeln.

Kulturanleitung Primeln

Licht: Die Primeln kultiviert man an einem hellen Standort mit einigen Stunden täglicher Sonnenbestrahlung.

Gießen: Man wässert die Primeln reichlich und hält den Topfballen gleichmäßig feucht, vermeidet aber stauende Nässe und entfernt nach dem Wässern überschüssiges Wasser aus dem Unterteller.

Temperatur: In Blüte übergehende Primeln stehen am besten bei Temperaturen zwischen 10 und 14 °C. Höhere Temperaturen lässt die Primeln schnell verblühen. Kultiviert man die Primeln in wärmeren Räumen, so sollte man für eine höhere Luftfeuchtigkeit sorgen. Dafür kann man die Primeln täglich mit einem feinen Wassernebel einsprühen oder man stellt die Pflanzgefäße in mit Wasser und Kieselsteine gefüllte Untersetzer.

Vermehrung: Am besten zieht man neue Primeln aus Samen heran.

Erdmischung: Am besten eignet sich für die Kultivierung der Primeln ein Erde auf Kompostbasis, der man etwas Rindenmulch zusetzt. Primeln liebrn generell eine lockere, humose Erdmischung.

Dünger: Sobald die ersten Blütenschäfte zwischen den Blättern der Primeln erscheinen und auch während der Blütezeit düngt man alle zwei mit einem phosphorreichen Blütendünger.

Hinweise: Die Blütezeit der Primeln kann man verlängern, indem man verwelkte Blüten sofort entfernt.

Will man die Primeln ein zweites Jahr weiterkultivieren, sorgt man im Sommer für einen gut belüfteten, kühlen und leicht schattigen Standplatz und wässert die Primeln gerade so viel, dass der Topfballen nicht austrocknet. Besonders günstig ist ein Standplatz im Freien auf einem schattigen Balkon oder an einem schattigen Platz im Garten. Im zeitigen Herbst entfernt man dann vorsichtig die vergilbten und abgestorbenen Blätter der Pflanze, topft die Primeln in frische Erde und regt die Primeln durch leicht gesteigerte Wassergaben zu neuem Wachstum an. Leider lassen sich nicht alle Sorten mehrjährig kultivieren. Am besten probiert man die einfach Weiterkultivierung aus.

Magnesiummangel kann bei jungen Primeln zum vergilben der Blätter führen. In einem solchen Fall gießt dann mit einer Lösung aus Magnesiumsulfat. Mischungsverhältnis: In einem Liter Wasser werden 8 Gramm  Magnesiumsulfat gelöst.

Krankheiten & Pflanzenschädlinge:

Blattälchen
Primeln neigen zum Befall mit Blattälchen

Dickmaulrüssler
Leider findet auch der Dickmaulrüssler die Fuchsien recht schmackhaft, die typischen Frassspuren des Dickmaulrüsslers sind jedoch leicht an den Blättern der Pflanzen zu erkennen.

Die Larven des Dickmaulrüsslers sind schwerer zu entdecken, oft bemerkt man sie nur wenn die Pflanze bereits stark geschädigt ist, oder wenn sich die Käfer entwickeln und die Frassspuren sichtbar werden.
> Dickmaulrüssler bekämpfen / Frassspuren erkennen

Gewitterfliegen
Die Primel ist manchmal auch Wirt für die Larven der Gewitterfliegen.

Die Larven ernähren sich bis zum Schlüpfen von jungen Trieben, sich neu entwickelnden Blättern und den Knospen der Blüten. Der Schaden an der Pflanze wird meist erst nach dem Öffnen der befallenen Blätter und Blüten entdeckt.
> Gewitterfliegen bekämpfen / Symptome erkennen

Hier geht es weiter im Pflanzenlexikon:

Purpurtute