Wandelröschen - Kulturanleitung & Pflege der Zimmerpflanzen

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Wandelröschen

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Pflanzenlexikon W - Wandelröschen

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Wandelröschen

Die Pflanzen der Gattung Lantana (Wandelröschen) gehören zu den niedrig wachsenden Sträuchern, die man besonders wegen ihrer kleinen, duftenden und hübschen Blüten schätzt. Der Gattung Lantana sind viele Arten, zugehörig, in Wohnungskultur blühen jedoch nur die Lantana camara Hybriden. Bei regelmäßigem Rückschnitt und der richtigen Pflege kann man die Wandelröschen über mehrere Jahre hinweg kultivieren. In unseren gemäßigten Klimabereichen eignen sich die Wandelröschen auch gut für Terrassen oder Balkonkästen.

Kulturanleitung Wandelröschen

Licht: Der Standort eines Wandelröschen sollte hell und mit täglich mindestens drei Stunden direkter Sonneneinstrahlung sein. Wandelröschen, die zu wenig Sonnenlicht bekommen, bilden keine Blüten aus. Die Wandelröschen vertragen ohne Probleme auch die pralle Sonne, in Balkonkästen und in Pflanzschalen im Freien fühlt sich die Pflanze richtig wohl.

Gießen: Vom Frühling bis zum Herbst gießt man die Wandelröschen reichlich. Man achte aber darauf, dass die Topferde nicht total vernässt. Während der Ruhezeit gibt man den Wandelröschen gerade so viel Wasser, dass die Erde nicht vollständig austrocknet.

Temperatur: Während der Hauptwachstumsphase kann die Pflanze bei normalen Wohnungstemperaturen oder aber auch im Freien kultiviert werden. Für die Zeit der Winterruhe stellt man die Wandelröschen an einen etwas kühleren Ort bei etwa 10 °C stellen. 

Vermehrung: Im zeitigen Frühjahr kann man die Wandelröschen mit etwa 7 cm langen Kopfstecklinge vermehren. Man schneidet einen Steckling direkt unterhalb eines Blattknotens ab, entfernt dann die unteren Blätter und betupft die Schnittstelle mit einem Bewurzelungshormon. Den so vorbereiteten Steckling setzt man in ein Gemisch aus gleichen Teilen Torf und Sand. Über das Pflanzgefäß stülpt man einen Plastikbeutel oder man stellt es in einen Vermehrungskasten an einen nicht sonnigen aber hellen Platz. Das Substrat wird bis zur Bewurzelung nur schwach gegossen, die Anzuchterde sollte nur leicht feucht sein.

Nachdem sich die Stecklinge in zwei bis drei Wochen bewurzelt haben, deckt man sie auf, gießt die jungen Pflanzen vorsichtig und gibt ihnen alle zwei Wochen einen Flüssigdünger in schwacher Konzentration. Sobald der neue Austrieb etwa 5 cm lang ist, stellt man die Pflanzen in die direkte Sonne. In diesem Stadium werden nun alle Triebe entspitzt, um die Wandelröschen zu einem buschigem Wachstum anzuregen. Im zeitigen Frühjahr des nächsten Jahres versetzt man die Jungpflanzen in größere Töpfe mit Komposterde und behandelt sie wie ausgewachsene Exemplare.

Recht einfach ist auch die Vermehrung der Wandelröschen durch Aussaat im zeitigen Frühjahr, doch erhält man dann keine in Farbe und Form einheitlichen Nachkommen.

Erdmischung: Man verwendet eine lockere Erde auf Kompostbasis.

Umtopfen: Sobald die Wurzeln der Wandelröschen durch das Wasserabzugsloch wachsen oder an der Erdoberfläche erscheinen, topft man die Wandelröschen in größere Pflanzgefäße um. Generell sollte man die Topfgröße klein halten, die Wandelröschen blühen am besten in einem Topf, der eher etwas zu klein erscheint.

Dünger: Während der Hauptwachstumszeit verabreicht man alle zwei Wochen einen handelsüblichen Flüssigdünger.

Hinweise: Junge, aus Stecklingen herangezogene Wandelröschen blühen meist reicher als bereits ältere Pflanzen. Aber auch die älteren Pflanzen behalten ihre Form und ihre Blühfreude, wenn man die Triebe der Pflanzen im späten Winter oder zeitigen Frühjahr bis auf eine Länge von etwa 10 cm zurückschneidet.

Das Wandelröschen wird gerne von der weißen Fliege befallen, die in großer Zahl an den Blättern auftreten.

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