Tierische Pflanzenschädlinge
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Weiße Fliege
Agricultural Research Service
Lizenz: Public Domain
Weiße Fliegen erreichen eine Größe von 2 bis 3 mm. Die weiße Fliege zählt zu den Läusen, sie sind mit den Schildläusen verwandt. Im Gegensatz zu diesen besitzt die weiße Fliege jedoch Flügel, damit kann sie sich schnell über die Pflanzen ausbreiten.
Die Weibchen der weißen Fliege reproduzieren sich schnell, im Laufe ihres Lebens legt dieser Pflanzenschädling etwa 500 Eier.
Nach etwa 4 Wochen sind die kleinen, gelblich grün gefärbten Larven ausgewachsen und ihrerseits fortpflanzungsfähig.
Die ursprüngliche Heimat der weißen Fliege sind die tropischen Gebiete, ideale Bedingungen bietet man diesen Insekten bei Temperaturen über 23 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von über 70 %.
Die ausgewachsenen Tiere und die Larven der weißen Fliege saugen Pflanzensaft aus den Blättern, überwiegend sind sie auf den Blattunterseiten zu finden.
Weiße Fliege
Rasbak
Lizenz: Public Domain
Die mit der weißen Fliege und deren Larven befallenen Blätter erkennt man an einer gelben Sprenkelung. Werden die ausgewachsenen Tiere gestört, so fliegen sie auf.
Im fortgeschrittenen Stadium verliert die Pflanze ihre Vitalität und die befallenen Blätter sterben und fallen ab.
Durch die von den Insekten abgesonderte Fructose, dem sogenannten Honigtau, bilden sich auf den befallenen Pflanzen oftmals auch Rußtaupilze. Die von diesen Pilzen befallenen Stellen sind schwarz gesprenkelt oder fleckig schwarz gefärbt.
Die weiße Fliege befällt gerne Farne: Adiantum, Blechnum, Cyrtomium, Nephrolepis, Pellaea, Phyllitis, Platycerium und den Polystichum
Weitere bevorzugte Zimmerpflanzen sind: Hibiscus / Hibiskus, Impatiens / Fleißiges Lieschen, Pelargonium / Geranien, Primula / Primeln, Rhododendron / Azaleen
Weiße Fliege
gaucho
Lizenz: Public Domain
Gute Erfolge bei er Bekämpfung der weißen Fliege erzielt man mit Gelgstickern. Die Flugfähigen, ausgewachsenen Insekten bleiben daran kleben und können sich nicht mehr fortpflanzen.
Im Handel sind auch zahlreiche, gegen saugende Insekten zugelassene, Präparate erhältlich. Zur Bekämpfung der Larven eignen sich besonders gut systemisch wirkende Mittel. Bei solchen Präparaten wird der für die weiße Fliege schädlich wirkende Wirkstoff über die Wurzeln der Pflanze aufgenommen. Man steckt die Insektizidstäbchen in die Pflanzenerde, über den Saftstrom der Pflanze gelangt der Wirkstoff an alle vegetativen Stellen der Pflanze.
Bei systemisch wirkenden Sprays wird der für die Insekten giftige Wirkstoff über die Blätter der Pflanze aufgenommen, so kann er sich in dem Saftstrom verteilen und alle saugenden Parasiten erreichen.
Biologische Bekämpfung der weißen Fliege
Die weiße Fliege kann mit im Handel erhältlichen Schlupfwespen und der Erzwespe bekämpft werden.
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