Elefantenfuß

Efeutute
(Epipremnum)

Deutscher Name: Efeutute, Tongapflanze, Goldranke
Wissenschaftl. Name: Epipremnum aureum, Epipremnum pinatum
Familie: Aronstabgewächse (Araceae)
Wuchshöhe: je nach Kletterhilfe bis 3 m Höhe
Verwendung: Blattschmuckpflanze, Ampelpflanze
Schwierigkeit: pflegeleicht

Die Efeutute ist eine Pflanzenart aus der Familie der Aronstabgewächse (Araceae). Ursprünglich stammen die Efeututen aus den tropischen und subtropischen Gebieten. Mittlerweile sind diese hübschen und pflegeleichten Pflanzen als Zimmerpflanzen sehr verbreitet. Zu ihrer Verbreitung hat außer ihrer attraktiven Erscheinung auch die unkomplizierte Pflege und die sehr leichte Vermehrung durch Stecklinge beigetragen.

Von Freunden der Süßwasseraquaristik werden Efeututen gerne zur Verbesserung der Wasserqualität genutzt, indem man sie ins Aquarium wurzeln lässt. Die Pflanze entzieht dem Aquarienwasser schädliche Phosphate und Nitrate. Beliebtheit erfreut sich die Efeutute auch bei Freunden der Terraristik. Obwohl die Efeututen sehr anpassungsfähig gegenüber verschiedenen Kulturbedingungen sind, fühlen sie sich bei tropischen Verhältnissen am wohlsten.

Steckbrief / Beschreibung

Im Handel sind zahlreiche bunte Zuchtformen der Efeututen unter Epipremnum "variegata" erhältlich. Die Blattfärbungen sind gestreift und gemustert in den Farben weiß, gelb und hellgrün.

Die Efeutute kann gut als Ampelpflanze gepflegt werden, in der freien Natur wächst sie jedoch als Kletterpflanze die eine Höhe von über 20 m erreichen kann. Wenn man den Efeututen in der Wohnungskultur eine geeignete Kletterhilfe anbietet, kann man sehr schöne und dichte Wuchsbilder oder Umrankungen von Regalen und Fenstern erreichen.

Zur Gattung Epipremnum gehören nur einige Arten. In botanischen Gärten kann man oftmals die Epipremnum mirabile sehen. Diese stattliche Kletterpflanze ist auch unter dem Namen Tongapflanze bekannt.

Efeutute (Epipremnum aureum)

Epipremnum aureum, die eigentliche Efeutute, wächst ebenfalls als Kletterpflanze mit gelb grün gefärbten Trieben. Diese Sorte ist mit verschiedenen Hybriden in Wohnungen sehr verbreitet und beliebt. Die hellgrün gefärbten Blätter weisen eine goldgelbe unregelmäßig gestreifte und gefleckte Musterung auf. Während junge Pflanzen dieser Art relativ kleine Blätter, mit einer Länge von etwa 10 cm bilden, können die Blätter älterer und großer Exemplare eine Länge von bis zu 50 cm und eine Breite von etwa 40 cm erreichen.

Epipremnum aureum "Golden Queen" ist an Trieben und Blättern fast gänzlich goldgelb gefärbt. Die Wuchsform entspricht der Epipremnum aureum.

Epipremnum aureum "Marbel Queen" hat cremeweiß gefärbte Triebe, Blattstiele mit grüner Zeichnung und weiße in das cremefarbene übergehende Blätter mit kräftigen grünen Streifen und Flecken. Die Wuchsform entspricht der Epipremnum aureum.

Epipremnum aureum "Wilcoxii" wächst mit grünen Blättern und gelber, sich deutlich abgrenzender Musterung. Die Efeutute reagiert unterschiedlich auf die allgemeinen Wachstumsfaktoren, insbesondere die Lichtverhältnisse können die Größe und Färbung der Pflanze erheblich beeinflussen.

Epipremnum aureum, Foto: KENPEI, Bestimmte Rechte vorbehalten

Standort / Licht

Efeututen pflegt man an einem halbschattigen bis hellen Standort. Die Pflanze verträgt schwächere Lichtverhältnisse und Schatten, die Blätter verlieren dann aber ihre attraktive Zeichnung. Je stärker eine Sorte marmoriert ist, umso mehr Licht benötigt sie für ein gesundes Wachstum. Ideal sind nach Osten- oder Westen ausgerichtete Blumenfenster.

Auch Südfenster kommen als Standort in Frage, die kräftige Sonne sollte aber durch Gardinen, vorgestellte Pflanzen oder ähnliches abgeschwächt werden. Dicht vor einem Südfenster wachsende Bäume oder Büsche erfüllen meist die gleiche Funktion, sofern sie nicht die kräftige Mittagssonne direkt durch das Fenster scheinen lassen.

Da die Efeutute unter guten Wuchsbedingungen meterlange Triebe ausbildet, eignet sich diese Kletterpflanze gut zum begrünen von Wänden und Spalieren. Die Triebe der Efeututen durchwachsen auch lichtärmere Zonen innerhalb eines Raumes. In diesen Gebieten verlieren die Blätter ihre Marmorierung und wachsen nur grün gefärbt. Sobald der Trieb wieder in eine lichtstarke Zone hineinwächst, färben sich die dort bildenden Blätter wieder in den Ursprungsfarben. Die Blätter in den dunklen Zonen behalten jedoch ihre grüne Färbung.

Pflanzen bleiben nur gesund und vital, wenn ihre Lichtbedürfnisse erfüllt werden. Kenntnisse über die Lichtstärke, angegeben in Lux, geben Auskunft ob der Standort hell genug ist. Pflanzen mit geringem Lichtbedarf benötigen immer noch mindestens 500 bis 600 Lux. Zimmerpflanzen für sehr helle Standorte brauchen 1600 Lux und mehr.

Himmelsrichtung, Jahreszeit, Verglasung und vor der Wohnung stehende Bäume und Büsche reduzieren die Lichtstärke schnell um 30 bis 70%. Bereits 2 bis 3 Meter hinter einem hellen Fenster kann es bereits zu dunkel für die meisten Topfpflanzen sein. Auch zu viel Licht ist für zahlreiche Zimmerpflanzen schlecht, es muss abgeschattet werden oder man ändert den Standort.

Lichtmangel Symptome

  • Lange, helle zum Licht wachsende Triebe, weiter Blattabstand und bleiches, aufgehelltes Laub
  • Schlaffer, nicht stabiler Wuchs
  • Dünne, blassgrüne, durchscheinende Blätter
  • deutlich zu kleine Blätter, weiche Triebe
Standort finden

Sicherheit über die Lichtstärke erhält man nur mit einem Luxmeter. Dieses wichtige Hilfsmittel finden Sie hier:

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Lesetipp: So findet man den richtigen Standort
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Gießen / Wässern

In der Vegetationsperiode, zwischen Oktober und März, gießt man die Efeututen mäßig.

Pflanzen mäßig gießen

Mäßiges Gießen

  1. Vor dem Gießen lässt man die oberste Schicht des Substrates, bis in eine Tiefe von ca. 2 cm antrocknen. Die Fingerprobe funktioniert gut. Wenn sich die oberste Schicht des Substrats gut trocken anfühlt, wird gegossen.
  2. Beim Gießen gibt man soviel Wasser, dass der Ballen gleichmäßig feucht aber nicht mit Wasser gesättigt ist.
  3. Sobald die ersten Tropfen Wasser aus dem Abzugsloch laufen gießt man nicht mehr weiter. Überschüssiges Wasser wird nach ca. 20 Minuten abgeschüttet.

Wer die Pflanze von unten bewässern möchte, gibt ein wenig Wasser in den Untersetzer und wartet bis alles aufgesogen wurde. Dies widerholt man je nach Topfgröße mehrmals. Es sollte kein Wasser in dem Untertopf stehenbleiben.

 

Große Efeututen benötigen viel Wasser, der Gießrhythmus ist darauf einzustellen. Um die Luftfeuchtigkeit für die Pflanzen zu erhöhen, sollte man die Efeututen regelmäßig mit zimmerwarmem, kalkfreiem Wasser besprühen.

Efeututen vertragen keine Staunässe oder Ballentrockenheit. Überschüssiges Wasser muss frei ablaufen können oder nach dem Gießen aus dem Übertopf abgeschüttet werden, denn Staunässe führt schnell zur Wurzelfäule.

Als Gießwasser und zum Besprühen nimmt man für die Efeututen weiches, abgestandenes und zimmerwarmes Wasser. Idealerweise verwendet man sauberes, bei Bedarf gefiltertes Regenwasser.

Wann, wie viel und wie oft gegossen wird kann nicht generell beantwortet werden. Das sorgt, besonders bei unerfahrenen Pflanzenfreunden für Unsicherheit. Man sollte es sich aber auch nicht zu schwer machen.

Grundsatz beim Gießen

Wenn man sich nicht sicher ist, sollte man lieber etwas weniger als zu viel Gießen. Die wenigsten Zimmerpflanzen gehen an Trockenheit ein, meistens werden sie zu Tode gewässert.

Weshalb wird zu viel gewässert ?

Wenn eine Pflanze schlapp aussieht, greifen viele Hobbygärtner zuerst zur Gießkanne. Dies ist der mit Abstand häufigste Pflegefehler. Bei schlaffen Pflanzen sollte man nicht wässern ohne die Erde zu prüfen, denn sehr oft ist nicht der Wassermangel an einer siechenden Pflanzen schuld.

Zum Prüfen des Feuchtigkeitsgehalts fühlt man zuerst mit einem Finger oder dem Handrücken ob sich das Substrat feucht anfühlt. Besteht weiterhin Unsicherheit, so zerreibt man einige Erdkrümel zwischen den Fingern. Feuchte oder trockene Erde kann man so gut unterscheiden. Vor und nach dem Gießen sollten Sie das Pflanzgefäß kurz anheben, so bekommen sie ein Gefühl für das Gewicht und recht schnell auch für den Feuchtigkeitsgehalt des Topfballens.

Große Pflanzgefäße erfordern einen Feuchtigkeitsmesser. Damit kann man in der Topfmitte schnell und zuverlässig die Feuchtigkeit ermitteln. Das Messgerät ist preiswert zu erstehen und er gehört zu jeder Grundausrüstung eines Pflanzenliebhabers.

Messgeräte und Bodentester

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Weshalb sterben Pflanzen bei zu viel Wasser?

Eine schlapp aussehende Pflanze kann oft kein Wasser aufnehmen, weil sie bereits über einen längeren Zeitraum hin zu stark vernässt war. Dadurch ist zu wenig Sauerstoff in der Erde und die Wurzeln werden faulig. Die zerstörten Wurzeln können kein Wasser mehr aufnehmen und die Pflanze wird schlapp. Ein Zeichen von Wassermangel, aber nicht durch zu wenig Gießen sondern wegen der verfaulten Wurzeln. Jetzt hilft nur noch schnelles Austopfen der Pflanze, alle Wurzeln von der vernässten Erde säubern, abgestorbene und verfaulte, schwarze Wurzeln abzupfen und abschneiden. Dann wird die Pflanze in frische Erde eingetopft und bis zur Bildung neuer Wurzeln, etwa 1 bis 2 Monate sparsam gegossen. Mit etwas Glück erholt sich die Pflanze.

So verhindert man das Wurzelsterben

Gießen Sie nie vorbeugend oder auf Verdacht. Erst die Erde auf Feuchtigkeit kontrollieren, dann Gießen. Alles nach dem Wässern im Untersetzer oder Übertopf stehenbleibende Wasser muss spätestens nach 5 Minuten abgegossen werden. Falls man dies verpasst, können empfindlichere Pflanzen bereits nach 10 Minuten nicht wieder gut zu machende Wurzelschäden erleiden.

Was tun bei Ballentrockenheit ?

Wenn der Ballen mal völlig abgetrocknet ist, reicht einfaches Gießen, besonders bei kleineren Pflanzgefäßen, nicht aus. Der gesamte Topf muss solange vollständig bis zu Erdoberfläche in Wasser getaucht werden, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.

Lesetipp: Pflanzen reichlich, mäßig, sparsam gießen & der richtige Zeitpunkt zum Wässern
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Luftfeuchtigkeit

Eine hohe Luftfeuchtigkeit, 50 bis 65%, ist für alle Efeututen wichtig. Bei einer ausreichend hohen Luftfeuchtigkeit gedeihen die Pflanzen gesund und entwickeln sich prächtig, sofern auch die anderen Pflegebedürfnisse ausreichend erfüllt werden.

Bekommt eine Efeutute braune, vertrocknete Blattspitzen, so liegt dies meist an zu trockener Luft. Problematisch ist es, wenn die Pflanze während der Heizperiode in der Nähe eines Heizkörpers steht.

Bei Bedarf sollte man die Luftfeuchte erhöhen, hierfür eignen sich in der Nähe der Pflanze aufgestellte Luftbefeuchter (Über Amazon ab ca. 15 Euro) oder Verdunster für Heizkörper (ab ca. 8 Euro, Amazon).

Zusätzlich ist es hilfreich, eine Efeutute hin und wieder mit weichem, zimmerwarmem Wasser einzusprühen. Damit die Sprühdüse nicht verstopft verwendet man gefiltertes Regenwasser. Leitungswasser eignet sich nicht so gut, denn es hinterlässt im Laufe der Zeit oft Flecken auf den Blättern. Am besten funktioniert das Einsprühen mit einem kleinen Drucksprüher mit Schlauch und Lanze (ab ca. 10 Euro über Amazon).

Damit können die Blätter der Pflanze unproblematisch von allen Seiten, auch von unten besprüht werden, ohne den Topf drehen zu müssen. Dies ist bei empfindlichen Zimmerpflanzen wichtig, denn manche reagieren mit Knospen- oder Blattfall auf eine Änderung des Lichteinfalls. Einfache Handsprüher wie sie z.B bei Haushaltsreinigern verwendet werden, sind unpraktisch in der Verwendung und gehen meist schnell kaputt.

Überwintern / Ruheperiode

In der lichtarmen Jahreszeit, zwischen Oktober und März, sollte man die Wassergaben etwas reduzieren und die Oberfläche des Substrates stärker abtrocknen lassen. Ballentrockenheit sollte dabei vermieden werden. Das Gießen erfordert etwas Erfahrung, denn das Substrat muss im Inneren immer ein wenig feucht bleiben. Ein Feuchtigkeitsmesser zur Kontrolle ist dabei sehr hilfreich. Efeututen werden zwischen November und Februar nicht gedüngt.

Temperatur

Efeututen gedeihen bei normalen Wohnungstemperaturen. Höhere Temperaturen verlangen bei der Kultivierung dieser Pflanze auch eine erhöhte Luftfeuchtigkeit und stärkeres Gießen. Die Pflanzen vertragen im Winter auch auf 15 bis 17 °C abgesenkte Temperaturen. Efeututen sollten keinen Temperaturen unter 14 °C ausgesetzt werden. Die aus den tropischen Gebieten stammenden Pflanzen sind nicht kälteresistent.

Die zuträglichen Temperaturen sollte man nicht über- oder unterschreiten. Extreme Temperaturen und Temperaturschwankungen führen zu Hitze- oder Kältestress. Sind die Temperaturen über das zuträgliche Maß hinausgestiegen, äußert sich dies durch gelbe und verwelkte Blätter. Bei zu kalter Pflege oder nach einem kräftigem Kälteschock, z. B. durch übermäßiges Lüften im Winter, werden die Blätter weicher, schlaff und manchmal durchsichtig.

Lesetipp: Informatives über Temperatur, Zugluft, Heizkörper und Kälteschock
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Efeututen Vermehren

Efeututen bilden keine Ableger die man zur Vermehrung verwenden könnte. Man vermehrt eine Efeutute jedoch leicht und sicher mit Stecklingen.

 Ab dem Frühjahr bis zum Frühsommer wird die Efeutute mit 8 bis 15 cm langen Kopf oder Stammstecklingen vermehrt. Die Stammstecklinge benötigen zum erfolgreichen Austrieb mindestens 3 bis 4 Blattknoten. Ideal ist es, wenn man Stecklinge schneidet, die bereits Luftwurzeln ausgebildet haben. Man setzt den Steckling der Efeutute in ein Gemisch aus gleichen Teilen Torf und Sand. Über das Pflanzgefäß stülpt man einen Plastikbeutel oder man stellt es in einen Anzuchtkasten an einen nicht sonnigen aber hellen Platz.

Zur Bewurzelung benötigen die Efeututen eine Mindesttemperatur von 20 °C. Das Substrat wird bis zur Bewurzelung, die sich durch den ersten neuen Austrieb zeigt, nur schwach gegossen, die Anzuchterde sollte nur leicht feucht sein. Man wartet bis die Efeutute sich kräftig bewurzelt hat und topft die Stecklinge dann in Gruppen von 3 bis 6 Exemplaren in ein größeres Pflanzgefäß mit dem empfohlenen Erdgemisch um.

Alternativ kann man die Stecklinge in üblicher Größe auch mit der Schnittfläche in ein wassergefülltes Gefäß oder eine Flasche stellen. Normalerweise bilden sich schnell Wurzeln. Sobald diese eine Länge von 2 bis 3 cm erreicht haben, entnimmt man die Stecklinge dem Wasser und pflanzt sie in das empfohlene Erdgemisch um.

Lesetipp: So vermehrt man Zimmerpflanzen erfolgreich
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Erde / Substrat

Im Handel erhältliche Qualitätserden für Topfpflanzen haben alle wichtigen Eigenschaften um ein gesundes Wachstum der Efeututen zu gewährleisten. Wählen Sie eine lockere, mittelgrobe Erde mit ausreichend Nährstoffen aus. Für die Efeutute liegt, wie für die meisten Zimmerpflanzen, der geeignete ph-Wert zwischen 5,5 und 6. Auf dem Verpackungsaufdruck der Erde wird der ph-Wert (Säuregrad) angegeben.

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Efeututen Umtopfen

Die Efeutute wird bei Bedarf, wenn der Topfballen bereits kräftig durchwurzelt ist, im Frühling in größere Gefäße umgetopft. Wer die Efeutute in Blumenampeln kultivieren möchte, sollte 5 bis 8 Stecklinge in einem Pflanzgefäß heranziehen.

Zum Umtopfen wird die alte Erde aus den Wurzeln geschüttelt, und sämtliche abgestorbenen toten Wurzeln der Pflanze werden abgeschnitten. Auch lebende Wurzeln können bei Bedarf etwas gestutzt werden. Nach dem Umtopfen schützt man die Pflanzen 2 bis 3 Wochen vor direkter Sonnenbestrahlung. Eine gut umgetopfte Efeutute erholt sich schnell und wird bald weiterwachsen.

Lesetipp: Umtopfen der Zimmerpflanzen - Theorie & Praxis
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Düngen / Nährstoffbedarf

Vom zeitigen Frühjahr bis zum späten Herbst gibt man alle 14 Tage bis 3 Wochen einen Flüssigdünger nach Herstellerangaben. Eine Efeutute wird zwischen November und Februar nicht gedüngt.

Lesetipp: Richtiges Düngen der Zimmerpflanzen
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Kürzen / Schneiden der Efeututen

Eine Efeutute verträgt problemlos einen Rückschnitt. Der optimale Zeitpunkt liegt im zeitigen Frühjahr, die Pflanze kann aber auch zu jeder anderen Jahreszeit gestutzt werden.. Zu lange Triebe kürzt man maximal um 2/3 ihrer Länge. Das Schneiden der Triebe einer Pflanze die nicht verholzt sind macht man mit einem scharfen Messer. Verholzte Triebe beschneidet man immer mit einer Gartenschere.

Schädlinge, Pflegefehler & Hinweise

Eine Efeutute ist giftig. Dies gilt für Mensch und Haustier. Auf Vergiftungen mit der Efeutute können folgenden Symptome hinweisen: Übelkeit mit Schwindel, Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Hautausschlag (bei Berührung der Haut mit dem Pflanzensaft), Kopfschmerzen und sogar Ohnmacht. Bei einem Verdacht darauf, dass Pflanzensaft oder Teile der Pflanze verschluckt wurden, sollte man sofort ein Arzt beziehungsweise den Tierarzt aufzusuchen. Wichtig ist es, die Bezeichnung der Pflanze (Efeutute, Epipremnum) zu wissen, sodass die notwendige Therapie eingeleitet werden kann.

Erste Hilfe Maßnahmen und Notrufnummern haben wir Ihnen auf unserer Seite Vergiftung durch Pflanzen zusammengestellt. Besonders wichtig ist es, den Kindern einen richtigen Umgang mit Pflanzen zu vermitteln, denn eine ständige Kontrolle nicht möglich ist. Dies gilt besonders für verlockend aussehende Früchte, Blüten und Beeren. Beispiele für Giftpflanzen im Außenbereich sind Maiglöckchen, Oleander, Pfaffenhütchen, Eibe. In Wohnungen findet man beispielsweise Efeu, Dieffenbachia oder Wandelröschen.

Gelbe Blätter

Ursache für gelbe Blätter an der Efeutute ist entweder zu intensive Lichteinstrahlung oder eine Chlorose, hervorgerufen durch einen zu hohen Kalkgehalt der Erde und des Gießwassers. Auch Staunässe kann zu einer Chlorose führen. Eine Chlorose (Gelbsucht) tritt meist nur bei kalkfeindlichen Pflanzen auf.  Hilfe: Topfen Sie die Pflanze um und Gießen Sie mit entkalktem Wasser. Am besten eignet sich abgestandenes, zimmerwarmes Regenwasser.

Gelbe Blätter, Blätter aufgehellt, Blattadern auch hell

Bei diesem Symptomen, gelbe aufgehellte Blätter zusammen mit hellen Blattadern, leiden die Efeututen meist unter Eisenmangel. Hervorgerufen wird dies durch einen zu hohen pH-Wert der Erde. In der Regel ist dieser Mangel auf dauerhaft zu kalkhaltiges Gießwasser oder das falsche Kultursubstrat zurückzuführen. Topfen Sie die Pflanze um und Gießen Sie mit entkalktem Wasser. Am besten eignet sich abgestandenes, zimmerwarmes Regenwasser.

Vergilben und Vertrocknen der Blätter

Beim Auftreten gelber und vertrocknender Blätter, besteht der Verdacht auf Befall durch saugende Schädlinge, wie Blattläuse, Schildläuse, Rote Spinne oder Weiße Fliege. Abhilfe: Bekämpfung der Pflanzenschädlinge
Auch eine falsche Pflege der Pflanze kann die Ursache sein. Falls der Insektenbefall auszuschließen ist, lesen Sie die Pflegeanleitung der Pflanze und beachten Sie die Pflegevorschriften genau.

Verbleichen der Blätter

Wenn die Efeututen an einem vollsonnigen Standort gepflegt werden, bleichen die Blätter der Pflanzen aus. Hilfe: Den Standort der Efeutute wechseln. Der Platz sollte hell aber ohne Sonnenbestrahlung sein. Maximal verträgt eine Efeutute ein wenig Sonnenlicht in den Morgen- oder Abendstunden.

Flecken auf den Blättern

Große und unregelmäßige, gelbe, braune oder schwarze Flecken auf den Blättern einer Efeutute zeigen meist unzulängliche Kulturbedingungen oder Nährstoffmangel an.

Die Flecken an den Blättern der Zimmerpflanzen können klein und regelmäßig, groß und unregelmäßig, feucht und blasig aufgeworfen oder trocken und eingesunken sein. Das am häufigsten zu beobachtende Schadbild sind kleine, flache, rundliche und braune Flecken, die meist nach nachlässigem Wässern und Besprühen der Pflanze erscheinen. Auch falsches Düngen der Zimmerpflanzen kann zu Blattflecken führen.

Vergrünen melierter Blätter

Besonders die buntblättrigen Sorten der Efeututen "variegata" verlieren ihre gelbe, weiße, hellgrüne oder cremefarbene Blattfärbung wenn sie an einem zu dunklen Standort gepflegt werden. Hilfe: Den Standort der Efeutute wechseln. Der Platz sollte hell aber ohne direkte Sonnenbestrahlung sein. Maximal verträgt eine Efeutute ein wenig Sonnenlicht in den Morgen- oder Abendstunden. Ist der Standort jedoch mehrere Meter vom nächsten Fenster entfernt, reicht der Lichteinfall für die meisten Zimmerpflanzen bereits nicht mehr aus.

Staunässe

Bei fehlendem oder verstopftem Wasserabzugsloch kann schnell Wurzelfäule entstehen. Deshalb sollte man beim Umtopfen der Efeututen immer eine Schicht Kiesel oder Tonscherben auf den Topfboden legen. Falls bereits Schädigungen durch Staunässe aufgetreten sind, lässt man das Substrat einmal fast vollständig abtrocknen und gießt danach gemäß unserer Pflegeanleitung weiter.

Luftfeuchtigkeit

Während der winterlichen Heizperiode sollte man die Efeututen vor der trockenen Heizungsluft schützen. Wer die Möglichkeit hat sollte unter die Efeutute einen mit Kieseln und Wasser befüllte Schale mit einem möglichst großen Durchmesser stellen. Auch das Einsprühen der Pflanzen mit zimmerwarmem, kalkfreiem Wasser hilft der Pflanze mit trockener Zimmerluft zurechtzukommen. Bei langgestreckten, wuchernden Efeututen ist das Einsprühen aber nicht immer ganz einfach, da man schnell auch die Wände, Tapeten, Schränke und sonstiges Mobiliar mit einsprüht.

Schädlinge: Bei zu trockener Raumluft, vernässter Erde, zu wenig Lichteinfall oder durch andere Pflegefehler entstandener Vitalitätsschwäche der Efeututen neigen diese Pflanzen zu einem Befall mit Schmierläusen, Spinnmilben oder Thripse.

Hier können Sie Schadbilder und Symptome an ihrer Pflanze bestimmen und Gegenmaßnahmen ergreifen.

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Die Efeutute wurde sehr oft umbenannt und ist unter folgenden Bezeichnungen im Handel zu finden:  (Epipremnum aureum, Syn.: Epipremnum pinnatum (L.) Engl. 'Aureum', Pothos aureus Linden & André, Scindapsus aureus (Linden & André) Engl., Rhaphidophora aurea (Linden & André) Birdsey, Epipremnum mooreense Nadeaud).



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Efeututen Bilder 

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Efeutute Epipremnum pinnatum

Efeututen

Epipremnum pinnatum var.

Efeutute

Efeututen

Luftwurzeln
Epipremnum pinnatum
Foto: Sergei
Lizenz: GFDL

Efeutute Epipremnum pinnatum

Efeututen

Epipremnum pinnatum
Foto: Jerzy Opioła
Lizenz: GFDL

Efeutute

Efeututen

Epipremnum
Foto: Asabengurtza
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Efeutute

Efeututen

Epiphyllum hookeri
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Efeutute

Efeututen

Epipremnum aureum
Foto: Sergei
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