
Bild: Cyrtomium falcatum
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Foto: Blechnum spicant
Bild: C. A. M. Lindman
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Bild: Cyrtomium falcatum
Foto: Vieux jardin botanique de Göttingen
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Bild: Asplenium nidus
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Die Farne gehören zu den Blattpflanzen, sie unterscheiden sich von praktisch allen anderen Pflanzenarten durch Ihre Vermehrung mittels Sporen. Obwohl die Farnpflanzen zu mehreren unterschiedlichen Familien gehören, besitzen sie doch einige gemeinsame Merkmale. Farne sind weltweit verbreitet. Für uns Zimmergärtner sind besonders die Farne aus den klimatisch wärmeren Gegenden interessant, da sie sich sehr gut der gleichmäßigen Wärme unserer Wohnung anpassen.
Viele Farnarten gedeihen im Humus der sich in Bäumen ansammelt, ohne jedoch mit den Wurzeln in die Bäume einzudringen und diese zu schädigen. Diese Farne gehören zur Gruppe epiphytischen Pflanzen. Die terrestrischen Arten der Farne wachsen auf dem Boden und gedeihen besonders gut in der feuchten und schattigen Atmosphäre der Wälder.
Damit die Farne ihre wunderschönen Wedel kräftig ausbilden können benötigen sie eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die Farnwedel setzten sich aus Blattstielen und Blattspreiten zusammen. Je nach Art des Farnes gibt es erhebliche Unterschiede in der Form und der Größe der Wedel und Blattstiele.
Farne blühen nicht und bilden auch keine Samen aus. Farne vermehren sich durch Sporen. Auf der Unterseite von Farnwedeln findet man die Sporenkapseln. Sobald diese reif sind springen die Kapseln auf und geben die Sporen zur Vermehrung der Farne frei. Die Vermehrung von Farnen durch Teilung der Rhizome ist eine verbreitete Variante der Vermehrung in Zimmerkultur. Beispiel: Davallia
Adventivpflanzen zur Vermehrung der Farne
Einige Farnarten bilden an ihren Wedeln Adventivpflanzen aus. Diese kleinen Pflänzchen kann man hervorragend zur Vermehrung des Farnes benutzen. Die Wurzeln der Farne sind generell dünn und drahtig.
Farne benötigen kein direktes Sonnenlicht, sie geben an dunkleren und schattigen Standorten sehr dekorative Zimmerpflanzen ab. Plätze die aufgrund der Lichtverhältnisse für die meisten Zimmerpflanzen ungeeignet sind können für Farne durchaus geeignet sein. In einer warmen Umgebung mit noch geeigneten Lichtverhältnissen wachsen Farne ganzjährig und bilden neue Wedel aus. Als Ausnahme in der Zimmerkultur ist der unter dem Namen "Venushaar" bekannte Farn Adiantum zu benennen. Diese Farn Art benötigt eine Ruhezeit im Winter. In dieser Zeit ist das Wachstum des Farnes eingeschränkt.
Die zarten Wedel der Farne werden durch direktes Sonnenlicht versengt. Farne sollten immer einen schattigen Platz im Zimmer haben. Nur die flach einfallende Wintersonne, morgens oder abends kann dem Wachstum eines Farnes förderlich sein. Um ein gleichmäßiges und rundes Wachstum der Farne zu fördern kann man den Topf alle drei bis vier Tage um ein viertel drehen. Hierdurch wird der einseitige Wuchs, alle Wedel drehen sich zum Licht hin, vermieden.
Für die meisten Farne ist eine mittlere Raumtemperatur zwischen 18-25 °C ideal. Sollten die Temperaturen einmal unter 18 °C sinken, so ist dies auch kein Anlass zur Sorge. In der Regel vertragen die meisten Farne Temperaturen bis 9 °C ohne Schaden zu nehmen. Bis die Temperaturen wieder steigen stellen die Farne das Wachstum ein und gehen in eine Ruheperiode über.
Bei Temperaturen über 22 °C sollte man die Farne mindestens einmal pro Tag mit weichem, nicht kalkhaltigem Wasser fein besprühen. Wichtig ist zimmerwarmes und kein kaltes Wasser zu verwenden. Der Sprühnebel muss fein sein, große Wassertropfen führen zu Flecken oder Beschädigungen mancher Farnarten. Eine für Wassertropfen empfindliche Farnart ist z. B. Polypodium Aurea.
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