Gardenia Gasteria Geogenanthus Gesneria Gloriosa Grammatophyllum Graptopetalum Grevillea Guzmania Gymnocalycium Gynura
deutsche Pflanzennamen: Gardenien Gasterien Geldbaum Geleepalme Geranien Gesnerien Geweihfarn Glanzkölbchen Glockenblume Glockenheide Glücksklee Gloxinie Goldfruchtpalme Goldorange Granatbaum Grapefruit Grünlilie Gummibaum
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GlanzkölbchenDie Gattung Aphelandra, deutscher Name Glanzkölbchen, zählt etwa 85 Arten in den Tropen beheimateter Sträucher und Kräuter. Nur zwei dieser Pflanzenarten mit einigen Hybriden und Unterarten sind jedoch als Zimmerpflanzen bekannt. Beide Glanzkölbchen Arten werden etwa 35 bis 50 cm hoch und besitzen zugespitzte, längliche oder eiförmige elliptische Blätter. Die Zeichnung der Blätter ist elfenbeinfarbig auf dunkelgrün glänzendem Grund.
Im Frühjahr bilden die Glanzkölbchen Blütenähren aus, die aus gelben oder orange-gelben, mit vielen Blüten besetzten Deckblättern bestehen. Die Blütenähren treten endständig an den Trieben der Glanzkölbchen auf. Manchmal bilden sich aber noch weitere Ähren in den Bereichen der oberen Blattachseln. Die kleinen Blüten fallen nach wenigen Tagen von den Ähren ab, doch der hübsche Blütenstand bietet noch mehrere Wochen lang ein attraktives Bild. Zum Leidwesen vieler Pflanzenfreunde kann man die Glanzkölbchen nicht ganz leicht zur Blüte bringen. Zu einer Blüte der Pflanzen kommt es nur unter den richtigen Kulturbedingungen.
Die Glanzkölbchen eignen sich gut die Kultur in Glasgefäßen.
Aphelandra chamissoniana besitzt längliche, elliptisch geformte, 12-14 cm lange Blätter und einen endständigen Blütenstand mit gelben Deckblättern, die in einer stacheligen Spitze auslaufen.
Aphelandra squarrosa ist meist in der neueren Züchtung Aphelandra squarrosa var. louisae anzutreffen. Die Blätter dieser Glanzkölbchen werden bis 15 cm lang und biden breite, auffallende, gelbe oder orangegelbe Deckblätter.
Aphelandren 'Brockfeld', wächst sehr kompakt mit dunkelgrünen Blättern.
Aphelandren "Dania" bezaubert mit einer schmucken silberweißen Blattzeichnung. Diese Art ist jedoch am schwierigsten zum Blühen zu bringen.
Aphelandra "Fritz Prinsler" bildet stark kontrastreich gefärbte Blätter. Diese Art gilt als die eigentliche Urform der heutigen in Zimmerkultur gepflegten Sorten.
Kulturanleitung Glanzkölbchen
Licht: Glanzkölbchen benötigen einen hellen Platz ohne direkte Sonnenbestrahlung.
Gießen: Während der Hauptwachstumszeit wird das Glanzkölbchen reichlich gegossen, der Wurzelballen sollte gleichmäßig feucht gehalten werden. Während der kurzen Ruheperiode gießt man die Pflanze nur mäßig, die oberste Erdschicht darf leicht antrocknen. Ein durchtrocknen der Erde ist aber unbedingt zu vermeiden, da die Blätter der Glanzkölbchen sonst abfallen.
Temperatur: Solange die Glanzkölbchen in der Wachstumsphase sind sorgt man für hohe relative Luftfeuchtigkeit und Temperaturen über 18 °C. Die Töpfe können in wassergefüllte Schalen auf Kieselsteine gestellt oder in Torf, welcher feucht gehalten werden muss, eingesenkt werden. Direkt nach der Blüte wird der Pflanze eine kurze Ruheperiode an einem kühlen Standort geboten. Die Temperaturen dürfen in dieser Zeit 13 °C nicht unterschreiten.
Vermehrung: Ein Glanzkölbchen vermehrt man im späten Frühjahr durch 5 bis 8 cm lange Kopfstecklinge. Man steckt die Stecklinge in ein feuchtes Gemisch aus gleichen Teilen Torf und Sand. Dann stülpt man eine Plastikhaube über den Topf und stellt den Steckling an einen warmen, hellen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Zusätzliches Gießen bis zum anwurzeln der Stecklinge ist nicht oder nur selten erforderlich. Am besten sorgt man mit einem im Boden beheizten Anzuchtkasten ( > siehe Marktplatz ) für gleichmäßige Bodenwärme. In sechs bis acht Wochen sollten die Stecklinge sich bewurzeln.
Erdmischung: Für die Glanzkölbchen verwendet man ein Gemisch auf der Basis von Komposterde, dem auch Torfmull oder Lauberde zugesetzt wird. Bei Bedarf können die Pflanzen im Frühjahr in größere Töpfe umgesetzt werden. Die meisten Sorten der Glanzkölbchen gedeihen aber sehr gut in 12 bis 15 cm großen Töpfen.
Dünger: Ein Glanzkölbchen hat einen großen Bedarf an Nährstoffen. Man verabreicht den Pflanzen in der Hauptwachstumszeit wöchentlich einen handelsüblichen Flüssigdünger.
Krankheiten & Pflanzenschädlinge:
Rote Spinne Bei einem Befall mit der roten Spinne sind die befallenen Blätter der Aphelandra mit einem feinen Gespinst überzogen. Bei einer genaueren Untersuchung sieht man kleine helle bis gelblich weiße Flecken. Bei stärkerem Befall mit der roten Spinne ändert sich die Farbe der Blätter von grün zu gelb und graugün bis kupferbraun. > Rote Spinne bekämpfen / Symptome erkennen
Blattläuse Die Aphelandra werden manchmal von Blattläusen befallen. Hin und wieder sollte man die Pflanzen sorgfältig auf einen Befall mit diesen Pflanzenschädlingen kontrollieren. > Blattläuse bekämpfen
Schmierläuse Ein Befall mit Schmierläusen / Wollläusen wird häufiger beobachtet. Das kleine, weiße, an Wattebäusche erinnernde Gespinnst der Schmieläuse ist gut auf den Blättern der befallenen Pflanzen zu erkennen. > Schmierläuse bekämpfen / Symptome erkennen
Schildläuse Schildläuse erkennt man bei genauem Hinsehen leicht an den hoch gewölbten, festen Rückenschildern. Da die Schildläuse aufgrund ihrer Färbung jedoch gut getarnt sind, werden sie schnell übersehen. Man sollte seine Pflanzen deshalb regelmäßig und sorgfältig untersuchen. > Schildläuse bekämpfen / Symptome erkennen
Hinweise: Nach der Blüte wird der Blütenstand des Glanzkölbchen abgeschnitten. Die Pflanze sollte auch im Frühjahr bis auf ein gesundes Blattpaar zurückgeschnitten werden, bevor man sie in frische Erde umtopft. Der Rückschnitt der Pflanze regt den Austrieb und die Blütenbildung an. Hier geht es weiter im Pflanzenlexikon:Glockenblume |